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Prof. Dr. Robertson-von Trotha

Prof. Dr. Caroline Y. Robertson-von Trotha,
Direktorin des ZAK

 

 Swenja_Zaremba
Ansprechpartnerin
Swenja Zaremba M.A.
Interkulturelle Projekte, Koordination des deutschen Netzwerks der Anna Lindh Stiftung

swenja zarembaMww0∂kit edu
Tel.: 0721 608-44797

Aktivitäten

19. Treffen des deutschen Netzwerks der Anna Lindh Stiftung

25. und 26. November 2016, Göttingen

Am 25./26. November 2016 fand das 19. Treffen des deutschen Netzwerks der Anna Lindh Stiftung in Göttingen statt.

Der inhaltliche Fokus des Netzwerktreffens lag auf den drei Themen „Diaspora, Interkultur und Integration“. Das Treffen gab den Mitgliedern viel Raum für Projektvorstellungen, Kooperationsmöglichkeiten sowie neue Projektinitiativen. Auch wurden Projekte und Partnergesuche aus dem internationalen Netzwerk der Anna Lindh Stiftung vorgestellt. Am zweiten Tag konnten wir den Teilnehmern einen professionellen Fundraising-Workshop anbieten, in welchem sie mit den Techniken der Mittelakquise vertraut gemacht wurden. Der Workshop richtete sich insbesondere an kleine und mittlere Organisationen, die auf der Suche nach potentiellen Förderern und Spendern sind. Referentin des Workshops war die Fundraising-Expertin Elisabeth Lenz.

Unser Gastgeber und Mitglied des deutschen Netzwerks der Anna Lindh Stiftung Boat people projekt arbeitet als Freies Theater mit dem Schwerpunktthema „Flucht und Migration“. Im Rahmen des Netzwerktreffens wurden wir von der Organisation in ihren Bühnenraum eingeladen, welcher sich im ehemaligen Institut für wissenschaftlichen Film befindet. Das Gebäude steht derzeit auch Flüchtenden als Unterkunft zur Verfügung, sodass der Veranstaltung eine einmalige und authentische Atmosphäre geboten wurde.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei unserem Anna Lindh Mitglied boat people projekt für die Einladung nach Göttingen und die organisatorische Unterstützung. Das Theaterstück „HILFE! Ein Stück über Grenzwerte“, welches wir gemeinsam besuchen durften, war ein weiteres Highlight des Netzwerktreffen und ermöglichte einen Einblick in die Arbeit der Organisation.

 

 

18. Treffen des deutschen Netzwerks der Anna Lindh Stiftung in Hannover

15. und 16. April 2016, Theaterwerkstatt Hannover

Das 18. Treffen des deutschen Netzwerks der Anna Lindh Stiftung fand am 15./16. April in der Theaterwerkstatt Hannover statt - zeitgleich mit dem „Palästinensischen Deutschen Dialog über Theater und Theaterpädagogik“ der BAG (Bundesarbeitsgemeinschaft Spiel und Theater). Das Ashtar Theatre aus Ramallah, das aus diesem Anlass in Hannover gastierte, bot eine theaterpädagogische Fortbildung für die ALF-Mitglieder an. Wir bedanken uns sehr bei den Anna Lindh Mitglieder BAG und theaterwerkstatt für die gute Zusammenarbeit bei der Gestaltung des diesjährigen Netzwerktreffens.

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Mittelmeer vor Ort: „Neue Nachbarschaften“

Oktober – Dezember 2015, bundesweit

Das deutsche Netzwerk der Anna Lindh Stiftung bringt in diesem Herbst zum fünften Mal das „Mittelmeer vor Ort“ in zahlreiche deutsche Städte. Bei der bundesweiten Veranstaltungsreihe stehen von Oktober bis Dezember 2015 die neuen Nachbarschaften im Mittelpunkt, in denen Menschen, aus dem Mittelmeerraum und anderswoher kommend, zur lebendigen, im stetigen Wandel befindlichen Kultur unserer Städte beitragen. Mehr denn je sind unsere Städte von der großen Diversität ihrer Bewohner geprägt. Die Welt findet sich im Kleinen in der Stadtgesellschaft wieder.

