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Bronnbacher Winter 2019 am KIT

Im Rahmen der Ausschreibung des universitätsübergreifenden Förderprogramms für den 17 Jahrgang (Start 2020) laden die Stipendiatinnen und Stipendiaten des aktuellen 16. Jahrgangs zu einem kreativen Info-Abend mit musikalisch-interaktivem Impulsvortrag und anschließendem Get-together ein. 
Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit, sich einen Überblick über die Inhalte, den Aufbau und das Bewerbungsverfahren für das Bronnbacher Stipendium zu verschaffen. Im Anschluss sind alle Interessierten herzlich eingeladen, bei einem kleinen Umtrunk und Knabbereien noch ein wenig zu verweilen und sich mit den Bronnbacher Stipendiatinnen und Stipendiaten, den Alumni/ae sowie mit dem Künstler und dem Kurator des Stipendienprogramms in ungezwungener Atmosphäre auszutauschen.

 

Dienstag, 10. Dezember 2019, 18 Uhr
Foyer des Präsidiumsgebäudes, Geb. 11.30, KIT Campus Süd

„Warum Kunst und Kultur neben Studium und Beruf?“
Juri de Marco, Hornist, Jazz-Trompeter, Jazz-Pianist und Künstlerischer Leiter des STEGREIF.orchester
 
Juri de Marco komponierte seit seinem 12. Lebensjahr für klassische Besetzungen und Jazz-Combo, spielte im Orchester und in selbst gegründeten Bands, gewann Kompositions-Ausschreibungen, Solisten-Wettbewerbe und Preise bei bundesweiten Band- und Chanson-Contests. Mit 16 wechselte er von der Waldorfschule aufs Musikinternat Michelbach, dort gründete er 2011 mit seinem besten Freund die Jazz-Band „Vanuata“. Parallel war er ehrenamtliches Teammitglied und Musiker beim internationalen Musikfestival PODIUM Esslingen, spielte im Landesjugendorchester Baden-Württemberg, hospitierte bei Filmmusik-Komponisten in Los Angeles und gab Solokonzerte in Deutschland, der Schweiz, Frankreich und den USA. Aber Horn studieren? Niemals! Zu sehr fühlte er sich von festgelegten Ordnungen und altmodischen Uniformen eingeengt. Bis er schließlich auf die eigentliche Frage kam: Warum muss ich mich eigentlich entscheiden? Er träumte davon, die traditionelle Musikwelt zu verändern, von Dirigenten-losen, auswendig spielenden Orchestern, von Kunst-übergreifenden Benefizkonzerten. Also doch klassisches Hornstudium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin mit Nebenfach Jazz-Klavier am Jazz-institut Berlin. 2016 setzte er seine Träume in die Tat um und gründet das Genre- und Dirigenten-lose, auswendig und stehend spielende STEGREIF.orchester und studiert aktuell auf seine eigene Weise klassisches Horn in Berlin und Jazztrompete in Leipzig.
 
Das STEGREIF.orchester ist ein improvisierendes Sinfonieorchester von 30 jungen internationalen Musiker*innen, die sich selbst und dem Publikum ganz neue Wege zur klassischen Musik eröffnen: das spannende Erbe der klassischen Musik wird unter dem Einfluss von verschiedenen musikalischen Stilen zu einer  eindrückliche Neudeutung von performativer und auch visueller Kraft. STEGREIF erkundet neue Klangwelten und erprobt immer wieder noch nie gehörte Genreverschmelzungen. Dabei tritt das Ensemble stets ohne Noten, ohne Dirigent und ohne Stühle auf. Die dadurch gewonnene Freiheit schafft Raum für Improvisation und Bewegung. Der Konzertsaal, der Zuschauerraum, die Ränge, alles wird zur Bühne und ermöglicht den Zuschauer*innen ein einzigartiges Konzerterlebnis. Unter dem Dach klassischer Kompositionen können sich die verschiedenen musikalischen Herkünfte der Musiker*innen gegenseitig bereichern und es entsteht ein ganz eigener Ansatz miteinander zu musizieren und Musik für das Publikum erfahrbar zu machen.
 
Mehr vom STEGREIF.orchester: www.stegreif-orchester.de

"This is STEGREIF" auf YouTube

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Bronnbacher Winter 2018 am KIT

Im Rahmen der aktuellen Ausschreibung des universitätsübergreifenden Förderprogramms luden die Stipendiatinnen und Stipendiaten des aktuellen 15. Jahrgangs zu einem Info-Abend mit Impulsvortrag, künstlerischer Performance und anschließendem Get-together ein. Als Gastredner konnte der Künstler Johannes Stüttgen gewonnen werden. Die Veranstaltung bot die Möglichkeit, sich einen Überblick über die Inhalte, den Aufbau und das Bewerbungsverfahren für das Bronnbacher Stipendium zu verschaffen. Im Anschluss waren alle Interessierten herzlich eingeladen, bei einem kleinen Umtrunk und Knabbereien noch ein wenig zu verweilen und sich mit den Bronnbacher Stipendiatinnen und Stipendiaten, den Alumni/ae sowie mit dem Künstler und dem Kurator des Stipendienprogramms in ungezwungener Atmosphäre auszutauschen.

