Aktivitäten

Erasmus+ Virtual Exchange 
Debate Exchange Activity: Drei neue Runden ab September und Oktober 2020

ERASMUS+ VIRTUAL EXCHANGE

Die Debate Exchange Activity ermöglicht es jungen Menschen zwischen 18 und 30 Jahren und mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen, gemeinsam und online über aktuelle Themen, Fragen und Herausforderungen ihrer Wahl, wie Bildung, demokratische Rechte, die Pandemie, Machtdynamiken, Migration und Klimawandel, zu diskutieren.
                              
In einem vorbereitenden Debate Team Leader Training lernen Teilnehmende ein parlamentarisches Diskussionsmodell kennen, das ihre Debattierfähigkeiten erweitert und unterstützt. Ihnen wird ebenfalls ihre Rolle als Teamleiter (Debate Team Leader) näher erklärt.
Anschließend folgen weitere Zusammenkünfte zu den Debatten sowie zur Evaluation.

Ziel des Programmes ist es, die Kommunikations-, Präsentations- und Diskussionsfähigkeiten von jungen Teilnehmenden zu fördern. Dazu gehören aktives und hinterfragendes Zuhören, das Analysieren, Reflektieren, Finden und Formulieren von Argumenten, die Planung und Strukturierung von Rede- und Diskussionsbeiträgen sowie die Umsetzung und Mitgestaltung eines spezifischen Diskussionsformates. 

TEILNEHMENDE

Alter:  18 - 30 Jahre
Voraussetzungen:

  • Interesse an aktuellen politischen, ökonomischen, sozialen und kulturellen Themen, Fragen und Herausforderungen
  • staatsangehörig oder wohnhaft in einem für das Programm teilnahmeberechtigten Land
  • gute Englischkenntnisse

Dauer einer Runde:  4 Wochen
Wöchentlicher Arbeitsaufwand: 3 - 4 Stunden

MACH MIT!

Drei neue Runden in englischer Sprache beginnen mit Trainings (Debate Team Leader Training) an den folgenden Samstagen:

  • 19. September 2020
  • 10. Oktober 2020
  • 31. Oktober 2020

Jeweils von 10 Uhr - 16 Uhr MEZ (Brüssel, Amsterdam, Berlin).

INFORMATIONEN: https://europa.eu/youth/erasmusvirtual_en
REGISTRIERUNG: https://europa.eu/youth/erasmusvirtual/activity/debate-team-leader-training_en
KONTAKT: debate-exchange∂zak.kit.edu

This flag-ship initiative is established under a contract with the Education, Audiovisual, and Culture Executive Agency; Erasmus+ Virtual Exchange is part of the Erasmus+ programme and is financed by the European Union. The project is implemented by a consortium composed of Search for Common Ground, the Anna Lindh Foundation, UNIMED, the Sharing Perspectives Foundation, Soliya, UNICollaboration, Kiron Open Higher Education, and Migration Matters. Visit the Erasmus+ Virtual Exchange Hub on the European Youth Portal to learn more about this ground-breaking project.

 

Dritte Online Euro-Med Debate Competition


22.-23. und 29.-30. August 2020 

Worum geht es?

Im Rahmen des Projekts Erasmus+ Virtual Exchange der Europäischen Kommission bringt die dritte Online Euro-Med Debate Competition wieder Debate Teams mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen zusammen. Teilnehmende treffen sich online, um Themen ihrer Wahl zu diskutieren und werden dabei durch ein Netzwerk aus Teamleitern, Trainern und Juroren unterstützt.

Die Themen der Debatten drehen sich um aktuelle regionale und internationale Fragen, Ereignisse und Herausforderung wie u.a. um die Corona-Pandemie und deren Auswirkungen auf die Zeit danach, Lernen über virtuelle Plattformen, regionale (Un-)Sicherheit, Klimawandel und Umweltschutz, Menschenrechte, Demokratie und um vieles mehr.

Alle Teilnehmenden (sowohl Debate Team Leader als auch Debattierende) werden am Ende der Competition mit dem Erasmus+ Virtual Exchange Online Badge ausgezeichnet, der ihre interkulturellen Diskussionsfähigkeiten zertifiziert.
 

Wer darf teilnehmen?

An der dritten Online Euro-Med Debate Competition dürfen alle jungen Menschen teilnehmen, die aus dem euro-mediterranen Raum kommen und folgende Kriterien erfüllen:

  • Alter zwischen 18 und 30 Jahre und Staatsbürgerschaft oder Wohnrecht in einem der teilnahmeberechtigten Länder,
  • vorhandene Erfahrung im Debattieren (als Debater, Debate Team Leader oder Debate Trainer),
  • Interesse an aktuellen euro-mediterranen Fragen und Herausforderungen,
  • gute Englischkenntnisse,
  • Fähigkeit, ein lokales Debate Team zu trainieren und zu leiten.

* Falls vorher bereits in dieser Aktivität als Debater oder Debate Team Leader teilgenommen wurde:

  • Fähigkeit, ein neues Debate Team in der Competition im August 2020 zu engagieren und zu trainieren.
     

Wann findet die Competition statt?

An den folgenden Wochenenden:

  • 22. und 23. August 2020
  • 29. und 30. August 2020

 
Wie Sie teilnehmen können:

Falls vorher noch NICHT an einem Erasmus+ Virtual Exchange Debate Team Leader Training teilgenommen wurde:

  1. Registrierung zur Competition bis Sonntag, 19. Juli 2020 zum Debate Team Leader Training mit der Auswahl „Englisch“ und „Competition“ sowie eines verfügbaren Trainingsdatums.
  2. Nach der Absolvierung des Debate Team Leader Trainings: Eigenständige Durchführung eines lokalen Trainings mit den 6 Personen des eigenen Debate Teams.
  3. Sobald das Erasmus+ Virtual Exchange-Koordinationsteam Sie kontaktiert hat: Registrierung der Debate Team Member zur Online Euro-Med Debate Competition bis Freitag, 14. August 2020.


Für bereits zertifizierte Erasmus+ Virtual Exchange Debate Team Leader: 

  1. Registrierung zur Competition inklusive des eigenen Debate Teams bis Sonntag, 19. Juli 2020 um 23:59 Uhr MESZ.
  2. Wenn Sie noch kein Debate Team haben: Eigenständige Durchführung eines lokalen Trainings mit dem eigenen Debate Team vor Mittwoch, 12. August 2020.

 

Kontakt: debate-exchange∂zak.kit.edu

 

Diese Leitinitiative wurde im Rahmen eines Vertrags mit der Exekutivagentur für Bildung, Audiovisuelles und Kultur entwickelt. Erasmus+ Virtual Exchange ist Teil des Erasmus+ Programms und wird von der Europäischen Union finanziert. Das Projekt wird von einem Konsortium bestehend aus Search for Common Ground, der Anna Lindh Stiftung, UNIMED, der Sharing Perspectives Foundation, Soliya, UNICollaboration, Kiron Open Higher Education und Migration Matters durchgeführt. Besuchen Sie den Erasmus+ Virtual Exchange Hub auf dem European Youth Portal, um mehr über das Projekt zu erfahren. 

 

 

21. Treffen des deutschen Netzwerks der Anna Lindh Foundation 

Donnerstag, 25.06.2020, online 

Das 21. Treffen des deutschen Netzwerks der Anna Lindh Foundation fand aufgrund der aktuellen Corona-Bestimmungen online statt. 


Neben Neuigkeiten aus dem internationalen und nationalen Netzwerk wurde rückblickend über die Netzwerk-Aktivitäten in 2019 und vorausschauend über geplante Projekte und Aktivitäten des deutschen Netzwerks berichtet. 
Auch im Jahr 2019 konnten wir wieder Organisationen und Menschen zusammenbringen und so vielseitige Möglichkeiten für Austausch und gemeinsame Projektideen gestalten: durch die Koordination der Erasmus+ Virtual Exchange-Programme, durch unsere Informationsreise nach Berlin (17. – 21. November 2019) mit dem Thema „Strengthening Cross-border Approaches of Cooperation in Civil Society” und mit Workshops für die teilnehmenden Mitglieder, u.a. IMPACT e.V., Kreisau-Initiative e.V. und Digital Arabic Network, des deutschen Netzwerks, durch den WIKA-Workshop 2019, der in Kooperation mit dem ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) und unter dem Thema „The Role of Civil Society in Cultural Relations” in Stuttgart (26. November 2019) stattfand sowie durch eine von den Young Mediterranen Voices (YMV) als Vorveranstaltung des WIKA-Workshops 2019 gestaltete Live-Debatte, in der die Rolle der „Jugend als zentraler Akteur der Zivilgesellschaft“ gemeinsam mit dem Publikum diskutiert wurde.