In Form von Ausstellungen, Filmreihen, Theaterprojekten sowie Workshops, Seminaren und Diskussionen, soll sich der Blick ganz bewusst auf die Migranten und Flüchtlinge, aber auch auf die Bürger der Stadt als Aufnahmegesellschaft richten. In diesem Rahmen lädt das Netz für Chancengerechtigkeit heimaten e.V. nach Kochel am See zu einem Austausch zwischen jungen Flüchtlingen und wichtigen Akteuren in Kommunen. Das Institut für Auslandsbeziehungen (IfA) widmet sich in Frankfurt a.M. dem Thema der neuen Nachbarschaften in Form einer Diskussion über die Möglichkeiten der Kulturarbeit in Flüchtlingslagern. Die Heinrich Böll Stiftung Schleswig-Holstein präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Haus 8 in Kiel eine Ausstellung rund um die Thematik der Fluchthelfer, Schlepper und Menschenhändler und greift damit die näher gerückten Nachbarschaften im außenpolitischen Sinne auf. Mit diesen und weiteren Veranstaltungen ermöglicht die Reihe „Mittelmeer vor Ort“ unterschiedliche Perspektiven auf das Thema der neuen Nachbarschaften. Der Reichtum, den die kulturelle Vielfalt, die Öffnung für Neues, in die Städte bringt wir dabei ebenso thematisiert wie die entstehenden Reibungspunkte, welche die Bürger dazu zwingen, den eigenen Blickwinkel zu hinterfragen und weiterzuentwickeln. Neben Potentialen und Kompetenzen, die von neuen Nachbarn in das städtische Leben eingebracht werden, sind aber auch Herausforderungen und Probleme, die sich vor dem Hintergrund von sehr heterogenen Einstellungen, Erwartungen und Enttäuschungen entwickeln, ein zentrales Thema. Die Veranstaltungsreihe soll dazu beitragen das vielfältige Bild des euro-mediterranen Raums mit dessen gewinnbringenden und herausfordernden Aspekten widerzuspiegeln.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen erhalten Sie auf dem dazugehörigen Blog.

Den Flyer mit dem gesamten Veranstaltungsprogramm finden Sie hier (PDF, ca 0,5 MB).

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Clustertreffen „Migration“ und „Kunst und Kultur“ des deutschen Netzwerkes der Anna Lindh Stiftung 2015

09. und 10. Juli 2015, eurient e.V. Leipzig

Als Querschnittsthema der Cluster ‚Migration‘ und ‚Kunst & Kultur‘ stehen am 09.-10. Juli 2015 in Leipzig die Herausforderungen und Chancen interkultureller Kulturarbeit im Mittelpunkt. Ein besonderer Fokus soll dabei auf Projekten und Arbeiten rund um das Thema „Flüchtlinge in Deutschland“ liegen, welches gegenwärtig durch die Flüchtlingskatastrophen im Mittelmeer und an den europäischen Außengrenzen sowie durch anhaltend hohe Flüchtlingszahlen in Deutschland geprägt ist. Als Experten konnten Mitglieder des Münchner Vereins „heimaten e.V.“ gewonnen werden, die Einblicke in ihre langjährige Arbeit mit und für Flüchtlinge geben werden. Mit Projekten vertreten sind außerdem die Heinrich Böll Stiftung Schleswig-Holstein und deren Projektbüro ‚radius of art‘, die Kreisau-Initiative Berlin sowie der Verein SocialVisions. Das Clustertreffen findet in Kooperation mit dem Leipziger Verein ‚eurient – Verein für transmediterranen Kulturdialog‘ statt.

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Anna Lindh Report on Intercultural Trends 2014

Mit Beiträgen von Prof. Dr. Caroline Y. Robertson-von Trotha, Swenja Zaremba (ZAK) und Marco Ianniello (ZAK): Der „Anna Lindh Report on Intercultural Trends 2014” basiert auf Umfragen von Gallup Europe, die im Jahr 2012/13 in 13 Mitgliedsländern der Union für den Mittelmeerraum durchgeführt wurden. Abgefragt wurden Einstellungen und Werte, die sich auf interkulturelles Zusammenleben und die interkulturelle Zusammenarbeit im euro-mediterranen Raum beziehen. Eine erste Entwicklung zeichnete sich in den Umfragen deutlich ab: Bürgerinnen und Bürger im euro-mediterranen Raum haben ein zunehmendes Bedürfnis, mehr übereinander zu wissen. Gleichzeitig sehen sie sich mit einer alarmierenden Zunahme an fremdenfeindlichen und radikalisierenden Tendenzen konfrontiert.

