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Projektleitung

Prof. Dr. Robertson-von Trotha
Prof. Dr. Caroline Y. Robertson-von Trotha,
Direktorin des ZAK
Gründungsbeauftragte des KIT

Dr. Ralf Schneider
Dr. Ralf Schneider
Ansprechpartner und Koordination

ralf schneider∂kit edu
Tel.: 0721 608-48251

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Deniz Yenimazman
Deniz Yenimazman



IQF Kultur- und Medienforschung

deniz yenimazmanGjb4∂ kit edu

 

Dr. iur. Anne van Raay
Van Raay

 

 

Informationsstelle Rechtsfragen

 

 

anne.vanraayGjb4∂kit edu
Telefon: 0721 608-41820

Mac Kobus
Mac Kobus



IQF Preservation Manager



mac kobusGjb4∂kit edu
Telefon: 0721 608-41820

 

Arnhilt Kuder
  Informationsstelle Rechtsfragen
arnhilt kuderCzw4∂kit edu

Telefon: 0721 608-41820

Projektpartner
Dr. Klaus Nippert
Dr. Klaus Nippert




KIT-Archiv


 

NippertGjb4∂kit edu

Telefon: 0721 608-43494

 

Jos van Wezel
Jos van Wezel




SCC/LSDF


 

jos vanwezelGjb4∂kit edu
Telefon: 0721 608-26305

Assoziierte
Prof. Dr. iur. Thomas Dreier
Jos van Wezel



ZAR

 

dreierGjb4∂kit edu
Telefon: 0721 608-43395

IQF Projekt - Aufbau Center of Digital Tradition - CODIGT

bild

Entwicklung des Center of Digital Tradition zu einer Forschungs- und Beratungseinrichtung für digitale Langzeiterhaltung komplexer digitaler Objekte aus Forschung und Kunst

Ein Projekt im Rahmen des Innovations- und Qualitätsfonds Baden-Württemberg (IQF) (12/2011-05/2015)

Das Center of Digital Tradition (CODIGT) erstellt Konzepte für Gedächtnis- und Forschungsinstitutionen, die sich die Erhaltung komplexer digitaler Objekte aus Forschung und Kultur zur Aufgabe gemacht haben. Dabei berät das CODIGT insbesondere Einrichtungen am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und in der Region wie z.B. das ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie sowie die Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (HfG).

Die Projektleitung liegt bei Prof. Caroline Y. Robertson-von Trotha. Koordiniert wird das Projekt von Dr. Ralf Schneider. Als Kooperationspartner sind das KIT-Archiv (Dr. Klaus Nippert) und das Steinbuch Centre for Computing (Jos van Wezel) in das Projekt eingebunden. Assoziiert ist darüber hinaus auch das Zentrum für Angewandte Rechtswissenschaften (Prof. Dr. Thomas Dreier).

IQF - Themen und Aktivitäten

 

Der Erhaltungsaufwand für digitale Objekte, wird generell durch ihren Komplexitätsgrad wesentlich mitbestimmt. Komplex sind digitale Objekte dann, wenn a) keine oder nur unzureichende Beschreibungen zu ihrer Darstellung oder Wiedergabe vorhanden sind, wenn also die digitalen Bedingungen, welche vormals ihr Funktionieren ermöglicht haben, in dieser Form nicht mehr zugänglich oder funktionsfähig sind, oder b) sie interaktive Elemente oder eingebettete Programmierung beinhalten. Digitale Objekte aus Wissenschaft und Kunst vereinen oft beide Merkmale.

Für die Sicherstellung der Langzeiterhaltung von digitalen Objekten aus Forschung und Kunst bedarf es daher komplexer und innovativer Erhaltungsstrategien, die gleichermaßen die technische sowie auch die semantische Erhaltung gewährleisten. Langzeiterhaltung im Archivkontext bezeichnet einen zeitlichen Horizont, der über die Leistungen von wissenschaftlichen Rechenzentren weit hinausgeht. Der typische Zeithorizont in wissenschaftlichen Rechenzentren liegt bei 10 bis 50 Jahren.

 

Diese Ausgangslage kann aber nur ein Anfang sein, weil wissenschaftliche Sammlungen für die Forschung eine konstitutive und innovative Bedeutung haben, ohne im Allgemeinen ein Verfallsdatum zu besitzen. Erkenntnisgewinn und Innovationen entstehen oftmals im Rückgriff auf bereits lange bestehende Sammlungen und Objekte, die durch neue methodische Zugriffe und Forschungsfragen auf andere Weise gedeutet und bearbeitet werden können. Der drohende Verlust solcher Datensammlungen hätte daher gravierende und weitreichende Folgen für die Wissenschaft und die Gesellschaft.

In dem am CODIGT durchgeführten IQF-Projekt sind daher folgende Maßnahmen geplant:

    • Erstellung eines ganzheitlichen integrativen Modells der Langzeiterhaltung von komplexen digitalen Objekten aus Forschung und Kunst;
    • Konzeption eines digitalen Archivs für komplexe Objekte aus Forschung und Kunst am KIT;
    • CODIGT berät in der Entwicklung von Archivierungs-, Migrations- und Emulationsverfahren zur Langzeiterhaltung von komplexen digitalen Objekten (in enger Kooperation mit dem SCC);
    • Aufbau und Betrieb einer Beratungsstelle für juristische Fragestellungen der digitalen Überlieferung (in enger Kooperation mit dem ZAR);
    • Aufbau von spezifischen Beratungsangeboten zur Erhaltungsplanung (Preservation Planning) im Forschungs- und Kunstbereich;
    • Anwendung des theoretischen und praktischen Wissens sowie der entwickelten Verfahren an konkreten Fallbeispielen aus den Bereichen komplexe digitale Forschungsdaten und komplexe digitalen Kunst; Dokumentation der Fallbeispiele und Erstellung eines Leitfadens je Bereich;
    • Durchführung eines Austauschprogrammes, welches a) aus einem Scientist in Residence-Programm besteht, in dessen Rahmen renommierte Wissenschaftler und Experten bei einem Arbeitsaufenthalt im CODIGT ihre Forschungsinteressen und Fragestellungen in das Projekt einbringen können und b) Visiting Fellowships die es den Projektmitarbeitern ermöglichen, relevanten europäischen Akteuren in diesem Feld Arbeitsbesuche abzustatten.

      Das CODIGT leistet durch die geplanten Maßnahmen einen wesentlichen Beitrag, um dem drohenden Verlust digitaler Wissensressourcen entgegenzuwirken. Es wird sich auf theoretische und konzeptionelle Fragen der Langzeiterhaltung von komplexen digitalen Objekten spezialisieren und dieses Wissen als Beratungseinrichtung in den Prozess der Strukturbildung der digitalen Gedächtniserhaltung am KIT und des Landes Baden-Württemberg einbringen.

       

      IQF-Kooperationspartner

      ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe

       

      Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe

       

      KIT-Archiv