Home | English | Impressum | Sitemap | KIT
ZAK Logo

Markus Wegner / pixelio.de

WIKA Programm / Anmeldung

Programm (PDF, ca. 680KB)

Anmeldeformular (ifa.de)

Anmeldungen werden bis zum 28. November 2014 entgegen genommen.

WIKA - Wissenschaftlicher Initiativkreis Kultur und Außenpolitik

10 Jahre Wissenschaftlicher Initiativkreis Kultur und Außenpolitik

Jubiläumsveranstaltung
04. – 6.12.2014 | Landesvertretung Baden-Württemberg, Berlin

Zu den Bildern der Veranstaltung

Seit bereits 10 Jahren informiert der WIKA über aktuelle Themen zur Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. Interessante und ergebnisreiche Workshops, Kolloquien, und Tagungen wurden in den letzten Jahren mit verschiedenen Kooperationspartnern aus der Wissenschaft durchgeführt.

Frau Prof Robertson-von Trotha, Vorsitzende des WIKA, lädt gemeinsam mit Herrn Ronald Grätz, Generalsekretär des Instituts für Auslandsbeziehungen, zum Jubiläumsworkshop am 4. und 5. Dezember in der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin ein.

 

WIKA-Workshop 2014
04. – 05.12.2014 | Landesvertretung Baden-Württemberg, Berlin

Zu den Bildern der Veranstaltung

Zurück in die Zukunft? Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik in Europa zwischen Renationalisierung und Globalisierung

Der WIKA-Workshop "Zurück in die Zukunft? Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik zwischen Renationalisierung und Globalisierung" bildet den Auftakt der Jubiläumsveranstaltung zum zehnjährigen Bestehen des WIKA.

Bei den Europawahlen in diesem Jahr haben die Parteien, die besonders intensiv an Nationalgefühle appellierten, die höchsten Zugewinne erzielt. Mit dem Erfolg nationaler Protestparteien in Frankreich und Großbritannien gehen die Selbständigkeits- und Unabhängigkeitsbewegungen der Schotten und Katalanen einher, die von den Flamen, Basken, Korsen und Bretonen mit großem Interesse verfolgt werden. Welche Zukunft hat unter der Voraussetzung, dass im Nationalen das bessere Modell als in der europäischen Integration gesehen wird, die Europäische Union? Wie positioniert sich die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik im Spannungsfeld zwischen Renationalisierung und Globalisierung? Gibt es eine gemeinsame kulturelle Basis, auf die die Kulturpolitik in Europa rekurrieren kann, die sie fördern und als Modell weiterentwickeln kann?

Der WIKA-Workshop bietet ein hervorragendes Forum, um sich mit diesen Themenkomplexen in einem Expertenkreis aus der politischen Praxis und der Wissenschaft auseinanderzusetzen. In seiner strategischen Neuausrichtung strebt der WIKA künftig eine noch engere Verzahnung zwischen Wissenschaft und politischer Praxis der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik (AKBP) an. Die Vorträge kommen daher diesmal nicht nur aus der Forschung zur AKBP, sondern auch aus der politischen und kulturellen Praxis, von renommierten europäischen Kulturschaffenden, Politikern und Akteuren der Auswärtigen Kulturpolitik.

 

 

  • Atelier I
    04.12.2014, 14.30 – 17.00 Uhr
    Renationalisierung, Rekulturalisierung: Ursachen, Gefahren, Potenziale aus europäischer Sicht

    Begrüßung:
    Dr. Claus-Peter Clostermeyer, Dienststellenleiter der Landesvertretung Baden-Württemberg (Berlin)
    Ronald Grätz, ifa-Generalsekretär

    Einführung:
    Prof. Dr. Caroline Y. Robertson-von Trotha, WIKA-Vorsitzende

    Impulsreferate:
    Jordi Solé i Ferrando, Parlament de Catalunya (Barcelona)
    Marta Kos Marko, Botschafterin der Republik Slowenien (Berlin)
    Pál Hatos, PhD, (Budapest)
    Rachel Launay, Leiterin des British Council Deutschland (Berlin)