Expertinnen und Experten aus den Ländern Europas und dem südlichen Mittelmeerraum analysieren diese Ergebnisse vor dem Hintergrund ihrer Fachwissenschaft. Dabei werden Ergebnisse aus vorherigen Umfragen einbezogen und auch vor nationalen Strukturen beleuchtet. Der Report ist das wichtigste Instrument der Anna Lindh Stiftung, um Handlungsempfehlungen auf der Ebene von Politik und den ALF-Netzwerken auszusprechen. Dazu erklärt der EU-Kommissar für Erweiterung und Europäische Nachbarschaftspolitik, Stefan Füle: „Diese neue und erste Ausgabe des Anna Lindh Reports seit den historischen arabischen Revolutionen ist ein unschätzbares Werkzeug, um unsere Strategien und Programme an die neuen regionalen Realitäten anzupassen.“

Zum Report

 

 

Filmvorführung „Jewels of Grief“ und Gespräch mit dem Regisseur Mohamed Nabil

14. Oktober 2014, Kinemathek Karlsruhe

Das nordafrikanische Land Marokko erfuhr in den letzten Jahren einen tiefgreifenden politischen und sozialen Wandel. Das Gesetz zum Familienrecht, die "Moudawana", wurde entscheidend geändert, um die politische Gleichheit von Männern und Frauen zu gewährleisten. Die Bestimmungen zum Scheidungs- und Sorgerecht wurden vereinfacht, während gleichzeitig als traditionell angesehene Rechte, wie die Verstoßung und Vormundschaft von Ehefrauen, verboten wurden. Die gesellschaftliche Realität in Marokko ist jedoch nach wie vor stark vom islamischem Recht und damit verbundener Tradition geprägt. Dies zeigt sich beispielsweise an Frauen, die ein Kind außerhalb der Ehe zur Welt bringen – die so genannten ledigen Mütter. Sie erfahren Ächtung von der Familie, der Gesellschaft und sogar von Seiten des Staates, da außereheliche Beziehungen nach wie vor als Verstoß gegen Gesetz und Religion gelten. Der Dokumentarfilm „Jewels of Grief“ (2012) beleuchtet dieses Phänomen anhand der Biographie zweier lediger Mütter in Marokko und erzählt deren Geschichte vom Elternhaus bis zum gegenwärtigen schwierigen Alltag. Auch Vertreter von Religion, humanitären Organisationen, Menschenrechtsgruppen und der marokkanischen Regierung kommen zu Wort. Anschließend fand eine Diskussion mit dem Filmemacher Mohamed Nabil statt. In Kooperation mit der Kinemathek Karlsruhe.

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Clustertreffen „Kunst und Kultur“ des deutschen Netzwerkes der Anna Lindh Stiftung 2014

07. Oktober 2014, Bremen

Neue Ideen und Kooperationen, Projektentwicklung und Austausch über das Mittelmeer hinweg bildeten die zentralen Aspekte des Clustertreffens „Kunst und Kultur“ der Anna Lindh Stiftung. Bei dem Treffen am 07. Oktober 2014 in Bremen erhielten die Teilnehmer/innen Einblicke in das internationale Kunstprojekt Mosaics of Inclusion (Diakonisches Werk Bremen) und das Tanztheaterprojekt Ashtar Theatre (Büro für Kultur- und Medienprojekte gGmbH) sowie in die künstlerischen Aspekte internationaler Sommercamps (Aktion Sühnezeichen Friedensdienste). Eine Matchmaking-Phase ermöglichte den Austausch zahlreicher Projektideen und Erfahrungswerte. Neben den Möglichkeiten und Erfahrungen mit dem Anna Lindh Austauschprogramm DAWRAK – Citizens for Dialogue wurde abschließend der Anna Lindh Report 2014 vorgestellt und diskutiert.

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Seminar mit Trainingsworkshop: Europa fördert Kultur – aber wie?