Besonders freuen wir uns über den Launch des „Intercultural Dialogue Resource Centre“ der Anna Lindh Foundation. Dieser Hub dient als Plattform, um Forschung, Best Practices, Lernaktivitäten, Erfahrungs- und Fachwissen sowie Veranstaltungen zu Themen des interkulturellen Dialogs und Austausches, des zivilgesellschaftlichen Engagements und aktueller Trends und Entwicklungen im euromediterranen Raum für alle Interessierten sichtbar und zugänglich zu machen und bietet so auch vielfältige Möglichkeiten zum Austausch und zur Vernetzung mit anderen – räumlich und thematisch nahen – nationalen und internationalen ALF-Mitgliedern. Auch sind wir gespannt auf die dritte Erasmus+ Virtual Exchange Online Euro-Med Debate Competition (22., 23., 29. und 30. August 2020) und auf unsere geplanten weiteren (Pilot-)Projekte und Veranstaltungen, die die Erfahrungen und das Expertenwissen sowie die Zusammenarbeit und das Voneinander-Lernen unserer Netzwerkmitglieder noch stärker fördern und sichtbar machen möchten. Hierfür sind Online-Trainings von Mitgliedern für Mitglieder des deutschen ALF-Netzwerks zu Themen wie Diversity, Inclusion und Intercultural Competence Managment in Planung. Darüber hinaus starten wir ein Pilotprojekt, das zivilgesellschaftlich engagierten Akteuren in ausgewählten ALF-Mitgliedsländern die Möglichkeit gibt, in Kurzvideos von ihren Lebens- und Arbeitswirklichkeiten in Zeiten der Corona-Pandemie zu berichten. Gespannt sind wir zudem auf die für Dezember 2020 und im Rahmen der Deutschen Ratspräsidentschaft geplanten Aktivitäten der Anna Lindh Foundation sowie auf den für das Frühjahr 2021 geplanten Kick-off einer neuen Reihe unserer Netzwerkaktivität „Mittelmeer vor Ort“.

Unter dem Programmpunkt „Wir sind Anna Lindh!“ durften wir im Anschluss an unseren Rückblick und Ausblick zudem Einblicke in aktuelle Projekte unserer Mitgliedsorganisationen, des Institute for Sustainable Education and Development (ISEDE), der Kreisau-Initiative e.V., des Deutschen Jugendherbergswerks – Hauptverband für Jugendwandern und Jugendherbergen e.V. und des Positive Nett-Works e.V., bekommen.
 

Wir freuen uns, dass wir wieder viele neue Mitglieder für unser deutsches Netzwerk und für die Mission der Anna Lindh Foundation gewinnen konnten und bedanken uns ganz herzlich bei Elisa Gamberini (ISEDE), Paulina Jaskulska (Kreisau-Initiative e.V.), Gunnar Grüttner (Deutsches Jugendherbergswerk – Hauptverband für Jugendwandern und Jugendherbergen e.V.) und Heiner Benking (Positive Nett-Works e.V.) und allen weiteren Teilnehmenden für Ihre engagierte Mitgestaltung unseres Online-Netzwerktreffens und die Einblicke in ihre vielseitige und inspirierende Arbeit! 

 

 

Erasmus+ Virtual Exchange

Debate Exchange Activity: Neue Runde startet am 30. Mai (Englisch) und 6. Juni (Französisch)


ERASMUS+ VIRTUAL EXCHANGE
Die Debate Exchange Activity ermöglicht es jungen Menschen zwischen 18 und 30 Jahren und mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen, gemeinsam und online über aktuelle Themen, Fragen und Herausforderungen ihrer Wahl, wie Bildung und Arbeit, demokratische Rechte, Machtdynamiken, Migration und Klimawandel, zu diskutieren.

Das Debate Team Leader Training basiert auf einem parlamentarischen Diskussionsansatz und -modell: Die Teilnehmendelernen zunächst, aktiv zuzuhören und die vorgetragenen Argumente zu analysieren und nachzuvollziehen, um daraufhin kritisch auf diese eingehen, diese entkräften und um weitere Aspekte ergänzen zu können.

Ziel des Programmes ist es, die Kommunikations-, Präsentations- und Diskussionsfähigkeiten junger Menschen zu fördern, wie aktives und hinterfragendes Zuhören, das Analysieren, Reflektieren, Finden und Formulieren von Argumenten, die Planung und Strukturierung von Rede- und Diskussionsbeiträgen sowie die Umsetzung und Mitgestaltung eines spezifischen Diskussionsformates.

TEILNEHMENDE

Alter: 18 - 30 Jahre

Für wen: junge Menschen

  • die sich für aktuelle politische, ökonomische, soziale und kulturelle Themen, Fragen und Herausforderungen interessieren
  • die staatsangehörig oder wohnhaft in einem für das Programm teilnahmeberechtigten Land sind

Dauer: 4 Wochen
Wöchentlicher Arbeitsaufwand: 3 - 4 Stunden

MACH MIT!

Die neue Runde von Trainings (Debate Team Leader Training) und Debatten (Online Debate) startet auf Englisch und Französisch!

  • auf Englisch: Debate Team Leader Training am 30. Mai, 27. Juni, 19. September & 31. Oktober 2020 (10 Uhr - 16 Uhr CET time)
  • auf Französisch: Debate Team Leader Training am 6. Juni 2020 (10 Uhr - 16 Uhr CET time)

 

Die Teilnahme ist kostenfrei, es gibt keine Anmeldefrist!

INFORMATIONEN: https://europa.eu/youth/erasmusvirtual_en
REGISTRIERUNG: https://europa.eu/youth/erasmusvirtual/activity/debate-team-leader-training_en
KONTAKT: debate-exchange∂zak.kit.edu

 

This flag-ship initiative is established under a contract with the Education, Audiovisual, and Culture Executive Agency; Erasmus+ Virtual Exchange is part of the Erasmus+ programme and is financed by the European Union. The project is implemented by a consortium composed of Search for Common Ground, the Anna Lindh Foundation, UNIMED, the Sharing Perspectives Foundation, Soliya, UNICollaboration, Kiron Open Higher Education, and Migration Matters. Visit the Erasmus+ Virtual Exchange Hub on the European Youth Portal to learn more about this ground-breaking project.

 

 

Online Euro-Med Debate Competition II on 18th/19th & 25th/26th April 2020

Please find the call for participation here
Register before 29th March  (or before 22nd March if you already are a trained Debate Team Leader)

 

 

What is it about?
Building up on the successful first edition in 2019, the activity will bring together debate teams from diverse backgrounds and students from higher education institutions to meet online and debate topics of their choice with the support of a resource network of debate Team Leaders, Trainers and Adjudicators.
Debate discussions will be framed around current social challenges and world events such as: the Arab Spring, democratic rights, education, climate change, immigration and power dynamics, amongst other topics

When?
During two week-ends in April: 18-19 and 25-26, participants will engage in intercultural online debates, and will practice the essentials of effective communication, building arguments, listening and rebutting, structuring and presenting of speeches, intercultural awareness, and will be able to enhance their English language skills.

Profile of participants:
Participation in the second Online Euro-Med Debate Competition is open to Debate Team Leaders from the Euro-Med region and their local teams.
To participate with your team in the competition, you should fulfil the following criteria:

  • Aged between 18-30 years old and national or resident in one of the eligible countries of the project,
  • Proven experience as a debater, debate team leader or debate trainer,
  • Interest in contemporary Euro-Mediterranean issues,
  • Good English speaking skills,
  • Ability to train and lead a local debate team.

If you did NOT participate previously in an Erasmus+ Virtual Exchange Debate Team Leaders Training:  Register by 29th March 2020
If you already are a trained Debate Team Leader in the frame of Erasmus+ Virtual Exchange: Please express your interest to by 22nd March 2020

Please find further information and registration links here:

https://europa.eu/youth/erasmusvirtual/news/second-online-euro-med-debate-competition-18-19-25-26-april-2020_en

This flag-ship initiative is established under a contract with the Education, Audiovisual, and Culture Executive Agency; Erasmus+ Virtual Exchange is part of the Erasmus+ programme and is financed by the European Union. The project is implemented by a consortium composed of Search for Common Ground, the Anna Lindh Foundation, UNIMED, the Sharing Perspectives Foundation, Soliya, UNICollaboration, Kiron Open Higher Education, and Migration Matters. Visit the Erasmus+ Virtual Exchange Hub on the European Youth Portal to learn more about this ground-breaking project.

