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ZAK in der Reihe Wissenschaftsdienstage 2018/19

Thorium: Atomkraft ohne Risiko?

Im diesjährigen Beitrag zur Wissenschaftsdienstagsreihe EFFEKTE „Karlsruhe 4.0“ präsentiert das ZAK in Zusammenarbeit mit dem EU-Joint Research Centre Karlsruhe (JRC) einen Film- und Diskussionsabend zur Atomkraft. Ist eine risikoarme Atomenergie möglich? Welche Pro und Contra Argumente existieren für neue Wege der Atomenergie-Gewinnung? Ist die Atomforschung ein Tabuthema der Wissenschaft? Diese und weitere Fragen möchten wir kontrovers diskutieren.

Wir freuen uns auf einen spannendem Abend mit einem einführenden Expertenvortrag zur Karlsruher Nuklidkarte, einem unverzichtbaren Werkzeug für die Kernphysik und damit für die Wissenschaft rund um das Atom, vergleichbar in seiner Bedeutung mit dem Periodensystem der Elemente.

© Citizen Films
Danach freuen wir uns den Film „Thorium: Atomkraft ohne Risiko?“ in Anwesenheit der Regisseurin Myriam Tonelotto zeigen zu dürfen. Der Film stellt Thorium Flüssigsalzreaktoren zwischen energiepolitischer Alternative und unkontrollierbarer Technologie in den Fokus. Ist Thorium der Wegbereiter für die „grüne Atomkraft“ und kann das Atommüllproblem ein für alle Mal lösen? Oder bleibt auch Thorium ein schönes Märchen?

Die abschließende Podiumsdiskussion wird moderiert von Dr. Peter Hocke-Bergler (ITAS, KIT). Es diskutieren u.a. Sylvia Kotting-Uhl, Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit des Bundestags, Dr. Maria Betti, Direktorin des JRC Karlsruhe sowie dem Atomkritiker Dr. Rainer Moormann, Chemiker und Experte für Reaktorsicherheit. Ein Stehempfang im Anschluss bietet als Ausklang Raum für informelle Diskussionen.

 

Programm
 

Begrüßung
Prof. Dr. Caroline Y. Robertson-von Trotha
Direktorin des ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale, KIT
 
Vortrag „Karlsruher Nuklidkarte“
Vortrag gehalten durch ExpertIn des Joint Research Centre (JRC) der European Commission
 
Filmvorführung „Thorium – Atomkraft Ohne Risiko?“ (vorab Kurzinterview mit der Regisseurin)
Dokumentation von Myriam Tonelotto
2016, 55 Min., deutsche Fassung
 
Podiumsdiskussion

Moderation: Dr. Peter Hocke-Bergler, Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS), KIT

Diskutanten:

  • Dr. Maria Betti, Direktorin des Joint Research Centre (JRC) der European Commission
  • NN, ExpertIn des Joint Research Centre (JRC) der European Commission
  • Sylvia Kotting-Uhl, MdB, Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit des Bundestags
  • Dr. Rainer Moormann, Chemiker und Experte für Reaktorsicherheit

 

Stehempfang

Durch den Abend führt die Journalistin Hanna Sophie Lüke.

 

Datum: Dienstag, 4. Dezember 2018, 18 Uhr
Ort: Substage, Alter Schlachthof 19, Karlsruhe

 

Der Eintritt ist frei.