06. Oktober 2014, Konsul-Hackfeld-Haus Bremen

2014 startete das neue siebenjährige Förderprogramm KREATIVES EUROPA der Europäischen Union, das die bisherigen Programme KULTUR und MEDIA unter einem gemeinsamen Dach bündelt. Das Seminar befasst sich mit dem Teilprogramm KULTUR, das vor allem darauf ausgerichtet ist, die Professionalisierung der Kulturschaffenden und deren Mobilität in Europa und darüber hinaus zu fördern, sowie neue Publikumsschichten zu erschließen. Die kompakte Einführung gibt Einblick in den kulturpolitischen Hintergrund und die daraus abgeleiteten Prioritäten des Programms KREATIVES EUROPA. Grenzüberschreitende Kooperationsprojekte bilden das Kernstück des Teilprogramms KULTUR und stehen hinsichtlich der Ziele, Förderkriterien und Antragsverfahren im Fokus des Seminars. Es folgen Tipps aus der langjährigen Beratungspraxis der nationalen Kontaktstelle und Hinweise auf alternative bzw. ergänzende Fördertöpfe. Nachmittags wird das Gelernte in einem interaktiven Trainingsworkshop umgesetzt. Heraus kommen erste Ansätze antragsfähiger Projekte oder zumindest ein tieferes Verständnis davon, wie solche mit Aussicht auf Erfolg konzipiert werden können.

Das Seminar ist eine Kooperation der Anna Lindh Stiftung Deutschland, des Creative Europe Desk KULTUR /Cultural Contact Point Germany und des ZAK.

 

 

Clustertreffen „Migration" des deutschen Netzwerkes der Anna Lindh Stiftung 2014

06. September 2014, Berlin

Projekte aus dem Themenfeld ‚Migration im euro-mediterranen Raum‘ standen im Mittelpunkt des Clustertreffens der Anna Lindh Stiftung am 06. September in Berlin. Die Mitglieder der Stiftung präsentierten u.a. Arbeiten zum „Lexikon nicht-staatlicher Gemeinschaften und Diasporen im Mittelmeerraum“ (Zentrum für Mittelmeerstudien, Bochum), zum sozialen Designprojekt „Cucula“ (JugendKunst-und Kulturhaus Schlesische 27, Berlin) und zur „Didaktik fächerverbindender interreligiöser Bildung“ (Netzwerk Bildung und Religion e.V.). Eine anschließende Matchmaking-Phase ermöglichte den Teilnehmer/innen, Projektideen zu diskutieren und lieferte Anstöße für Kooperationen und Fördermöglichkeiten. Kultureller Höhepunkt war der Besuch des Bürgerfests von Bundespräsident Joachim Gauck, bei dem Mitglieder der Anna Lindh Stiftung in einer Talkrunde über ihr Engagement in interkulturellen und internationalen Bereichen berichteten. 

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Talkrunde beim Bürgerfest des Bundespräsidenten: Engagement ohne Grenzen – Dialog ist nicht genug, Begegnungen entscheiden

06. September 2014, Schloss Bellevue Berlin

Die Talkrunde „Engagement ohne Grenzen – Dialog ist nicht genug, Begegnungen entscheiden“ bildet den Auftakt der diesjährigen Veranstaltungsreihe des Anna Lindh Netzwerks Deutschland. Organisiert vom ZAK, findet die Talkrunde auf Einladung des Bundespräsidenten am 06. September 2014 im Garten des Schloss Bellevue statt. Anknüpfend an das Motto der ehemaligen schwedischen Außenministerin Anna Lindh „Dialog ist nicht genug, Begegnungen entscheiden“ treten Engagierte aus dem interkulturellen Bereich miteinander ins Gespräch. Sie stellen sich den Herausforderungen, die mit der Globalisierung entstehen. Verschwindende und verschwimmende Grenzen gehen nicht nur mit bereichernder Vielfalt einher, sondern bringen auch Probleme und Unwägbarkeiten mit sich. Ob sie Flüchtlingen dabei helfen, eine neue Heimat zu finden, ob sie Schüler trainieren, sich „gegen Unterdrückung im Namen der Ehre“ zur Wehr zu setzen, oder Roma unterstützen, auf der Bühne ihre eigene Geschichte zu erzählen: Anna Lindh Mitglieder finden eigene Wege, um Verantwortung in der Welt von heute zu übernehmen.

Podiumsgäste:
Deniz Ince (Heroes gegen Unterdrückung im Namen der Ehre e.V.),
Michael Müller-Verweyen (Goethe-Institut e.V., Head of Network der Anna Lindh Stiftung Deutschland),
Nina de la Chevallerie (boat people Projekt),
Mohammad Hasani, (heimaten e.V. – Netz für Chancengerechtigkeit).