 

Anna Lindh MedForum 2020

Šibenik, Kroatia, 2. – 5. April 2020

Das Ministerium für Auswärtige und Europäische Angelegenheiten der Republik Kroatien und die Anna Lindh Stiftung für den Euro-Mediterranen Dialog zwischen den Kulturen sind in eine neue Phase der Zusammenarbeit bei der Förderung des interkulturellen Dialogs und der öffentlichen Diplomatie im Mittelmeerraum eingetreten. Die beiden Institutionen sind gemeinsam mit der Nationalen Kroatischen Stiftung für die Entwicklung der Zivilgesellschaft Mitveranstalter des 4. Mittelmeerforums der Anna-Lindh-Stiftung (MedForum2020) vom 2. bis 5. April 2020 in Šibenik, Kroatien.

Weitere Informationen

 

Informationsreise 

"Grenzüberschreitende Ansätze der Zusammenarbeit in der Zivilgesellschaft stärken“ 
auf Einladung des Auswärtigen Amtes 

Berlin, Deutschland, 17. - 21. November 2019

Die Informationsreise nach Berlin für Mitglieder der Anna-Lindh-Stiftung (ALF) aus Frankreich, Deutschland, Israel, Jordanien, Palästina und Polen zielte darauf ab, den Austausch zwischen den Mitgliedern zu fördern und sie mit zivilgesellschaftlichen Akteuren sowie mit staatlichen Akteuren und privaten Stiftungen in Deutschland zu verbinden. Während ihrer Informationsreise haben die Gäste deutsche Experten und relevante Gesprächspartner kennen gelernt. Vielfältige Begegnungen und Interaktionen zu den Themen "Grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Zivilgesellschaft" und "Digitale Zivilgesellschaft" förderte nicht nur Wissen und gegenseitiges Verständnis - die Tour ermöglichte auch die Vernetzung der Gäste aus zivilgesellschaftlichen Organisationen und der Mitglieder der MENA-AG des Auswärtigen Amtes, um eine langfristige grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu entwickeln.

Die auf Einladung des Auswärtigen Amtes initiierte und in enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der MENA-AG, dem Goethe Institut e.V. (HoN des deutschen Netzwerks der ALF) und dem ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale am KIT (ALF-Koordinator) organisierte Tour fand vom 17. bis 21. November 2019 statt.

Die Arbeitsgruppe "Nahost-Nordafrika (MENA)" ist eines der Gremien des Strategischen Dialogs zwischen Stiftungen und dem Auswärtigen Amt, der eine "Außenpolitik der Gesellschaften" unterstützen soll. Mitglieder sind Vertreterinnen und Vertreter des Auswärtigen Amtes und von Stiftungen, die im Bereich der internationalen Politik, insbesondere in der MENA-Region, tätig sind, wie z.B: Berghof Stiftung, Bertelsmann Stiftung, BMW Stiftung, Candid Foundation, Körber Stiftung, Robert Bosch Stiftung, Westerwelle Stiftung und das Netzwerk der Anna Lindh Stiftung in Deutschland. 

Wir sind sehr dankbar für die aktive Teilnahme unserer internationalen Gäste, die die folgenden Organisationen vertreten:

Diese Mitglieder der Anna-Lindh-Stiftung machten die vier Tage zu einem fruchtbaren Austausch von Wissen, Meinungen, Ideen, Inspirationen und konkreten Projekten, die in naher Zukunft in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit entwickelt werden sollen - wir freuen uns darauf!

ausführlicher Bericht zum Download (PDF ca. 1MB)
 

 

WIKA Workshop 2019 "The Role of Civil Society in Cultural Relations”

Stuttgart, Deutschland, 26. September 2019 

Zivilgesellschaftliche Akteure gewinnen an Einfluss und werden zu politischen Entscheidungsträgern. Ihre lokale Verankerung, ihr Engagement an der Basis und die Stärke international tätiger NGOs, die ihre grenzüberschreitende Zusammenarbeit als Mittel des Empowerment nutzen, machen sie zu attraktiven Partnern für staatliche Akteure. Der WIKA Workshop 2019 reflektierte interdisziplinäre Themen wie "Kulturelle Zusammenarbeit und ‚Shrinking Spaces‘", "Jugend als zivilgesellschaftlicher Akteur" und "Zivilgesellschaft und Staatlichkeit", um sie in direkten Bezug zu Handlungsfeldern der Kultur- und Bildungspolitik zu setzen. Der diesjährige Workshop fand in enger Zusammenarbeit von ALF-Mitglied ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) und ZAK mit der Arbeitsgruppe "Zivilgesellschaft" des Auswärtigen Amtes und dem Goethe Institut e.V. im Rahmen des Strategieprozesses 2020 der Deutschen Auswärtigen Kulturpolitik und der Anna-Lindh-Stiftung unter der Leitung der WIKA-Vorsitzenden, Prof. Dr. Caroline Y. Robertson-von Trotha, statt.

Weitere Informationen
 


©bettinameister.com

 

ALF Pre-Event des WIKA Workshop 2019 

Stuttgart, Deutschland, 25. September 2019

Der jährliche WIKA Workshop bei ALF-Mitglied ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) bot in diesem Jahr erstmals eine öffentliche Vorveranstaltung. In Zusammenarbeit mit der Anna-Lindh-Stiftung gestalteten junge Debattierende aus Marokko, Algerien, Deutschland, Tunesien und Polen, die Erfahrungen mit Erasmus+ Virtual Exchange und YMV (Young Mediterranean Voices) haben, eine Live-Debatte mit dem Publikum. Das Thema der Debatte wurde in einem der Panels des WIKA Workshops am folgenden Tag aufgegriffen: "Jugend als zentraler Akteur der Zivilgesellschaft".

Weitere Informationen

 

ERASMUS + VIRTUAL EXCHANGE
Advocacy Training - Intercultural Online Debate

Kennen Sie die neue virtuelle Version von Erasmus Plus? Das ERASMUS + VIRTUAL EXCHANGE Projekt bietet online die Möglichkeit zum interkulturellen Austausch. Das zugehörige Pilotprogramm „Advocacy Training – Intercultural Online Debate“ lädt zum Debattieren ein. Hierbei treten Sie mit jungen Menschen aus anderen Ländern in Kontakt und erwerben nebenbei wichtige Kernkompetenzen, wie etwa Grundlagen der internationalen Kommunikation und Debatte: das Strukturieren und Präsentieren von Argumenten, Diplomatie und Team Building. Das Programm bietet kulturübergreifende Einblicke und nebenbei können Sie Ihre Englischkenntnisse verbessern.

Sie sind zwischen 18 und 30 Jahren alt und wohnen entweder in den südlichen und östlichen Mittelmeerländern oder in der Europäischen Union? Sie sind daran interessiert, politische und soziale Themen mit globaler Reichweite zu diskutieren? Melden Sie sich jetzt an bei Advocacy Training - Intercultural Online Debate!

Sie können von jeder Stadt aus teilnehmen, da das Programm online läuft. Lediglich Zugang zu einem Computer und eine stabile Internetverbindung sind nötig. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Zudem besteht die Möglichkeit, entweder als Debattierender oder als Diskussionsleiter teilzunehmen.

Für die Pilotphase suchen wir junge Menschen, die nicht nur rhetorische, sondern auch persönlichkeitsbildende Kompetenzen im Bereich Team Building entwickeln möchten. Neueinsteiger sind genauso willkommen wie erfahrene Debattierende.

 

Interesse an der Diskussionsleitung?

Wenn Sie Interesse haben, in der Debatte die Leitung zu übernehmen, werden Sie nach der Registrierung im Rahmen des debate team leader training geschult. Hier werden der Aufbau und die Regeln der Online-Debatte vermittelt und Sie erhalten Tipps, die Ihnen helfen, Ihr Team vorzubereiten und selbst eine Debatte zu moderieren.

Als debate team leader haben Sie die Aufgabe, eine Gruppe von mindestens sechs bis zwölf Debattierenden zusammenzustellen (den sogenannten Debattierclub). Danach soll Ihr Team auf das Online-Verfahren vorbereitet und die Debattierregeln weitergegeben werden. Während der Online-Session haben Sie die Möglichkeit, eine Debatte zu moderieren. Nach der Teilnahme an einem debate team leader training und der Moderation einer Debatte erhalten Teamleiter ein Zertifikat.

