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Karlsruher Gespräche 2011

Ins Netz gegangen? Google-Kulturen global

David Nicholas

Referent 

 

Hr. Nicholas

Professor David Nicholas ist Direktor des Department of Information Studies am University College London (UCL), sowie Direktor des UCL Centre for Publishing und Leiter der Forschungsgruppe CIBER.  
Seine Forschungsinteressen gelten dem Mappen der Datennutzung und der Erforschung von Verhaltensweisen in virtuellen Räumen (Web-Verhalten), dem digitalen Konsumenten, dem virtuellen Studenten, sowie dem Konsumenten von Informationen zur Gesundheit; des Weiteren der Bewertung digitaler Bibliotheken, der Nutzung von E-Büchern und E-Zeitschriften, sowie der Bewertung von Verlagsplattformen.
David Nicholas ist außerdem seit 1996 der Herausgeber des wissenschaftlichen Fachblatts Aslib Proceedings: New Information Perspectives, des Weiteren Gutachter für die Zeitschriften Journal of Documentation, Journal of Information Science, Information Processing and Management und JASIST, sowie seit 2007 Mitglied des Forschungskomitees der Britischen Staatsbibliothek. Er leitet verschiedene Forschungsprojekte, wie beispielsweise die Studie des Charleston Observatory zum Einfluss von sozialen Netzwerken auf Wissenschaftler (2010) und ein Projekt zur digitalen Revolution, bei dem in Zusammenarbeit mit BBC Television mit jungen Leuten Experimente zur Informationssuche durchgeführt werden (2009–2010).

Das ZAK bat Prof. Dr. David Nicholas, folgende Fragen zu beantworten:

1.    Die Zukunft unserer Wissensgesellschaft – ist das Internet die Quelle einer Informationsüberflutung oder bereitet es den Boden für eine neue Wissensgesellschaft?

Es ist die Quelle einer möglichen Informationsüberflutung, doch die Verbraucher haben Strategien zum Umgang mit der Überflutung entwickelt und profitieren von den unglaublichen Möglichen, die dieses gewaltige Informationsangebot bietet.

2.    Kann das Internet tatsächlich zu verstärkter Partizipation der Bürger beitragen oder sind die Visionen einer neuen Demokratie im Netz bloße Illusionen?

Es kann die Partizipation verstärken, allerdings hängt das davon ab, ob die Menschen verstehen, wie man sich in einer digitalen Umgebung verhält.