Die Moderation übernimmt Prof. Dr. Caroline Y. Robertson-von Trotha (Direktorin des ZAK).

Prof. Robertson-von Trotha sprach im Vorfeld mit Radio YCBS (Youth Connected By Sounds) über interkulturelles Zusammenleben, Migration, Gesellschaft und über die Anna Lindh Stiftung beim Bürgerfest des Bundespräsidenten. Hier geht es zum Interview.

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Mittelmeer vor Ort 2014: „Begegnungs(t)räume“

September – Oktober 2014, bundesweit

Zum vierten Mal holt das deutsche Netzwerk der Anna Lindh Stiftung das „Mittelmeer vor Ort“ in zahlreiche deutsche Städte. Bei der bundesweiten Veranstaltungsreihe im September und Oktober 2014 stehen die Begegnungsräume und die (un-)erfüllten Begegnungsträume der euro-mediterranen Zusammenarbeit im Mittelpunkt. Die zahlreichen Veranstaltungen umfassen Filmreihen und künstlerische Workshops, Lesungen, Vorträge und Diskussionen, Nachdenkenswertes und Anregendes. Sie sollen dazu beitragen, das vielfältige Bild des euro-mediterranen Raums mit dessen gewinnbringenden und herausfordernden Aspekten widerzuspiegeln. Alle Programmorte und genaue Informationen zu den jeweiligen Veranstaltungen finden Sie im Anna Lindh Stiftung-Blog.

 

 

Literaturwettbewerb der Anna Lindh Stiftung 2014

Juni 2014, bundesweit

Zum sechsten Mal findet der Literaturwettbewerb „Sea of Words“ statt, der von der Anna Lindh Stiftung in Zusammenarbeit mit der spanischen Netzwerkleitung „IeMed“ ausgerichtet wird. Das Thema dieses Jahres findet im Rahmen der Kampagne des Europarates “Young People Combating Hate Speech Online” statt. Dabei wird nicht nur von der Existenz solcher Reden berichtet, die Rassismus und Diskriminierung in den Euromed-Länder fördern, sondern auch Wege vorgeschlagen, diese zu bekämpfen. Der Wettbewerb ist offen für alle Bürger der 43 Länder des Euro-Mediterranen Raums zwischen 18 und 30 Jahren. Die Einsendefrist ist der 15. Juni 2014.

 

 

16. Netzwerktreffen + Clustertreffen „Wissenschaft“ des deutschen Netzwerkes der Anna Lindh Stiftung 2014

10. und 11. März 2014, Bochum

Über 20 Mitglieder und Organisationen aus dem Anna Lindh Netzwerk Deutschland nahmen am Jahrestreffen der Anna Lindh Stiftung am 10. und 11. März 2014 am Zentrum für Mittelmeerstudien (ZMS) an der Ruhr-Universität Bochum teil. Neben der Vorstellung von Mitgliedern sowie von herausragenden Arbeiten des deutschen Netzwerks stand die Suche nach Projektpartnern im Vordergrund: Anhand einer Matchmaking Wall konnten Projektideen vorgestellt und konkrete Kooperationen entwickelt werden. Außerdem wurden wichtige Impulse für die Arbeit des deutschen Netzwerks 2014 entwickelt und die thematische Ausrichtung der Netzwerkaktivität „Mittelmeer vor Ort" (Herbst 2014) diskutiert.

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Konferenz „Re-Thinking Citizens Participation” der Anna Lindh Stiftung

Januar 2014, Tunis

Im Rahmen des Programms „DAWRAK. Citizens for Dialogue“ versammelten sich Ende Januar Experten und Mitglieder der Anna Lindh Stiftung, um die (neue) Rolle der Zivilgesellschaft in den arabischen Ländern zu diskutieren. Prof Dr. Robertson-von Trotha nahm als Expertin an dem Treffen teil.

 

 

Talkrunde: Migration + Integration = Heimat: Eine Rechnung, die aufgeht?

10. Dezember 2013, KIT Karlsruhe

Die ehemalige Bundestagsabgeordnete Dr. Lale Akgün, der Chefredakteur der Online-Zeitschrift MiGAZIN Ekrem Şenol und die Ethnologin Shikiba Babori diskutieren mit Frau Prof. Dr. Caroline Y. Robertson-von Trotha über Rassismus, Integration und darüber, was Heimat eigentlich ausmacht.