 

Teilnahme als Teammitglied

Die Teammitglieder müssen keine Erfahrung im Debattieren haben. Sie müssen auch nicht an einer Universität eingeschrieben sein. Sie sollten jedoch daran interessiert sein, Menschen aus unterschiedlichen Kulturen zu treffen, zu debattieren und Ihren eigenen Ideen Ausdruck zu verleihen. Zudem ist es wichtig, die verabredeten Termine einzuhalten.

 

TERMINE
An den folgenden Terminen bieten wir das debate team leader training (ca. 6 Stunden) und die online debates (ca. 3 Stunden) an. Jede Sitzung beginnt um 10 Uhr. Nach Ihrer Anmeldung vereinbaren wir den Termin für ein Training und für eine Debatte.

  Debate Team Leader Training
(10am–4pm)
Online Debates
(10 am – 1 pm)
English October: 12
November: 9 and 23
December: 7
October: 19
November: 2 and 30
December: 14
Arabic - October: 5
French October: 26 November: 16

 

ANMELDUNG
Bitte registrieren Sie sich über das expression of interest form des European Youth Portal.

 

KONTAKT
Falls Sie mehr über das Programm erfahren möchten oder weitere Fragen dazu haben, wende Sie sich bitte an debate-exchange∂zak.kit.edu

Wir bieten auch Online-Debatten auf Arabisch und Französisch an. Bitte sende uns eine E-Mail an debate-exchange∂zak.kit.edu, wenn Sie sich besonders für diese Debatten interessieren!

 

* Diese Leitinitiative wurde im Rahmen eines Vertrags mit der Exekutivagentur für Bildung, Audiovisuelles und Kultur etwickelt. Erasmus+ Virtual Exchange ist Teil des Erasmus+ Programms und wird von der Europäischen Union finanziert. Das Projekt wird von einem Konsortium bestehend aus Search for Common Ground, der Anna Lindh Stiftung, UNIMED, der Sharing Perspectives Foundation, Soliya, UNICollaboration, Kiron Open Higher Education und Migration Matters durchgeführt.


 


Erasmus+ Virtual Exchange

Zusammen mit einem Konsortium aus mehreren Organisationen sind wir Partner in der Pilotphase des Erasmus + Virtual Exchange Projekts, das von der Europäischen Kommission im Rahmen des Erasmus + Programms 2018 ins Leben gerufen wurde. Dieses innovative Projekt bringt junge Menschen aus der ganzen Welt zusammen und ermöglicht interkulturelles Lernen durch virtuelle Austauschprogramme, bei denen es sich um technologiegestützte Mensch-zu-Mensch-Dialoge handelt.

Der virtuelle Austausch ist wegweisend, um den interkulturellen Dialog zwischen Jugendlichen weltweit zu ermöglichen. Durch Technologie ermöglicht Virtual Exchanges jungen Menschen, internationale Erfahrungen zu sammeln und über längere Zeiträume hinweg sinnvolle Diskussionen zu führen, ohne jemals ihre Heimatländer verlassen zu müssen.

Über eine sichere Online-Plattform verbindet Erasmus + Virtual Exchange junge Menschen, Jugendarbeiter, Studenten und Wissenschaftler aus Europa und dem südlichen Mittelmeerraum und moderiert Diskussionen, transnationale Projekte und interaktive Online-Debattier-Kurse. Das Programm vermittelt zukunftsweisende Kommunikationsfähigkeiten für das 21. Jahrhundert, indem neben interkulturellen Kompetenzen auch der Aufbau von Argumenten, kritischem Denken und Empathie trainiert wird.

Die Erasmus+ Virtual Exchange Angebote stehen allen Menschen im Alter von 18 bis 30 Jahren, die in Europa und im südlichen Mittelmeerraum leben offen. Durch die Partnerschaft mit Organisationen und Universitäten ergänzt Erasmus + Virtual Exchange sowohl die formelle als auch die nicht-formelle Bildung, indem es das kritische Denken und die Medienkompetenz verbessert und gleichzeitig die Möglichkeit bietet, Fremdsprachen zu üben.

Im Rahmen eines Vertrags mit der Exekutivagentur für Bildung, Audiovisuelles und Kultur wurde Erasmus + Virtual Exchange von der Europäischen Union finanziert. Das Projekt wird von einem Konsortium bestehend aus Search for Common Ground, Anna Lindh Stiftung, UNIMED, Sharing Perspectives Foundation, Soliya, UNICollaboration, Kiron Open Higher Education und Migration Matters durchgeführt.

Klicken Sie hier, um weitere Informationen zu Erasmus + Virtual Exchange zu erhalten

Für Fragen stehen wir ihnen jeder Zeit zur Verfügung: alf-koordination∂zak.kit.edu

 


Intercultural Online Debate – Join the Pilot!

Der Pilotdurchgang des neuen, spannenden Debattierprojekts Advocacy Training – Intercultural Online Debates, das im Rahmen des Erasmus+ Virtual Exchange ins Leben gerufen wurde, bringt junge Erwachsene aus der Europäischen Union und den arabischen Ländern (18 - 30 Jahre) zusammen.

Zentraler Bestandteil des Programms ist eine online Debatte nach dem parlamentarischem Modell, bei dem die Teilnehmer zuerst lernen, zuzuhören, zu verstehen was andere in der Gruppe sagen, bevor sie einer bestimmten Struktur folgend auf die Botschaften reagieren. Neben interkulturelle Kompetenzen werden auch der Aufbau von Argumenten, kritisches Denken und Empathie trainiert. Das Projekt wird von erfahrenen DiskutantInnen und Moderatorinnen unterstützt und angeleitet, auch werden keine Grundkenntnisse im Debattieren vorausgesetzt.

Sie können als DiskutantIn oder als ModeratorIn am Programm teilnehmen:

     Wenn Sie mehr über das Advocacy Training erfahren möchten, registrieren Sie sich hier.


 


ALF’s Networks In Action: Anna Lindh Network Days For Intercultural Citizenship Education

26.-31. August 2017, Helsinki (Finnland)

Über 70 Akteure der Zivilgesellschaft, aus den Bereichen der Erziehung, der Jugendhilfe, der interkulturellen Verständigung und der Kunst und Kultur aus neun Ländern (Finnland, Dänemark, Estland, Deutschland, Marokko, Polen, Schweden, Tunesien und der Türkei) trafen sich Ende August in Helsinki, Finnland, bei den „Anna Lindh Network Days For Intercultural Citizenship Education“.


Den Auftakt der Veranstaltung bildete das Forum (26.-27. August), in dem die Mitglieder die Ergebnisse des Anna Lindh MED FORUM 2016 in Malta diskutierten. Die Podiumsdiskussionen nahmen sich unter anderem der Frage überschneidender Identitäten und interkultureller Bildung an, sowie der Rolle der Zivilgesellschaft bei der Förderung ebenjenes „Interkulturellen Lernens“. Zusätzlich konnten die Teilnehmer in interaktiven Workshops ihre Expertisen und Erfahrungen bei der Bekämpfung von Hate Speech und Extremismus austauschen, als auch die Möglichkeiten des Spracherwerbs als Werkzeug für den interkulturellen Dialog so wie die Bedeutung von Kunst als Mittel der interkulturellen Bildung zu untersuchen.

Das Training, das anschließend von 28.-31. August stattfand, widmete sich den 22 Akteuren institutioneller als auch nicht-institutioneller Bildungsbereiche des euromediterranen Raums. Durchgeführt wurde das Training von Experten im Bereich der interkulturellen Bildung, basierend auf dem „Anna Lindh Foundation Education Handbook on Intercultural Citizenship in the Euro-Med region“.

Als Koordinatorinnen des deutschen Netzwerks nahmen Caroline Robertson-von Trotha und Swenja Zaremba an der Veranstaltung teil, sowie fünf weitere Mitglieder des deutschen Netzwerks. Das Panel Education and the Role of Civil Society in Fostering Intercultural Learning wurde von Caroline Robertson-von Trotha moderiert.