Dienstag, 27. November 2018, 18 Uhr
Foyer des Präsidiumsgebäudes, Geb. 11.30, KIT Campus Süd

„Der  Erweiterte Kunstbegriff von Joseph Beuys“
Künstlerischer Vortrag von Johannes Stüttgen

Die Frage nach der Rolle der Kunst ist die Frage nach ihrem Begriff. Nach den Forschungsergebnissen des im letzten Drittel des vorigen Jahrhunderts weltbedeutenden deutschen Bildhauers und Aktionskünstlers Joseph Beuys (1921–1986) bezieht sich der Begriff der Kunst in der Gegenwart und Zukunft auf jede menschliche Arbeit und Tätigkeit, d.h. auf die Gestaltung/Neugestaltung der Gesellschaft im Ganzen, an der jeder Mensch – als Künstler – verantwortlich teilhat (die “Soziale Skulptur“).

Johannes Stüttgen, geboren 1945 in Düsseldorf, forscht und lehrt auf der Grundlage des von Joseph Beuys ermittelten erweiterten Kunstbegriffs. Er ist Mitbegründer und Gesellschafter des Unternehmens Omnibus für direkte Demokratie in Deutschland gGmbH und der Aktion BAUMKREUZ an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze in Thüringen mit dem Ziel der Neubestimmung der Grundlagen einer menschengemäßen Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung.
Heute ist Stüttgen als Künstler, Vortragsredner und Autor bekannt für seine Arbeit an der Sozialen Plastik. Zu seinen Werken zählen unter anderem „Der Ganze Riemen. Joseph Beuys – der Auftritt als Lehrer an der Kunstakademie Düsseldorf 1966–72". Für seine Arbeit an der „Sozialen Skulptur“ wurde ihm 2004 die „Honorary Fellowship" der Brooks University Oxford verliehen.

 

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Bronnbacher Winter 2017 am KIT

Im Rahmen der aktuellen Ausschreibung des universitätsübergreifenden Förderprogramms laden die Stipendiatinnen und Stipendiaten des aktuellen 14. Jahrgangs zu einem Info-Abend mit Impulsvortrag und anschließendem Get-together ein. Hierbei erhalten Sie einen Überblick über die Inhalte, den Aufbau und das Bewerbungsverfahren für das Bronnbacher Stipendium. Der Impulsvortrag greift am Beispiel der Musik das Spannungsfeld zwischen Kultur und Wirtschaft im Hinblick auf Interkulturelle Zusammenarbeit und gesellschaftlicher Verantwortung auf. Im Anschluss sind alle Interessierten herzlich eingeladen, bei einem kleinen Umtrunk und Knabbereien noch ein wenig zu verweilen und sich mit den Bronnbacher Stipendiatinnen und Stipendiaten in ungezwungener Atmosphäre auszutauschen.

Dienstag, 5. Dezember 2017, 18 Uhr

Foyer des Präsidiumsgebäudes, Geb. 11.30, KIT Campus Süd

„Musik als Integrator für Interkulturelle Zusammenarbeit“
Ulrich Mangold, CFO Robert Bosch GmbH

Mangold studierte Wirtschaftsingenieurwesen mit der Fachrichtung Maschinenbau in Darmstadt, Melbourne und Atlanta. Für die Arbeit in der Bosch Gruppe in den letzten 20 Jahren war er neben verschiedenen Standorten in Deutschland auch längere Zeit in Spanien, den Niederlanden und Australien eingesetzt. Sein Verantwortungsbereich umfasst Umsatz in allen Ländern rund um den Globus sowie Produktion in China, Brasilien, Indien, Russland und Deutschland.

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Bronnbacher Herbst 2017 an der Universität Mannheim

Im Rahmen des Bronnbacher Herbstes lädt der 14. Jahrgang des Bronnbacher Stipendiums ein zu Vorträgen hochkarätiger Referenten aus Wirtschaft und Kultur:
Wir lernen dabei ihre Projekte im Spannungsfeld zwischen Kultur und Wirtschaft kennen und erhalten einen Einblick in ihre Arbeitsweisen. Nach den Vorträgen besteht die Möglichkeit zu ungezwungenem Austausch mit unseren Referenten und zur Information über das Bronnbacher Stipendium.
Der Bronnbacher Herbst ist offen für alle. Wir freuen uns natürlich besonders auf Studierende und Promovierende, die sich für das Bronnbacher Stipendium interessieren. Stipendiatinnen und Stipendiaten aus dem aktuellen und aus früheren Jahrgängen nehmen an den Veranstaltungen teil und stehen für Fragen zur Verfügung.

Montag, 23. Oktober 2017, 19.30 Uhr
„Can architecture influence the character of a company and it’s destination?“ (engl.)
Markwart von Pentz
Präsident des Unternehmensbereichs „Agriculture & Turf“ für Europa, GUS, Asien und Afrika sowie der „Global Tractor-Platform“ con Deere & Company Donnerstag,

Donnerstag, 26. Oktober 2017, 19.30 Uhr
“Tradition und Innovation – Eine Hommage an die Gegensätzlichkeit”
Falk Kastell
Künstler und Fotograf, lebt und arbeitet in Mannheim

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