Medienbildung: artificial intelligence vs natural stupidity?

  • Typ: Seminar (S)
  • Semester: WS 23/24
  • Dozent: Dr. Daniela Reimann
  • SWS: 2
  • LVNr.: 5012126
  • Hinweis: Präsenz/Online gemischt
Inhalt

Was ist KI? "Gibt es „Künstliche Intelligenz“, kann es sie geben?" (Nake, Grabowski, 2022) und was bedeutet der zunehmende Einsatz generativer KI für die Arbeit der Zukunft und die berufspädagogischen Zielgruppen? Was ist dran an dem KI-Hype? Im Seminar wird anhand aktueller wiss. Literatur den Behauptungen und Vorstellungen über KI nachgegangen und die Möglichkeiten und Beschränkungen generativer KI-Systeme erprobt, der Prozess im Portfolio dokumentiert und reflektiert. Was sagen Wissenschaftl*innen, Hochschullehrer*innen, Politiker*innen, wie reagiert die Wirtschaft, wie die Schule (Stichworte: Internet der Dinge, Industrie 4.0, Maschinelles Lernen, Deep learning, neuronale Netze)? Welche Aussagen und Ideologien können wir finden? Auf welche (falschen) Fährten werden wir gelockt? Was sind die Verheißungen der KI ? Was sind „Empathie-Maschinen“ (Turkle) ? Welcher Intelligenzbegriff liegt zugrunde? Welche falschen Vorstellungen von Intelligenz und Kreativität bestehen? (Robinson) "Was ist Denken? Was davon kann an einen Computer abgegeben werden?" (Nake)

Lernziele: Die Studierenden analysieren den aktuellen Hype generativer KI anhand wiss. Literatur und erproben KI-Tools, dokumentieren und diskutieren die Ergebnisse anhand der oben aufgeführten Fragestellungen.

Inhalte: Im Seminar setzen sich die Studierenden anhand aktueller wiss. Literatur mit Künstlicher Intelligenz in der (beruflichen) Bildung auseinander und erarbeiten die Potenziale und Herausforderungen von generativer KI-Systeme (Tools) am Beispiel. Dazu wird die Bearbeitung von Aufgaben und das Schreiben von Texten durchd as System von den Teilnehmenden erprobt, analysiert, diskutiert und präsentiert. Es werden Forschungsfragen entwickelt und Fragestellungen verfolgt: Was kann das System, was sind die Herausforderungen für die nutzenden Subjekte und was ist davon zu halten? Auf welche (falsche) Fährten führt es die Nutzenden? Welche Potenziale und Gefahren birgt es ggf. für Bildungsprozesse? Unter welchen Rahmenbedingungen kann es gestaltungsorientiert für Lehr-Lernprozesse eingesetzt werden?

Literatur : Siehe ILIAS

VortragsspracheDeutsch
Literaturhinweise

Auswahl Literatur (siehe ILIAS):

Robinson, Ken (2001): Out of our minds. Learning to be creative. Chichester, West-Sussex.

Spiewack, M.: Muss man KI in der Schule verbieten? „Das ist definitiv der falsche Weg“. Interview mit Doris Weßels, S.28 in DIE ZEIT, (Wissen/Lernen), 19.01.2023, S. 28

Turkle, Sherry (1919): Empathie-Maschinen. Der vergessene Körper. Klett Cotta’sche Buchhandlung Nachfolger GmbH, in. Die Psyche, September 2019, 73. Jahrgang, Heft 9/10, pp 726-743, DOI 10.21706/ps-73-9-726

Weizenbaum, J. (2001): Computermacht und Gesellschaft. Suhrkamp, Frankfurt am Main

Organisatorisches

WHS, Termin Freitags 14.00- 15.30, Hertzstr. 16, Geb. 06.42, R. 002