Zum Programm

Zum Anna Lindh Education Handbook

 

 

Best Practice Social and Creative Enterprise Training

3.-9. September, Athen (Griechenland)

Das Projekt “Best Practice Social and Creative Enterprise Training” stellt den Wert von Unternehmertum als wichtiges Werkzeug heraus um Berufsmöglichkeiten zu schaffen und die Integration in der Gesellschaft voranzutreiben. Durch ein „Social Enterprise Development Training of Trainers Programme”, das auf wissenschaftlichen Untersuchungen basiert, werden die Teilnehmer gezielt im Bereich Integration von Migranten in den Arbeitsmarkt geschult. Später, bei ihrer Arbeit vor Ort können die Teilnehmer ihr Wissen, die Expertise und neu erlernte Fähigkeiten anwenden, um den Flüchtlingen und Migranten mit denen sie arbeiten durch ein mehr an ökonomischer Stabilität das Fuß fassen in der Gesellschaft zu erleichtern.

Organisiert wurde die Veranstaltung von In place of War (IPOW, Großbritannien) in Kooperation mit dem Goethe Institut und dem ZAK (Deutschland), der Griechischen Kulturstiftung (Griechenland), dem National Museums of World Culture - Statens Museer för Världskultur (Schweden) und der UNESCO Nationalkommission (Libanon).

Für das deutsche Netzwerk nahmen Caroline Robertson-von Trotha als Koordinatorin sowie fünf Organisationen teil, die im Bereich der Integration von Migranten in den Arbeitsmarkt tätig sind.

Bilder: Facebook / Dimitris Cavouras  

 

 

20. Treffen des deutschen Netzwerks der Anna Lindh Stiftung

20. und 21. Juni 2017, Chemnitz
 

Am 20./21. Juni 2017 fand in Chemnitz das 20. Netzwerktreffen der Anna Lindh Stiftung Deutschland statt. Wir haben die Veranstal-tung wieder einmal zum Anlass genommen, um über die Neuigkeiten aus dem interna-tionalen und nationalen Netzwerk zu berichten. Darüber hinaus standen am ersten Tag des Netzwerktreffens Projekt-vorstellungen und „Matchmaking“, also die Möglichkeit Partnerschaften mit anderen Mitgliedern des Anna Lindh Netzwerks aufzubauen – auch auf internationaler Ebene –, auf dem Programm. So bekamen auch wir vom Koordinationsteam einen Einblick in die tolle und inspirierende Arbeit unserer Mitglieder. Auch freuen wir uns sehr, dass wir die verschie-denen Organisationen zusammenbringen konnten und hoffen, dass dadurch neue Projekte entstehen werden.

Am zweiten Tag des Treffens führte Ljubov Lissina durch den Capacity Building-Workshop zum Thema „No Hate Speech“. Die von der EU zertifizierte Trainerin aus Barcelona, die mit der Arbeit der Anna Lindh Stiftung sehr vertraut ist, erläuterte Formen, die Hate Speech im Internet annehmen kann, und sensibilisierte für die Konsequenzen von Hassreden. Eine Partnerarbeit, bei der neue Projekteideen initiiert wurden, rundete das Training ab.

 

Es ist uns wichtig, im Rahmen des Netzwerktreffens unterschiedliche Regionen Deutschlands zu besuchen. Dieses Mal durften wir in Chemnitz zu Gast sein, wo wir von der Stadt Chemnitz und dem institut dialog transnational sehr herzlich empfangen wurden. Die EU-Stelle im Bürgermeisteramt der Stadt Chemnitz koordiniert die transnationalen EU-Projekte der Stadt sowie Projekte von Chemnitzer Vereinen und Institutionen, während die Organisation institut dialog transnational auf die Entwicklung, Anwendung und Verbreitung dialogischer Kommunikations- und Verhaltensweisen spezialisiert ist. Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren beiden Gastgebern und ALF-Mitgliedern für die Einladung nach Chemnitz, die tolle organisatorische Mitgestaltung und die engagierte Unterstützung vor Ort.​
 

 

 

19. Treffen des deutschen Netzwerks der Anna Lindh Stiftung

25. und 26. November 2016, Göttingen

Am 25./26. November 2016 fand das 19. Treffen des deutschen Netzwerks der Anna Lindh Stiftung in Göttingen statt.

Der inhaltliche Fokus des Netzwerktreffens lag auf den drei Themen „Diaspora, Interkultur und Integration“. Das Treffen gab den Mitgliedern viel Raum für Projektvorstellungen, Kooperationsmöglichkeiten sowie neue Projektinitiativen. Auch wurden Projekte und Partnergesuche aus dem internationalen Netzwerk der Anna Lindh Stiftung vorgestellt. Am zweiten Tag konnten wir den Teilnehmern einen professionellen Fundraising-Workshop anbieten, in welchem sie mit den Techniken der Mittelakquise vertraut gemacht wurden. Der Workshop richtete sich insbesondere an kleine und mittlere Organisationen, die auf der Suche nach potentiellen Förderern und Spendern sind. Referentin des Workshops war die Fundraising-Expertin Elisabeth Lenz.

Unser Gastgeber und Mitglied des deutschen Netzwerks der Anna Lindh Stiftung Boat people projekt arbeitet als Freies Theater mit dem Schwerpunktthema „Flucht und Migration“. Im Rahmen des Netzwerktreffens wurden wir von der Organisation in ihren Bühnenraum eingeladen, welcher sich im ehemaligen Institut für wissenschaftlichen Film befindet. Das Gebäude steht derzeit auch Flüchtenden als Unterkunft zur Verfügung, sodass der Veranstaltung eine einmalige und authentische Atmosphäre geboten wurde.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei unserem Anna Lindh Mitglied boat people projekt für die Einladung nach Göttingen und die organisatorische Unterstützung. Das Theaterstück „HILFE! Ein Stück über Grenzwerte“, welches wir gemeinsam besuchen durften, war ein weiteres Highlight des Netzwerktreffen und ermöglichte einen Einblick in die Arbeit der Organisation.

 

 

18. Treffen des deutschen Netzwerks der Anna Lindh Stiftung in Hannover

15. und 16. April 2016, Theaterwerkstatt Hannover

Das 18. Treffen des deutschen Netzwerks der Anna Lindh Stiftung fand am 15./16. April in der Theaterwerkstatt Hannover statt - zeitgleich mit dem „Palästinensischen Deutschen Dialog über Theater und Theaterpädagogik“ der BAG (Bundesarbeitsgemeinschaft Spiel und Theater). Das Ashtar Theatre aus Ramallah, das aus diesem Anlass in Hannover gastierte, bot eine theaterpädagogische Fortbildung für die ALF-Mitglieder an. Wir bedanken uns sehr bei den Anna Lindh Mitglieder BAG und theaterwerkstatt für die gute Zusammenarbeit bei der Gestaltung des diesjährigen Netzwerktreffens.

Zu den Bildern der Veranstaltung

 

 

Mittelmeer vor Ort: „Neue Nachbarschaften“

Oktober – Dezember 2015, bundesweit

Das deutsche Netzwerk der Anna Lindh Stiftung bringt in diesem Herbst zum fünften Mal das „Mittelmeer vor Ort“ in zahlreiche deutsche Städte. Bei der bundesweiten Veranstaltungsreihe stehen von Oktober bis Dezember 2015 die neuen Nachbarschaften im Mittelpunkt, in denen Menschen, aus dem Mittelmeerraum und anderswoher kommend, zur lebendigen, im stetigen Wandel befindlichen Kultur unserer Städte beitragen. Mehr denn je sind unsere Städte von der großen Diversität ihrer Bewohner geprägt. Die Welt findet sich im Kleinen in der Stadtgesellschaft wieder.

In Form von Ausstellungen, Filmreihen, Theaterprojekten sowie Workshops, Seminaren und Diskussionen, soll sich der Blick ganz bewusst auf die Migranten und Flüchtlinge, aber auch auf die Bürger der Stadt als Aufnahmegesellschaft richten. In diesem Rahmen lädt das Netz für Chancengerechtigkeit heimaten e.V. nach Kochel am See zu einem Austausch zwischen jungen Flüchtlingen und wichtigen Akteuren in Kommunen. Das Institut für Auslandsbeziehungen (IfA) widmet sich in Frankfurt a.M. dem Thema der neuen Nachbarschaften in Form einer Diskussion über die Möglichkeiten der Kulturarbeit in Flüchtlingslagern. Die Heinrich Böll Stiftung Schleswig-Holstein präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Haus 8 in Kiel eine Ausstellung rund um die Thematik der Fluchthelfer, Schlepper und Menschenhändler und greift damit die näher gerückten Nachbarschaften im außenpolitischen Sinne auf. Mit diesen und weiteren Veranstaltungen ermöglicht die Reihe „Mittelmeer vor Ort“ unterschiedliche Perspektiven auf das Thema der neuen Nachbarschaften. Der Reichtum, den die kulturelle Vielfalt, die Öffnung für Neues, in die Städte bringt wir dabei ebenso thematisiert wie die entstehenden Reibungspunkte, welche die Bürger dazu zwingen, den eigenen Blickwinkel zu hinterfragen und weiterzuentwickeln. Neben Potentialen und Kompetenzen, die von neuen Nachbarn in das städtische Leben eingebracht werden, sind aber auch Herausforderungen und Probleme, die sich vor dem Hintergrund von sehr heterogenen Einstellungen, Erwartungen und Enttäuschungen entwickeln, ein zentrales Thema. Die Veranstaltungsreihe soll dazu beitragen das vielfältige Bild des euro-mediterranen Raums mit dessen gewinnbringenden und herausfordernden Aspekten widerzuspiegeln.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen erhalten Sie auf dem dazugehörigen Blog.