    Moderation:
    Prof. Dr. Caroline Y. Robertson-von Trotha (Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale am KIT)
     
  • Atelier II
    05.12.2014, 14.00 – 16.30 Uhr
    Staatenbund, Bundesstaat, Vereinigte Staaten von Europa oder ein Europa der Regionen? Modelle europäischer Zusammenarbeit

    Impulsreferate:
    Nils Heisterhagen, Progressives Zentrum (Berlin)
    Dr. Tobias Etzold, SWP Stiftung Wissenschaft und Politik (Berlin)
    Prof. Dr. Gerhard Sabathil, Direktor im Europäischen Auswärtigen Dienst (Brüssel)
    Prof. Dr. Caroline Y. Robertson-von Trotha, Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale am KIT, (Karlsruhe)

    Moderation:
    Ronald Grätz (ifa-Generalsekretär)
     
  • Streitgespräch
    05.12.2014, 17.00 – 18.30 Uhr
    Europa in der Zerreißprobe: Neue Wege der Zusammenarbeit nach Innen und nach Außen?

    Teilnehmer:
    Tanja Dückers, Schriftstellerin (Berlin)
    Dr. Andreas Görgen, Abteilungsleiter Kultur und Kommunikation im Auswärtigen Amt (Berlin)
    Prof. Dr. Gerhard Sabathil, Direktor im Europäischen Auswärtigen Dienst (Brüssel)

    Moderation:
    Christian Trippe (Deutsche Welle)

    Resümee:
    Prof. Dr. Caroline Y. Robertson-von Trotha (Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale am KIT)

    Schlusswort:
    Ronald Grätz (ifa-Generalsekretär)

     

 

ifa-Forschungspreis Auswärtige Kulturpolitik
4.12.2014, 19.00 Uhr | Landesvertretung Baden-Württemberg, Berlin

Den ifa-Forschungspreis erhält in diesem Jahr Dr. Leif Seibert für seine Dissertation "Religious Credibility under Fire", in der er sich mit der Glaubwürdigkeit von Religion und den wechselseitigen Auswirkungen von Konflikten und Religion am Fallbeispiel von Bosnien-Herzegowina beschäftigt. Die Preisverleihung findet im Rahmen der WIKA-Jubiläumsveranstaltung statt. Prof. Dr. Konrad Raiser, ehemaliger Generalsekretär des Weltkirchenrats, wird die Laudatio halten.
Leif H. Seibert hat Philosophie und Religionswissenschaft an der Leibniz Universität Hannover studiert und im Rahmen der Bielefeld Graduate School in History and Sociology an der Universität Bielefeld im Fach Soziologie promoviert. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Konflikt- und Friedensforschung, Religions- und Ideologiekritik, Theorien und Methoden der Religionssoziologie sowie Deutscher Idealismus.

 

Master-/Doktoranden-Kolloquium des WIKA
6.12.2014, 9.30 – 14.00 Uhr | Landesvertretung Baden-Württemberg, Berlin

Zu den Bildern der Veranstaltung

Im Rahmen der WIKA-Jubiläumsveranstaltung findet am 6. Dezember 2014 das Master-/Doktoranden-Kolloquium des WIKA statt. Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die Abschlussarbeiten zu Themen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik vorbereiten, erhalten die Gelegenheit, ihre Projekte vorzustellen und in einem größeren Fachkreis zu diskutieren. Zuhörer sind herzlich willkommen.

Erwartet werden ein- bis zweiseitiges Exposé sowie ein Vortrag von 15 Minuten mit anschließender Diskussion. Einreichung des Exposés bis zum 24. November 2014 an wika(at)ifa.de Die Jahrestagung des WIKA findet 5. Dezember 2014 in der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin statt.

Zur Teilnahme sind nur WIKA-Mitglieder berechtigt. Mitglied können Sie werden, indem Sie formlos in einer E-Mail Ihr Interesse an der Mitarbeit im WIKA erklären.

 

Bildquelle: suze / photocase.de