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Den Kalender mit den Terminen der ZAK-Lehrveranstaltungen finden Sie hier.

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Donnerstag, 17. September 2020
18:30 
Ingenieur-Geist und Geistes-Ingenieure: Ansätze zu einer KI-Geschichte
Vortrag
voraussichtlich als Online-Veranstaltung
PD. Dr. Rudolf Seising, Deutsches Museum München, Forschungsinstitut für Technik- und Wissenschaftsgeschichte

Der Münchner Informatik-Pionier Friedrich L. Bauer nannte die Informatik in den 1970er Jahren eine „Ingenieur-Geistes- bzw. Geistes-Ingenieurwissenschaft“, weil die von den Informatikern geschriebenen Programme abstrakte immaterielle Objekte sind. Als in den 1950er Jahren in den USA das Forschungsgebiet der Artificial Intelligence entstand, stellten sich die Forscher vor, dass mit dem Ablauf von Computerprogrammen auch Denkprozesse imitiert werden können. Mit einiger Verspätung entstand auch in der Bundesrepublik Deutschland die Forschungsdisziplin "Künstliche Intelligenz". Der Wissenschaftstheoretiker PD Dr. Rudolf Seising stellt in seinem Vortrag einige Meilen- und Stolpersteine dieser Entwicklung vor.
 
Bitte beachten Sie: Auf Grund der anhaltenden Corona-Pandemie ist noch nicht sicher, ob die Veranstaltung als Präsenzveranstaltung stattfinden kann.
Bitte informieren Sie sich vor dem Termin auf der Infoseite über neue Entwicklungen: http://www.zak.kit.edu/KI-Geschichte.php
 
 
Über den Referenten:
Dr. Rudolf Seising war nach dem Diplomstudium der Mathematik und Physik an der Ruhr-Universität Bochum wiss. Mitarbeiter in der Fakultät für Informatik an der Universität der Bundeswehr (UniBw) München (1988-1996). Nach der Promotion in Wissenschaftstheorie an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München (1996) wurde er Universitätsassistent für Wissenschaftsgeschichte in der Fakultät für Sozialwissenschaften der UniBw (1996-2002). Von 2002 bis 2008 war er Hochschulassistent an der Medizinischen Universität in Wien. Im Jahre 2004 habilitierte er sich für Geschichte der Naturwissenschaften an der LMU und ist dort seither Privatdozent. Von 2008 bis 2014 war er als Adjoint Researcher am European Centre for Soft Computing in Mieres (Asturien, Spanien) tätig. Seit 2017 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsinstitut für Technik- und Wissenschaftsgeschichte des Deutschen Museum. Dort leitet er das vom BMBF geförderte wissenschafts- und technikhistorische Projekt „IGGI: Ingenieur-Geist und Geistes-Ingenieure - Eine Geschichte der Künstlichen Intelligenz in der Bundesrepublik Deutschland“.
 
Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem Institut für Technikzukünfte/Institut für Geschichte.

Montag, 23. November 2020
18:00 - 19:30 
Internationales Forum: Handelsnetze, Infrastruktur und neue Seidenstraßen – China auf dem Weg Richtung Westen?
Vortrag
NTI-Hörsaal, Geb. 30.10, Engesserstr. 5, KIT Campus Süd
Prof. Dr. Anja D. Senz, Universität Heidelberg, Institut für Sinologie

+++ Bitte beachten Sie: Auf Grund der anhaltenden Corona-Pandemie ist noch nicht sicher, ob die Veranstaltung als Präsenzveranstaltung stattfinden kann. Bitte informieren Sie sich vor dem Termin auf der Veranstaltungsinfoseite über neue Entwicklungen. +++
 
 
Veranstaltung im Rahmen des vom BMBF geförderten Projektes CuLTURE China – The KIT Competence Network for Innovation in Cultural Learning and Training in a University and Research Environment.
 
Die chinesische Regierung verfolgt für die kommenden Jahrzehnte ehrgeizige Ziele: im Jahr 2020 soll die Armut beseitigt sein, bis 2035 China in eines der innovativsten Länder der Welt transformiert werden und bis 2049 in eine starke Industrienation. Zur Zielerreichung wird u.a. die „One Belt, One Road Initiative“, auch bekannt als „Neue Seidenstraße“, verfolgt – ein Investitionsprogramm zum Ausbau von Straßen, Bahngleisen, Pipelines, Kraftwerken und Häfen in Asien, Zentralasien und Afrika. Der Vortrag beleuchtet die Hintergründe dieses Programms und zeigt an ausgewählten Beispielen sozio-politische und ökonomische Effekte der chinesischen Initiative mit Bezug zu Europa auf.
 