Den Flyer mit dem gesamten Veranstaltungsprogramm finden Sie hier (PDF, ca 0,5 MB).

Zu den Bildern der Veranstaltung

 

 

Clustertreffen „Migration“ und „Kunst und Kultur“ des deutschen Netzwerkes der Anna Lindh Stiftung 2015

09. und 10. Juli 2015, eurient e.V. Leipzig

Als Querschnittsthema der Cluster ‚Migration‘ und ‚Kunst & Kultur‘ stehen am 09.-10. Juli 2015 in Leipzig die Herausforderungen und Chancen interkultureller Kulturarbeit im Mittelpunkt. Ein besonderer Fokus soll dabei auf Projekten und Arbeiten rund um das Thema „Flüchtlinge in Deutschland“ liegen, welches gegenwärtig durch die Flüchtlingskatastrophen im Mittelmeer und an den europäischen Außengrenzen sowie durch anhaltend hohe Flüchtlingszahlen in Deutschland geprägt ist. Als Experten konnten Mitglieder des Münchner Vereins „heimaten e.V.“ gewonnen werden, die Einblicke in ihre langjährige Arbeit mit und für Flüchtlinge geben werden. Mit Projekten vertreten sind außerdem die Heinrich Böll Stiftung Schleswig-Holstein und deren Projektbüro ‚radius of art‘, die Kreisau-Initiative Berlin sowie der Verein SocialVisions. Das Clustertreffen findet in Kooperation mit dem Leipziger Verein ‚eurient – Verein für transmediterranen Kulturdialog‘ statt.

Zu den Bildern der Veranstaltung

 

 

Anna Lindh Report on Intercultural Trends 2014

Mit Beiträgen von Prof. Dr. Caroline Y. Robertson-von Trotha, Swenja Zaremba (ZAK) und Marco Ianniello (ZAK): Der „Anna Lindh Report on Intercultural Trends 2014” basiert auf Umfragen von Gallup Europe, die im Jahr 2012/13 in 13 Mitgliedsländern der Union für den Mittelmeerraum durchgeführt wurden. Abgefragt wurden Einstellungen und Werte, die sich auf interkulturelles Zusammenleben und die interkulturelle Zusammenarbeit im euro-mediterranen Raum beziehen. Eine erste Entwicklung zeichnete sich in den Umfragen deutlich ab: Bürgerinnen und Bürger im euro-mediterranen Raum haben ein zunehmendes Bedürfnis, mehr übereinander zu wissen. Gleichzeitig sehen sie sich mit einer alarmierenden Zunahme an fremdenfeindlichen und radikalisierenden Tendenzen konfrontiert.

Expertinnen und Experten aus den Ländern Europas und dem südlichen Mittelmeerraum analysieren diese Ergebnisse vor dem Hintergrund ihrer Fachwissenschaft. Dabei werden Ergebnisse aus vorherigen Umfragen einbezogen und auch vor nationalen Strukturen beleuchtet. Der Report ist das wichtigste Instrument der Anna Lindh Stiftung, um Handlungsempfehlungen auf der Ebene von Politik und den ALF-Netzwerken auszusprechen. Dazu erklärt der EU-Kommissar für Erweiterung und Europäische Nachbarschaftspolitik, Stefan Füle: „Diese neue und erste Ausgabe des Anna Lindh Reports seit den historischen arabischen Revolutionen ist ein unschätzbares Werkzeug, um unsere Strategien und Programme an die neuen regionalen Realitäten anzupassen.“

Zum Report

 

 

Filmvorführung „Jewels of Grief“ und Gespräch mit dem Regisseur Mohamed Nabil

14. Oktober 2014, Kinemathek Karlsruhe

Das nordafrikanische Land Marokko erfuhr in den letzten Jahren einen tiefgreifenden politischen und sozialen Wandel. Das Gesetz zum Familienrecht, die "Moudawana", wurde entscheidend geändert, um die politische Gleichheit von Männern und Frauen zu gewährleisten. Die Bestimmungen zum Scheidungs- und Sorgerecht wurden vereinfacht, während gleichzeitig als traditionell angesehene Rechte, wie die Verstoßung und Vormundschaft von Ehefrauen, verboten wurden. Die gesellschaftliche Realität in Marokko ist jedoch nach wie vor stark vom islamischem Recht und damit verbundener Tradition geprägt. Dies zeigt sich beispielsweise an Frauen, die ein Kind außerhalb der Ehe zur Welt bringen – die so genannten ledigen Mütter. Sie erfahren Ächtung von der Familie, der Gesellschaft und sogar von Seiten des Staates, da außereheliche Beziehungen nach wie vor als Verstoß gegen Gesetz und Religion gelten. Der Dokumentarfilm „Jewels of Grief“ (2012) beleuchtet dieses Phänomen anhand der Biographie zweier lediger Mütter in Marokko und erzählt deren Geschichte vom Elternhaus bis zum gegenwärtigen schwierigen Alltag. Auch Vertreter von Religion, humanitären Organisationen, Menschenrechtsgruppen und der marokkanischen Regierung kommen zu Wort. Anschließend fand eine Diskussion mit dem Filmemacher Mohamed Nabil statt. In Kooperation mit der Kinemathek Karlsruhe.

Zu den Bildern der Veranstaltung

 

 

Clustertreffen „Kunst und Kultur“ des deutschen Netzwerkes der Anna Lindh Stiftung 2014

07. Oktober 2014, Bremen

Neue Ideen und Kooperationen, Projektentwicklung und Austausch über das Mittelmeer hinweg bildeten die zentralen Aspekte des Clustertreffens „Kunst und Kultur“ der Anna Lindh Stiftung. Bei dem Treffen am 07. Oktober 2014 in Bremen erhielten die Teilnehmer/innen Einblicke in das internationale Kunstprojekt Mosaics of Inclusion (Diakonisches Werk Bremen) und das Tanztheaterprojekt Ashtar Theatre (Büro für Kultur- und Medienprojekte gGmbH) sowie in die künstlerischen Aspekte internationaler Sommercamps (Aktion Sühnezeichen Friedensdienste). Eine Matchmaking-Phase ermöglichte den Austausch zahlreicher Projektideen und Erfahrungswerte. Neben den Möglichkeiten und Erfahrungen mit dem Anna Lindh Austauschprogramm DAWRAK – Citizens for Dialogue wurde abschließend der Anna Lindh Report 2014 vorgestellt und diskutiert.

Zu den Bildern der Veranstaltung

 

 

Seminar mit Trainingsworkshop: Europa fördert Kultur – aber wie?

06. Oktober 2014, Konsul-Hackfeld-Haus Bremen

2014 startete das neue siebenjährige Förderprogramm KREATIVES EUROPA der Europäischen Union, das die bisherigen Programme KULTUR und MEDIA unter einem gemeinsamen Dach bündelt. Das Seminar befasst sich mit dem Teilprogramm KULTUR, das vor allem darauf ausgerichtet ist, die Professionalisierung der Kulturschaffenden und deren Mobilität in Europa und darüber hinaus zu fördern, sowie neue Publikumsschichten zu erschließen. Die kompakte Einführung gibt Einblick in den kulturpolitischen Hintergrund und die daraus abgeleiteten Prioritäten des Programms KREATIVES EUROPA. Grenzüberschreitende Kooperationsprojekte bilden das Kernstück des Teilprogramms KULTUR und stehen hinsichtlich der Ziele, Förderkriterien und Antragsverfahren im Fokus des Seminars. Es folgen Tipps aus der langjährigen Beratungspraxis der nationalen Kontaktstelle und Hinweise auf alternative bzw. ergänzende Fördertöpfe. Nachmittags wird das Gelernte in einem interaktiven Trainingsworkshop umgesetzt. Heraus kommen erste Ansätze antragsfähiger Projekte oder zumindest ein tieferes Verständnis davon, wie solche mit Aussicht auf Erfolg konzipiert werden können.

