ZAK bei European Partnership for an Innovative Campus Unifying Regions (EPICUR)

Das ZAK entwickelt konkrete interdisziplinäre Lehrangebote und fördert ein interkulturelles Service-Learning-Projekt. Zusammen mit den Partnern an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg hat das ZAK drei englischsprachige Seminarangebote konzipiert, die erstmalig im Wintersemester 2020/21 für Studierende aller EPICUR Partnerhochschulen geöffnet werden: „European Identity in Cinema“ von Dr. Igor Krstić, „Intercultural Competence for Global Citizens“ von Kerstin Kilanowski und „The European Project Revisited: National Identities as an Opportunity or Risk for European Integration“ von Maximilian Jungmann und Martina Vetrovcova. Damit trägt das ZAK zur Entstehung des gemeinsamen EPICUR Liberal Arts and Sciences Curriculum bei.

Am ZAK wird darüber hinaus das Projekt „Pilot for Research Internships at Civil Society Organisations“ umgesetzt. Der erste Durchgang startet im Sommersemester 2021 als „Intercultural Service Learning Pilot”. Dieses Pilotprojekt zielt darauf ab, Studierende dabei zu unterstützen, bereits während des Studiums berufspraktische sowie interkulturelle Erfahrungen zu sammeln.

Wir sind der festen Überzeugung, dass es immer wichtiger wird, dass Universitäten und Forschungseinrichtungen in der Gesellschaft präsent sind. So soll dieser Pilot den Austausch mit der Zivilgesellschaft stärken und Studierenden Wissen und Kompetenzen vermitteln, die es ihnen ermöglichen, als verantwortungsbewusste Weltbürgerinnen und Weltbürger zu handeln. Studierende aller EPICUR-Partnerhochschulen sind dazu eingeladen, an diesem Service-Learning-Angebot teilzunehmen, das aus einem digitalen akademischen Teil und einem praktischen Teil besteht. Im Geiste des interkulturellen Austauschs ist es wünschenswert, dass die Studierenden ihr Praktikum in einem der EPICUR-Partnerländer absolvieren, soweit das die COVID-19-Bestimmungen zulassen.

Als Koordinator des deutschen Netzwerks der Anna Lindh Stiftung kann das ZAK den Zugang zu einem breiten Netzwerk von Organisationen der Zivilgesellschaft in ganz Europa sowie in den südlichen und östlichen Ländern der EuroMed-Region bieten. Das Projekt wird konzeptuell vom ZAK entwickelt und in Zusammenarbeit mit EPICUR-Partnern umgesetzt.