Prof. Dr. Anja D. Senz hat seit 2014 die Professur für Gegenwartsbezogene Chinaforschung am Institut für Sinologie der Universität Heidelberg inne. Zuvor forschte sie am Institut für Ostasienwissenschaften der Universität Duisburg-Essen sowie am Torino World Affairs Institute der Universität Turin. Zu ihren aktuellen Forschungsschwerpunkten gehören die Beziehungen zwischen Staat und Gesellschaft, insbesondere in den Bereichen Kommunalpolitik und Umwelt-Governance in China sowie Handel und Konnektivität in Asien. Regelmäßig hält sie sich zur Feldforschung nicht nur in China, sondern auch in Nachbarländern wie Indien und Myanmar auf, um Daten für ihre Untersuchungen zu erheben. Als Gastprofessorin lehrt sie an der Nankai Universität in Tianjin/China. Sie ist Mitglied im Editorial Board des European Journal of East Asian Studies sowie des German Journal on Contemporary Asia (Asien) und Sprecherin des wissenschaftlichen China-Beirats der Deutschen Gesellschaft für Asienkunde in Hamburg. Neben ihrer Tätigkeit als Gutachterin für zahlreiche internationale Fachzeitschriften berät sie Politik und Wirtschaft auf EU-, Bundes- und Landesebene zur Kooperation mit China.

Der Eintritt ist frei.

Montag, 22. März 2021
18:00 - 21:30 
Eröffnung der Frühlingstage der Nachhaltigkeit 2021
Vortrag
Audimax, Straße am Forum 1, KIT Campus Süd, Geb. 30.95

Eine öffentliche Keynote-Speech führt in die transdisziplinären Themen der Nachhaltigen Entwicklung ein. Es wird erläutert, was Wissenschaft zum Verständnis der Nachhaltigkeit technischer, sozialer und ökologischer Systeme leisten kann und wie Sie selbst zum Akteur für Nachhaltige Entwicklung werden können.
Im Anschluss an den Vortrag bietet sich für alle Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, bei einem Umtrunk im Rahmen eines Markt der Möglichkeiten Initiativen und Unternehmen aus der Karlsruher Nachhaltigkeitsszene kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Die Abendveranstaltung ist öffentlich und kann ohne Anmeldung besucht werden. Die Frühlingstage der Nachhaltigkeit am KIT richten sich an alle Interessierten an einer Nachhaltigen Entwicklung. Zur Teilnahme sind keine Vorkenntnisse erforderlich und auch Gasthörende sind willkommen.

Bildquelle: Tommy Lee Walker / photocase.de​

19:30 - 21:30 
Markt der Möglichkeiten bei den Frühlingstagen der Nachhaltigkeit am KIT
Messe
Foyer des Audimax, Straße am Forum 1, KIT Campus Süd, Geb. 30.95
Nachhaltigkeits-Initiativen, Hochschulgruppen, Vereine und Unternehmen

Der Markt der Möglichkeiten bildet im Anschluss an die öffentliche Keynote-Speech den Auftakt der viertägigen Veranstaltung der Frühlingstage der Nachhaltigkeit am KIT.
Mit dem Markt wird Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit geboten, Einrichtungen, Initiativen, Unternehmen und studentische Gruppen aus der Nachhaltigkeitsszene und deren Aktivitäten für eine Nachhaltige Entwicklung in der Region Karlsruhe kennenzulernen.
Den Ausstellenden und dem Publikum wird so eine Plattform zum Wissens- und Erfahrungsaustausch geboten und Einblicke in Aktivitäten und Projekte aus dem sozialen, wirtschaftlichen und universitären Umfeld ermöglicht.
Es werden Ideen vorgestellt, Konzepte ausprobiert und Gedanken angeregt für einen gemeinsamen Weg zu einer nachhaltigeren Entwicklung unserer Gesellschaft.
 
Die gesamte Abendveranstaltung ist öffentlich und kann ohne Anmeldung besucht werden. Die Frühlingstage der Nachhaltigkeit am KIT richten sich an alle Interessierten an einer Nachhaltigen Entwicklung. Zur Teilnahme sind keine Vorkenntnisse erforderlich und auch Gasthörende sind willkommen.
 
Bildquelle: Tommy Lee Walker / photocase.de​