Deutschland bewegt sich zwischen den Polen von Fremdenfeindlichkeit einerseits und verschärftem Fachkräftemangel andererseits. Es müssen neue Szenarien entworfen werden, die Migranten darin unterstützen, in Deutschland eine Heimat zu finden. Doch wie kann eine moderne Integrationsarbeit aussehen? Welche Erfahrungen aus der kommunalen Ebene können uns dabei helfen? Wo liegen Gründe für kulturelle Abschottung? Wie lässt sich Fremdenfeindlichkeit eindämmen und wie können wir aus vergangenen Fehlern lernen? Die Diskussion zielte darauf, neue Impulse zu liefern und Ideen dafür zu entwerfen, wie sich unterschiedliche Kulturen ohne Identitätsverlust verbinden lassen. Detaillierte Informationen zur Talkrunde den Referenten finden sie hier.

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Mittelmeer im Schloss Bellevue

30. und 31. August 2013, Schloss Bellevue Berlin


Foto: Bundesregierung / Henning Schacht

Das deutsche Netzwerk der Anna Lindh Stiftung präsentierte sich als eine von 24 ausgewählten Organisationen beim Bürgerfest des Bundespräsidenten in Berlin: Von der politischen NGO über die kleine Theatergruppe bis hin zu großen Stiftungen, wissenschaftlichen Einrichtungen und Regierungsinstitutionen - über 150 Mitglieder wirken im deutschen Netzwerk Anna Lindh Stiftung mit. Die äußerst bereichernde Vielfalt der euro-mediterranen Region und ihre aktuellen Herausforderungen stehen im Fokus der (Inter-)Aktionen der Stiftung beim Bürgerfest Ende August: Eine Instrumentenschatzkiste des Mittelmeers und fesselnde Erzählungen arabischer Dichter, der Anna-Lindh-Talk Migration - Integration - Rassismus: neue und alte Herausforderungen, interaktive Performance, Mini-Workshops, Video- und Blogbeiträge. Lesen Sie hier das Programm der Anna Lindh Stiftung auf dem Bürgerfest (PDF)

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Clustertreffen "Migration" des deutschen Netzwerkes der Anna Lindh Stiftung

13. Juni 2013, Karlsruhe

Am 13. Juni 2013 lud das ZAK die Mitglieder des deutschen Netzwerks der Anna Lindh Stiftung nach Karlsruhe ein. Zum Thema „Migration“ wurden Arbeiten verschiedener Mitglieder vorgestellt und diskutiert sowie gemeinsam zukünftige Projekte entwickelt. Das Treffen wird verknüpft mit den Vorbereitungen für das Bürgerfest des Bundespräsidenten.

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15. Netzwerktreffen des deutschen Netzwerks der Anna Lindh Stiftung 2013

06. und 07. Mai 2013, Allerweltshaus Köln

Am 06. und 07. Mai 2013 treffen sich die Mitglieder des deutschen Netzwerks der Anna Lindh Stiftung im Allerweltshaus in Köln, um über die weitere Zusammenarbeit, vielfältige interessante Projekte und über neue Ideen für die Arbeit im deutschen Netzwerk zu diskutieren und zu entscheiden. Im Anschluss an das Netzwerktreffen findet das Clustertreffen „Kunst und Kultur“ statt, bei dem ausgewählte Projekte besprochen und die Rolle von Kunst und Kultur im Euromed-Prozess beleuchtet werden soll.

 

 

Mittelmeer vor Ort 2013: „Gelebte Vielfalt – und ihre Grenzen“

August – Dezember 2013, bundesweit

2013 steht das Thema „Gelebte Vielfalt – und ihre Grenzen“ im Fokus der Veranstaltungsreihe „Mittelmeer vor Ort“. Das zweitägige Bürgerfest des Bundespräsidenten am 30. und 31. August 2013, bei dem das deutsche Netzwerk der Stiftung vertreten ist, bildet den Auftakt der diesjährigen Veranstaltungsreihe. Ab Mitte September machen weitere Veranstaltungen die gelebte Vielfalt im euro-mediterranen Raum zum Thema und beleuchten unterschiedlichste Facetten – auch auf kritische Weise. Alle Programmorte und genaue Informationen zu den jeweiligen Veranstaltungen finden Sie im Anna Lindh Stiftung-Blog.