Das Seminar ist eine Kooperation der Anna Lindh Stiftung Deutschland, des Creative Europe Desk KULTUR /Cultural Contact Point Germany und des ZAK.

 

 

Clustertreffen „Migration" des deutschen Netzwerkes der Anna Lindh Stiftung 2014

06. September 2014, Berlin

Projekte aus dem Themenfeld ‚Migration im euro-mediterranen Raum‘ standen im Mittelpunkt des Clustertreffens der Anna Lindh Stiftung am 06. September in Berlin. Die Mitglieder der Stiftung präsentierten u.a. Arbeiten zum „Lexikon nicht-staatlicher Gemeinschaften und Diasporen im Mittelmeerraum“ (Zentrum für Mittelmeerstudien, Bochum), zum sozialen Designprojekt „Cucula“ (JugendKunst-und Kulturhaus Schlesische 27, Berlin) und zur „Didaktik fächerverbindender interreligiöser Bildung“ (Netzwerk Bildung und Religion e.V.). Eine anschließende Matchmaking-Phase ermöglichte den Teilnehmer/innen, Projektideen zu diskutieren und lieferte Anstöße für Kooperationen und Fördermöglichkeiten. Kultureller Höhepunkt war der Besuch des Bürgerfests von Bundespräsident Joachim Gauck, bei dem Mitglieder der Anna Lindh Stiftung in einer Talkrunde über ihr Engagement in interkulturellen und internationalen Bereichen berichteten. 

Zu den Bildern der Veranstaltung

 

 

Talkrunde beim Bürgerfest des Bundespräsidenten: Engagement ohne Grenzen – Dialog ist nicht genug, Begegnungen entscheiden

06. September 2014, Schloss Bellevue Berlin

Die Talkrunde „Engagement ohne Grenzen – Dialog ist nicht genug, Begegnungen entscheiden“ bildet den Auftakt der diesjährigen Veranstaltungsreihe des Anna Lindh Netzwerks Deutschland. Organisiert vom ZAK, findet die Talkrunde auf Einladung des Bundespräsidenten am 06. September 2014 im Garten des Schloss Bellevue statt. Anknüpfend an das Motto der ehemaligen schwedischen Außenministerin Anna Lindh „Dialog ist nicht genug, Begegnungen entscheiden“ treten Engagierte aus dem interkulturellen Bereich miteinander ins Gespräch. Sie stellen sich den Herausforderungen, die mit der Globalisierung entstehen. Verschwindende und verschwimmende Grenzen gehen nicht nur mit bereichernder Vielfalt einher, sondern bringen auch Probleme und Unwägbarkeiten mit sich. Ob sie Flüchtlingen dabei helfen, eine neue Heimat zu finden, ob sie Schüler trainieren, sich „gegen Unterdrückung im Namen der Ehre“ zur Wehr zu setzen, oder Roma unterstützen, auf der Bühne ihre eigene Geschichte zu erzählen: Anna Lindh Mitglieder finden eigene Wege, um Verantwortung in der Welt von heute zu übernehmen.

Podiumsgäste:
Deniz Ince (Heroes gegen Unterdrückung im Namen der Ehre e.V.),
Michael Müller-Verweyen (Goethe-Institut e.V., Head of Network der Anna Lindh Stiftung Deutschland),
Nina de la Chevallerie (boat people Projekt),
Mohammad Hasani, (heimaten e.V. – Netz für Chancengerechtigkeit).

Die Moderation übernimmt Prof. Dr. Caroline Y. Robertson-von Trotha (Direktorin des ZAK).

Prof. Robertson-von Trotha sprach im Vorfeld mit Radio YCBS (Youth Connected By Sounds) über interkulturelles Zusammenleben, Migration, Gesellschaft und über die Anna Lindh Stiftung beim Bürgerfest des Bundespräsidenten. Hier geht es zum Interview.

Zu den Bildern der Veranstaltung

 

 

Mittelmeer vor Ort 2014: „Begegnungs(t)räume“

September – Oktober 2014, bundesweit

Zum vierten Mal holt das deutsche Netzwerk der Anna Lindh Stiftung das „Mittelmeer vor Ort“ in zahlreiche deutsche Städte. Bei der bundesweiten Veranstaltungsreihe im September und Oktober 2014 stehen die Begegnungsräume und die (un-)erfüllten Begegnungsträume der euro-mediterranen Zusammenarbeit im Mittelpunkt. Die zahlreichen Veranstaltungen umfassen Filmreihen und künstlerische Workshops, Lesungen, Vorträge und Diskussionen, Nachdenkenswertes und Anregendes. Sie sollen dazu beitragen, das vielfältige Bild des euro-mediterranen Raums mit dessen gewinnbringenden und herausfordernden Aspekten widerzuspiegeln. Alle Programmorte und genaue Informationen zu den jeweiligen Veranstaltungen finden Sie im Anna Lindh Stiftung-Blog.

 

 

Literaturwettbewerb der Anna Lindh Stiftung 2014

Juni 2014, bundesweit

Zum sechsten Mal findet der Literaturwettbewerb „Sea of Words“ statt, der von der Anna Lindh Stiftung in Zusammenarbeit mit der spanischen Netzwerkleitung „IeMed“ ausgerichtet wird. Das Thema dieses Jahres findet im Rahmen der Kampagne des Europarates “Young People Combating Hate Speech Online” statt. Dabei wird nicht nur von der Existenz solcher Reden berichtet, die Rassismus und Diskriminierung in den Euromed-Länder fördern, sondern auch Wege vorgeschlagen, diese zu bekämpfen. Der Wettbewerb ist offen für alle Bürger der 43 Länder des Euro-Mediterranen Raums zwischen 18 und 30 Jahren. Die Einsendefrist ist der 15. Juni 2014.

 

 

16. Netzwerktreffen + Clustertreffen „Wissenschaft“ des deutschen Netzwerkes der Anna Lindh Stiftung 2014

10. und 11. März 2014, Bochum

Über 20 Mitglieder und Organisationen aus dem Anna Lindh Netzwerk Deutschland nahmen am Jahrestreffen der Anna Lindh Stiftung am 10. und 11. März 2014 am Zentrum für Mittelmeerstudien (ZMS) an der Ruhr-Universität Bochum teil. Neben der Vorstellung von Mitgliedern sowie von herausragenden Arbeiten des deutschen Netzwerks stand die Suche nach Projektpartnern im Vordergrund: Anhand einer Matchmaking Wall konnten Projektideen vorgestellt und konkrete Kooperationen entwickelt werden. Außerdem wurden wichtige Impulse für die Arbeit des deutschen Netzwerks 2014 entwickelt und die thematische Ausrichtung der Netzwerkaktivität „Mittelmeer vor Ort" (Herbst 2014) diskutiert.

Zu den Bildern der Veranstaltung

 

 

Konferenz „Re-Thinking Citizens Participation” der Anna Lindh Stiftung

Januar 2014, Tunis

Im Rahmen des Programms „DAWRAK. Citizens for Dialogue“ versammelten sich Ende Januar Experten und Mitglieder der Anna Lindh Stiftung, um die (neue) Rolle der Zivilgesellschaft in den arabischen Ländern zu diskutieren. Prof Dr. Robertson-von Trotha nahm als Expertin an dem Treffen teil.

 

 

Talkrunde: Migration + Integration = Heimat: Eine Rechnung, die aufgeht?

10. Dezember 2013, KIT Karlsruhe

Die ehemalige Bundestagsabgeordnete Dr. Lale Akgün, der Chefredakteur der Online-Zeitschrift MiGAZIN Ekrem Şenol und die Ethnologin Shikiba Babori diskutieren mit Frau Prof. Dr. Caroline Y. Robertson-von Trotha über Rassismus, Integration und darüber, was Heimat eigentlich ausmacht.

