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Prof. Roberson-von Trotha
Konzept und wissenschaftliche Leitung
Prof. Dr. Caroline Y. Robertson-von Trotha
Direktorin des ZAK
Christine Mielke
Ansprechpartnerin
Dr. Christine Mielke
Öffentliche Wissenschaft / Koordination Lehre

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Tel: 0721 608-46920

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Europa in Bewegung. Gesellschaften, Werte und Frauenrechte im Aufbruch

Wissenschaftliches Symposium im Rahmen der 24. Europäischen Kulturtage Karlsruhe 2018 „Umbrüche, Aufbrüche: Gleiche Rechte für alle“ 

4. und 5. Mai 2018

Zu den Bildern der Veranstaltung | Eröffnungsrede Prof. Dr. Caroline Y. Robertson-von Trotha | Videomitschnitte der Vorträge

Die Zivilgesellschaft hat sich in den letzten 100 Jahren vor allem im Zuge von Revolutionen, Evolutionen und aktuell der Globalisierung stark verändert und sieht sich weltweit mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Die derzeitigen Migrationsbewegungen stellen das europäische Wertesystem auf den Prüfstand und die Gesellschaft vor neue und auch bereits bekannte Fragen: wie steht es um die Universalität der Menschenrechte, welche ‚importierten‘ Rechts- und Wertemodelle können toleriert werden, wo muss eine Grenze der Toleranz gezogen werden? Besonders die Rechte von Frauen spielen hier eine Rolle, bei der konkret und symbolisch über die Kompatibilität verschiedener Wertesysteme zu sprechen sein wird. Konventionelle Rollenmodelle stehen einerseits verstärkt in der Kritik. Eine vollständige Gleichstellung von Frauen und Männern soll endlich realisiert werden. Wie erreichen wir gleiche Rechte für alle und ist dies möglich ohne kulturrelativierende Folgen? Andererseits lassen sich bei einer sich zunehmend heterogen entwickelnden Gesellschaft weltweit – nicht nur religiös bedingte – emanzipatorische Rollbacks beobachten. Gefragt werden soll daher, welche Auswirkungen revolutionäre und evolutionäre Ideen auf die Politik und auf die gesellschaftliche Emanzipation gehabt haben oder vermutlich haben werden. Welche Wechselwirkungen ergeben sich für die europäische Rechtskultur durch Immigration und Integration, Diaspora und Parallelwelten? Welche sozialen, kulturellen und politischen Barrieren verhindern die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen?

Mit diesen und damit zusammenhängenden Fragen befasst sich das wissenschaftliche Symposium des ZAK am Abschlusswochenende der Europäischen Kulturtage 2018 „Umbrüche, Aufbrüche: Gleiche Rechte für alle?“.

Am Freitag, den 4. Mai 2018, wird das Symposium im Bürgersaal des Rathauses der Stadt Karlsruhe  eröffnet. Am Samstag, den 5. Mai 2018 behandelt das Symposium in den Räumen der IHK Karlsruhe in Einzelvorträgen und Publikumsdiskussionen Auswirkungen von Revolutionen und neuen politischen Bewegungen auf die Gesellschaft. Die Rechte der Frauen und ihre unbefriedigende Umsetzung sind ein konstantes Thema. Am Beispiel der aktiven und passiven Rollen von Frauen innerhalb gesellschaftlicher Umbrüche wird deren gestaltende Funktion thematisiert.

 

Freitag, 4. Mai 2018

Eröffnung des Symposiums „Europa in Bewegung. Gesellschaften, Werte und Frauenrechte im Aufbruch“ 

  • Bürgersaal, Rathaus Karlsruhe, Marktplatz
     
19 Uhr

Begrüßung

Dr. Frank Mentrup 
Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe​

 

Einführung

Prof. Dr. Caroline Y. Robertson-von Trotha
Direktorin des ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale, KIT

Eröffnungsvortrag

Frauen im Islam – Theorie und Wirklichkeit

Seyran Ateş

Rechtsanwältin, Autorin, Menschenrechtsaktivistin, Gründerin der Ibn Rushd-Goethe Moschee, Berlin
Abstract

 

 

Eintritt frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Einlass nur, solange Plätze vorhanden. Wir bitten um Ihr Verständnis.

 

 

Samstag, 5. Mai 2018

 Symposium

  • Saal Baden der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe, Lammstraße 13–17

 

9.30 Uhr

Begrüßung

Dr. Susanne Asche
Kulturamtsleiterin der Stadt Karlsruhe  

Prof. Dr. Caroline Y. Robertson-von Trotha
Direktorin des ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale, KIT

Vorträge

 

100 Jahre Frauenwahlrecht: Viel erreicht – und noch mehr zu tun

Prof. Dr. Gabriele Abels
Professorin für politische Systeme Deutschlands und der EU sowie Europäische Integration,
Eberhard Karls Universität Tübingen

Abstract

 

Migration und Geschlecht in Bewegung. Aufbrüche in Bildung und Berufen

Prof. Dr. Ilse Lenz
Professorin für Geschlechter- und Sozialstrukturforschung,
Ruhr-Universität Bochum

Abstract

Geschlechtsspezifische Gewalt - Der lange Weg zur Gleichberechtigung

Christa Stolle
Bundesgeschäftsführerin TERRE DES FEMMES e. V.
Abstract

©Uwe Steinert  

Islamisches Recht und Frauen – Legitimation systematischer Diskriminierung

Prof. Dr. Elham Manea
Politikwissenschaftlerin,
Universität Zürich / Universität Luzern

Abstract

Islamischer Feminismus. Ein Widerspruch in sich?

Prof. Dr. Katajun Amirpur
Islamwissenschaftlerin,
Universität zu Köln

Abstracts

(Leider musste Prof. Amirpur auf Grund einer kurzfristigen Erkrankung absagen.) 

©Andreas Lohmann  

©Matthias Kleinen

Junge muslimische Männer zwischen Jugendkultur und traditionellen Normen

Prof. Dr. Ahmet Toprak
Professor für Erziehungswissenschaften,
Fachhochschule Dortmund

Abstract

(Leider musste Prof. Toprak auf Grund einer kurzfristigen Erkrankung absagen.)

Mittagspause

 

Prof Kotzur

Europas Einheit in kultureller Vielfalt

Prof. Dr. Markus Kotzur
Professor für Europa- und Völkerrecht,
Universität Hamburg

Abstract

Die Identitären Bewegungen und ihr Frauenbild

Kathrin Glösel
Journalistin,
Wien

Abstract

   
Mascha Roth Bild

Dafür ist das neue Dagegen – Die Initiative Offene Gesellschaft

Mascha Roth
Koordinatorin der Initiative ‚Die offene Gesellschaft e.V.‘, Berlin
Abstract

(Leider musste Mascha Roth auf Grund einer kurzfristigen Erkrankung absagen.)

Rana Ahmad
©Christian Faustus

„Frauen dürfen hier nicht träumen“

Rana Ahmad
saudi-arabische Autorin und Aktivistin,
Köln

Abstract

 

Eintritt frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Einlass nur, solange Plätze vorhanden. Wir bitten um Ihr Verständnis.

 

 

Veranstalter:

ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Caroline Y. Robertson-von Trotha

 

Organisation: Dr. Christine Mielke

 

 

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