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Privatsache Religion?

Interreligiöser Dialog am Campus im Wintersemester 2013/2014

15. Januar 2014, 18 Uhr, NTI-Hörsaal, KIT Campus Süd, Geb. 30.10, Engesserstr. 5

Die moderne Gesellschaft ist gekennzeichnet durch Vielfalt der kulturellen, religiösen und weltanschaulichen Einstellungen. Die Religionsfreiheit ist ein verfassungsrechtlich geschütztes Grundrecht. Aber wie steht es aktuell um die Religion? Ist es im 21. Jahrhundert an der Zeit, die Religion aus dem öffentlichen Raum zu verbannen? Wie ist die Forderung nach einer laizistischen Religionspolitik einzuordnen? Verstößt dies gegen das Gebot der Religionsfreiheit? Wie viel Privatisierung vertragen Religionsgemeinschaften, die oft auch als soziale Netzwerke fungieren? Und stellt sich nicht auch die Frage, wie viel Religion ein Staat brauchen könnte? Die Projektgruppe „Haus der Begegnung: Kulturen und Religionen am KIT“ geht diesen Fragen am Mittwoch, 15. Januar 2014 um 18 Uhr im NTI-Hörsaal (KIT-Campus Süd) nach. Moderiert wird die Veranstaltung von Klaus Nientiedt, Theologe und Chefredakteur des Konradsblatts, der Wochenzeitung für das Erzbistum Freiburg mit Sitz in Karlsruhe. Moderiert wird die Veranstaltung von Klaus Nientiedt, Theologe und Chefredakteur des Konradsblatts, der Wochenzeitung für das Erzbistum Freiburg mit Sitz in Karlsruhe.

Gefördert vom Kulturbüro der Stadt Karlsruhe.

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Zu den Bildern der Veranstaltung 

Bericht im Radio-KIT

 

Podiumsgäste:

Sebastian Nerz

Sebastian Nerz studierte Bioinformatik an der Universität Tübingen und war zunächst Mitglied der CDU im Ortsverband Tübingen. Nach seinem Austritt trat er 2009 der Piratenpartei bei und war Vorsitzender des Landesverbandes Baden-Württemberg, bis er im Mai 2011 in den Bundesvorstand der Partei gewählt wurde. Bis November 2013 war er mit den politischen Schwerpunkten Innenpolitik (Grundrechte und Demokratie, Implikationen neuer Techniken und gesellschaftliche Veränderungen) sowie Umwelt- und Bildungspolitik in der Piratenpartei aktiv. Nerz ist außerdem bei der Tübinger Firma SySS tätig.


 
Kaan Mustafa Orhon

Nach dem Abitur absolvierte Kaan Mustafa Orhon den neunmonatigen Wehrdienst als Sanitätssoldat. Während des Studiums der Islamwissenschaften in Bonn war er Vorstand der Islamischen Hochschulvereinigung. Er war außerdemVorstandsmitglied des Rates muslimischer Studierender und Akademiker (Ramsa) und ist seit 2012 Vizepräsident des Rates. Er ist seit zwei Jahren bei der internationalen Menschenrechtsorganisation „Gesellschaft für bedrohte Völker“ (GfbV) tätig und engagiert sich im muslimisch-christlichen sowie im muslimisch-jüdischen Dialog.


 
PD Dr. Oliver Hidalgo

studierte Volkswirtschaftslehre, Politikwissenschaft, Recht und Kommunikationswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Im Jahr 2006 promovierte er zu dem Thema „Unbehagliche Moderne. Tocqueville und die Frage der Religion in der Politik“ und war anschließend u.a. in der Lehre an der Universität Regenburg sowie an der Hochschule für Philosophie München (HfPh) tätig. Er ist seit 2009 Sprecher des AK »Politik und Religion« der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW). Im Sommer 2012 habilitierte sich Oliver Hidalogo und arbeitet seither u.a. als Privatdozent am Institut für Politikwissenschaft der Universität Regensburg. Er ist Herausgeber und Autor zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen, einer seiner Forschungsschwerpunkt liegt dabei auf Politik und Religion (insbesondere Säkularisierung sowie Demokratie und Islam).