Deutschland bewegt sich zwischen den Polen von Fremdenfeindlichkeit einerseits und verschärftem Fachkräftemangel andererseits. Es müssen neue Szenarien entworfen werden, die Migranten darin unterstützen, in Deutschland eine Heimat zu finden. Doch wie kann eine moderne Integrationsarbeit aussehen? Welche Erfahrungen aus der kommunalen Ebene können uns dabei helfen? Wo liegen Gründe für kulturelle Abschottung? Wie lässt sich Fremdenfeindlichkeit eindämmen und wie können wir aus vergangenen Fehlern lernen? Die Diskussion zielte darauf, neue Impulse zu liefern und Ideen dafür zu entwerfen, wie sich unterschiedliche Kulturen ohne Identitätsverlust verbinden lassen. Detaillierte Informationen zur Talkrunde den Referenten finden sie hier.

Zu den Bildern der Veranstaltung

 

 

Mittelmeer im Schloss Bellevue

30. und 31. August 2013, Schloss Bellevue Berlin


Foto: Bundesregierung / Henning Schacht

Das deutsche Netzwerk der Anna Lindh Stiftung präsentierte sich als eine von 24 ausgewählten Organisationen beim Bürgerfest des Bundespräsidenten in Berlin: Von der politischen NGO über die kleine Theatergruppe bis hin zu großen Stiftungen, wissenschaftlichen Einrichtungen und Regierungsinstitutionen - über 150 Mitglieder wirken im deutschen Netzwerk Anna Lindh Stiftung mit. Die äußerst bereichernde Vielfalt der euro-mediterranen Region und ihre aktuellen Herausforderungen stehen im Fokus der (Inter-)Aktionen der Stiftung beim Bürgerfest Ende August: Eine Instrumentenschatzkiste des Mittelmeers und fesselnde Erzählungen arabischer Dichter, der Anna-Lindh-Talk Migration - Integration - Rassismus: neue und alte Herausforderungen, interaktive Performance, Mini-Workshops, Video- und Blogbeiträge. Lesen Sie hier das Programm der Anna Lindh Stiftung auf dem Bürgerfest (PDF)

Zu den Bildern der Veranstaltung

 

 

Clustertreffen "Migration" des deutschen Netzwerkes der Anna Lindh Stiftung

13. Juni 2013, Karlsruhe

Am 13. Juni 2013 lud das ZAK die Mitglieder des deutschen Netzwerks der Anna Lindh Stiftung nach Karlsruhe ein. Zum Thema „Migration“ wurden Arbeiten verschiedener Mitglieder vorgestellt und diskutiert sowie gemeinsam zukünftige Projekte entwickelt. Das Treffen wird verknüpft mit den Vorbereitungen für das Bürgerfest des Bundespräsidenten.

Zu den Bildern der Veranstaltung

 

 

15. Netzwerktreffen des deutschen Netzwerks der Anna Lindh Stiftung 2013

06. und 07. Mai 2013, Allerweltshaus Köln

Am 06. und 07. Mai 2013 treffen sich die Mitglieder des deutschen Netzwerks der Anna Lindh Stiftung im Allerweltshaus in Köln, um über die weitere Zusammenarbeit, vielfältige interessante Projekte und über neue Ideen für die Arbeit im deutschen Netzwerk zu diskutieren und zu entscheiden. Im Anschluss an das Netzwerktreffen findet das Clustertreffen „Kunst und Kultur“ statt, bei dem ausgewählte Projekte besprochen und die Rolle von Kunst und Kultur im Euromed-Prozess beleuchtet werden soll.

 

 

Mittelmeer vor Ort 2013: „Gelebte Vielfalt – und ihre Grenzen“

August – Dezember 2013, bundesweit

2013 steht das Thema „Gelebte Vielfalt – und ihre Grenzen“ im Fokus der Veranstaltungsreihe „Mittelmeer vor Ort“. Das zweitägige Bürgerfest des Bundespräsidenten am 30. und 31. August 2013, bei dem das deutsche Netzwerk der Stiftung vertreten ist, bildet den Auftakt der diesjährigen Veranstaltungsreihe. Ab Mitte September machen weitere Veranstaltungen die gelebte Vielfalt im euro-mediterranen Raum zum Thema und beleuchten unterschiedlichste Facetten – auch auf kritische Weise. Alle Programmorte und genaue Informationen zu den jeweiligen Veranstaltungen finden Sie im Anna Lindh Stiftung-Blog.

 

 

Mittelmeer vor Ort 2012: „Migration und Flucht“

Oktober – November 2012, bundesweit

„Migration und Flucht“ stehen im Fokus des Programms der insgesamt 20 Veranstaltungen umfassenden Reihe, die Mitglieder des deutschen Netzwerks der Anna Lindh Stiftung bundesweit im Oktober und November 2012 präsentieren. Die Veranstaltungen reichen von künstlerischen über wissenschaftliche bis zu politischen Formaten und erlauben es, das aktuelle Thema der Migration in seiner großen Vielschichtigkeit zu behandeln. Den Starschuss der Veranstaltungsreihe gibt am 18. Oktober 2012 ein Expertenworkshop zum Thema Medien und Migration des deutschen Netzwerks, der im Rahmen der Verleihung des renommierten Anna Lindh Mediterranean Journalist Award durch das Generalsekretariat der Stiftung in Kooperation mit der Allianz Kulturstiftung in Berlin stattfindet. Das öffentliche Wissenschaftsforum mit dem Titel „Die Heimat im Gepäck. Migration in Zeiten medialer Globalisierung“ am Samstag, den 1. Dezember 2012 bildet die feierliche Abschlussveranstaltung der Reihe. Als Teil des zehnjährigen Jubiläums des ZAK lädt das Forum internationale Experten ein, das Verhältnis von Medien und Migration vor dem Hintergrund der rasanten Entwicklungen der neuen Medien zu diskutieren.

Zu den Bildern der Veranstaltung

Zu den Bildern der Abschlussveranstaltung

 

 

Arab Shorts

11. Mai 2011, Kinemathek Karlsruhe

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Mittelmeer vor Ort“ des deutschen Netzwerks der Anna Lindh Stiftung stellte das ZAK am 11. Mai 2011 in der Kinemathek Kurzfilme aus Tunesien, Ägypten, Marokko, Algerien und den Vereinigten Arabischen Emiraten vor, die Einblicke in arabische Lebenswirklichkeiten und die arabische Filmkultur geben. Das Filmprogramm aus Spiel-, Dokumentar-, Animations- und Experimentalfilmen ist Teil des Projekts „Arab Shorts“, einer Initiative des Goethe-Instituts Kairo zur Förderung der visuellen Künste Nordafrikas und des Nahen Ostens unter der künstlerischen Leitung von Marcel Schwierin.

 

 

Interkulturelle Trends und Werte in der euro-mediterranen Region

20. September 2010, bundesweit

Das Symposium des ZAK stellte am 20. September 2010 deutschlandweit zum ersten Mal die Ergebnisse des Anna Lindh-Reports 2010 vor, der nach den Einstellungen gegenüber anderen Kulturen in 13 unterschiedlichen Ländern fragte. Um Informationen über gemeinsame und unterschiedliche Entwicklungen von Trends und Werten nördlich und südlich des Mittelmeers zu erhalten, befragte das renommierte Gallup Institut rund 13.000 Bewohner in 13 Staaten, darunter Deutschland. Die Abendveranstaltung im Gartensaal des Schlosses Karlsruhe fand in Kooperation mit dem Badischen Landesmuseum, der Anna Lindh Stiftung und dem Goethe-Institut statt. 

Zu den Bildern der Veranstaltung

 

 

1001 Actions for Dialogue

22. Mai 2008, Badisches Landesmuseum Karlsruhe

Die Matinee mit dem Titel „Lokaler Dialog und lokales Handeln sichtbar gemacht: Die Ziele von Anna Lindh leben“ fand am 22. Mai 2008 im Badischen Landesmuseum Karlsruhe statt und stellte Menschen und Projekte vor, die sich vorbildlich für den kulturellen Dialog einsetzen. Nach dem Einführungsvortrag von Prof. Dr. Caroline Y. Robertson-von Trotha las Dr. Halima Alaiyan, Autorin und Gründerin der Stiftung „Talat-Alaiyan-Stiftung“ aus ihrem autobiographischen Buch über ihre Flucht aus Palästina nach Ägypten. In der anschließenden Podiumsdiskussion mit Jun.Prof. Dr. Havva Engin (Türkei/Deutschland) von der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe und Prof. Riyadh M. el Arif (Irak/Deutschland) vom Fortbildungsinstitut Synapse Stuttgart“ wurden Probleme im Hinblick auf die multikulturelle Praxis in Ländern des Nahen Ostens und mögliche Lösungswege erörtert.

Zu den Bildern der Veranstaltung