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// Studium Generale klassisch //

Das Modul „Studium Generale klassisch“ unterscheidet sich in seiner Grundintention von den anderen fünf Modulen: Es zielt auf eine klassische humanistische Allgemeinbildung ab, wie es seit jeher die Aufgabe des Studium Generale ist. Als Bildungsmodul im ursprünglichen Sinne des Bildungsbegriffs steht hier kein interdisziplinäres Thema im Zentrum. Stattdessen wird die Ausrichtung bewusst offen gehalten. Studierende können hier ihren Interessen folgen und sich mit unterschiedlichen Themen beschäftigen. Dabei können sie eine kulturwissenschaftliche Schwerpunktbildung verfolgen. Auch diese Form des Erwerbs einer breitgefächerten Allgemeinbildung, die weniger nach beruflichen Verwertungsgesichtspunkten, sondern nach individuellen Neigungen wahrgenommen wird, wird durch die Zertifikatsvergabe als eigenmotivierte Weiterbildung honoriert und sichtbar gemacht.

Zum Erwerb des Zertifikats „Studium Generale klassisch“ ist eine individuelle Schwerpunktbildung aus allen Lehrveranstaltungen der fünf interdisziplinären Themenfelder des Studium Generale möglich. Dazu können drei Veranstaltungen aus einem Themenfeld gewählt werden, so dass dieses Themenfeld als Schwerpunkt im Zertifikat benannt wird. Alternativ können Veranstaltungen aus mindestens drei verschiedenen Themenfeldern belegt werden, die nach eigenen Interessen ausgewählt werden dürfen. In zwei Lehrveranstaltungen ist ein benoteter Leistungsnachweis mit jeweils drei Leistungspunkten durch eine mündliche Leistung oder eine schriftliche Leistung zu erbringen. In einer weiteren Veranstaltung ist ein Teilnahmeschein mit zwei Leistungspunkten zu erbringen.


Bei der Wahl aus drei verschiedenen Themenfelder wird die regelmäßige Teilnahme an der Vortragsreihe Colloquium Fundamentale mit der Abfassung eines Thesenpapiers im Umfang von ca. 7 Seiten (ca. 21.000 Zeichen) vorausgesetzt. Dies entspricht zwei Leistungspunkten. Insgesamt entspricht der Umfang des Moduls 11 Leistungspunkten.


Die Lehrveranstaltungen des Studium Generale werden folgenden fünf interdisziplinären Themenfeldern zugeordnet:

  • Mensch & Gesellschaft
  • Natur & Technik
  • Kultur & Medien
  • Wirtschaft & Recht
  • Politik & Globalisierung