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Service Learning

Service Learning (Lernen durch Engagement) ist ein Lehr-Lern-Format, bei dem Studierende projekt- und praxisorientiert das universitäre Lernen mit zivilgesellschaftlichem Engagement verbinden können. Dabei soll durch die Kooperation der Hochschule mit gemeinwohlorientierten, öffentlichen Organisationen ein realer Mehrwert entstehen.

Service-Learning-Seminare können sowohl fachspezifisch als auch fachübergreifend angelegt sein. In beiden Fällen eröffnen sich für die Studierenden neue Erfahrungsräume, die ihren Blick auf gesellschaftliche Fragestellungen lenken, zur Anwendung und Reflexion ihres Wissens anregen und zu einem nachhaltigen, interdisziplinären Kompetenzerwerb beitragen. Die Reflexion der Praxiserfahrung ist essentieller Bestandteil der Methode, die das Erweitern und Stärken der Sozial- und Selbstkompetenzen der Studierenden ermöglicht.

Flyer Service Learning

Das ZAK bietet jedes Semester Seminare im Bereich Service Learning an. Weitere Informationen

 

Corona-Hilfe anrechenbar
 

Aus aktuellem Anlass kann ab dem Sommersemester 2020 ein COVID-19-Ehrenamt über das ZAK Anerkennung für das Studium finden. Hierfür engagieren sich Studierende mindestens 40 Stunden ehrenamtlich, ohne Bezahlung in einer sozialen Einrichtung im Kontext der Corona-Krise. Dieses Engagement wird im vollen Umfang durch eine Bescheinigung der Einrichtung bestätigt. Abschließend wird ein Reflexionsbericht (ca. 5 Seiten) verfasst, der Informationen zur Einrichtung und deren Aktivitäten enthält, die ausgeübte Tätigkeit schildert und reflektiert sowie an die Theorie des Service Learning anknüpft und mögliche Transferleistungen der neuen Erfahrungen aufzeigt. Studierende erhalten hierfür einen Leistungsnachweis für Schlüsselqualifikationen (1 LP).

 

Hochschulnetzwerk Bildung durch Verantwortung

 

Das Hochschulnetzwerk Bildung durch Verantwortung ist ein Zusammenschluss von ca. 30 Hochschulen, die Demokratie lebendig mitgestalten und Verantwortung für die Gesellschaft fördern und übernehmen wollen – insbesondere durch Formate wie Service Learning. Hauptsächliche Anliegen sind die Vernetzung, der Erfahrungsaustausch, die Förderung von Forschung und Praxis sowie die gemeinsame Lobby-, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Durch diese soll das Thema „Engagement von und in Hochschulen“ gesellschaftlich breiter kommuniziert werden.

Zum Austausch von Ideen, Projekten und Erfolgsmustern nutzt das Netzwerk seit Sommer 2013 die vom BMFSFJ geförderte Website www.campus-vor-ort.de
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