 

 

Mittelmeer vor Ort 2012: „Migration und Flucht“

Oktober – November 2012, bundesweit

„Migration und Flucht“ stehen im Fokus des Programms der insgesamt 20 Veranstaltungen umfassenden Reihe, die Mitglieder des deutschen Netzwerks der Anna Lindh Stiftung bundesweit im Oktober und November 2012 präsentieren. Die Veranstaltungen reichen von künstlerischen über wissenschaftliche bis zu politischen Formaten und erlauben es, das aktuelle Thema der Migration in seiner großen Vielschichtigkeit zu behandeln. Den Starschuss der Veranstaltungsreihe gibt am 18. Oktober 2012 ein Expertenworkshop zum Thema Medien und Migration des deutschen Netzwerks, der im Rahmen der Verleihung des renommierten Anna Lindh Mediterranean Journalist Award durch das Generalsekretariat der Stiftung in Kooperation mit der Allianz Kulturstiftung in Berlin stattfindet. Das öffentliche Wissenschaftsforum mit dem Titel „Die Heimat im Gepäck. Migration in Zeiten medialer Globalisierung“ am Samstag, den 1. Dezember 2012 bildet die feierliche Abschlussveranstaltung der Reihe. Als Teil des zehnjährigen Jubiläums des ZAK lädt das Forum internationale Experten ein, das Verhältnis von Medien und Migration vor dem Hintergrund der rasanten Entwicklungen der neuen Medien zu diskutieren.

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Arab Shorts

11. Mai 2011, Kinemathek Karlsruhe

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Mittelmeer vor Ort“ des deutschen Netzwerks der Anna Lindh Stiftung stellte das ZAK am 11. Mai 2011 in der Kinemathek Kurzfilme aus Tunesien, Ägypten, Marokko, Algerien und den Vereinigten Arabischen Emiraten vor, die Einblicke in arabische Lebenswirklichkeiten und die arabische Filmkultur geben. Das Filmprogramm aus Spiel-, Dokumentar-, Animations- und Experimentalfilmen ist Teil des Projekts „Arab Shorts“, einer Initiative des Goethe-Instituts Kairo zur Förderung der visuellen Künste Nordafrikas und des Nahen Ostens unter der künstlerischen Leitung von Marcel Schwierin.

 

 

Interkulturelle Trends und Werte in der euro-mediterranen Region

20. September 2010, bundesweit

Das Symposium des ZAK stellte am 20. September 2010 deutschlandweit zum ersten Mal die Ergebnisse des Anna Lindh-Reports 2010 vor, der nach den Einstellungen gegenüber anderen Kulturen in 13 unterschiedlichen Ländern fragte. Um Informationen über gemeinsame und unterschiedliche Entwicklungen von Trends und Werten nördlich und südlich des Mittelmeers zu erhalten, befragte das renommierte Gallup Institut rund 13.000 Bewohner in 13 Staaten, darunter Deutschland. Die Abendveranstaltung im Gartensaal des Schlosses Karlsruhe fand in Kooperation mit dem Badischen Landesmuseum, der Anna Lindh Stiftung und dem Goethe-Institut statt. Lesen Sie den SWR-Beitrag zum Report.

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1001 Actions for Dialogue

22. Mai 2008, Badisches Landesmuseum Karlsruhe

Die Matinee mit dem Titel „Lokaler Dialog und lokales Handeln sichtbar gemacht: Die Ziele von Anna Lindh leben“ fand am 22. Mai 2008 im Badischen Landesmuseum Karlsruhe statt und stellte Menschen und Projekte vor, die sich vorbildlich für den kulturellen Dialog einsetzen. Nach dem Einführungsvortrag von Prof. Dr. Caroline Y. Robertson-von Trotha las Dr. Halima Alaiyan, Autorin und Gründerin der Stiftung „Talat-Alaiyan-Stiftung“ aus ihrem autobiographischen Buch über ihre Flucht aus Palästina nach Ägypten. In der anschließenden Podiumsdiskussion mit Jun.Prof. Dr. Havva Engin (Türkei/Deutschland) von der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe und Prof. Riyadh M. el Arif (Irak/Deutschland) vom Fortbildungsinstitut Synapse Stuttgart“ wurden Probleme im Hinblick auf die multikulturelle Praxis in Ländern des Nahen Ostens und mögliche Lösungswege erörtert.

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