Die Studium Generale Zertifikate bieten Studierenden die Möglichkeit, einen individuellen interdisziplinären Kontrapunkt zum Fachstudium zu setzen und sich diesen bescheinigen zu lassen. Studierende können gezielt das der obigen fünf Themenfeld auswählen, welches für sie die beste Ergänzung zum Fachstudium darstellt und welches ihre Neugierde weckt.

Thematisch passende Leistungsnachweise aus dem Bereich Einblicksveranstaltungen können ebenfalls anerkannt werden. Die Zertifikate weisen den gewählten Themenschwerpunkt und die besuchten Veranstaltungen mit der jeweiligen Note sowie einer Gesamtnote aus.

Im Hinblick auf eine voranschreitende Vernetzung von Wissensgebieten gewinnt interdisziplinäres Studieren an Bedeutung. Es  fördert den Erwerb von wichtigen Kernkompetenzen für Studium, Beruf und Gesellschaft: 

  • Einordnung von Fachwissen in gesamtgesellschaftliche Zusammenhänge: Transdisziplinäres Orientierungswissen fördert Prozesse des Verstehens und der Reflexion in gesamtgesellschaftlichen Kontexten. Somit können im späteren Berufsleben besser Entscheidungen auf sozialverantwortliche Weise getroffen und entsprechend kommuniziert werden.
  • Erweiterung des eigenen Wissens und „Querdenken“: Wer bereit ist, sich mit fachfremden Themen, Methoden und Fragestellungen auseinanderzusetzen, ist später eher in der Lage, Fragestellungen des eigenen Fachs unter einem neuen und vielleicht ungewöhnlichen Blickwinkel zu betrachten und so zu innovativen Lösungen zu kommen.
  • Interdisziplinäre Kommunikation: Indem man sich mit fremden Disziplinen und Denkweisen auseinandersetzt, lernt man nicht nur, Differenzen nachzuvollziehen und anzuerkennen, sondern diese auch produktiv anzuwenden und eigene Strukturen sowie selbstverständlich Erscheinendes zu hinterfragen. Diese Fähigkeit wird im Berufsalltag immer wichtiger, wenn z.B. in multikulturellen, internationalen und interdisziplinären Teams gearbeitet wird.