Wissenschaftliche Unsicherheit - wie wir als Gesellschaft lernen, gut mit ihr umzugehen

Inhalt

Unsicherheit gehört für Wissenschaftler*innen zum Arbeitsprozess. Sie haben es ständig mit vorläufigen Ergebnissen, konkurrierende Hypothesen oder komplexen und daher schwer vorhersagbaren Wechselwirkungen zu tun, um nur einige Quellen wissenschaftlicher Unsicherheit zu nennen. Während sie dadurch motiviert werden, mit der eigenen Forschung für etwas mehr Sicherheit zu sorgen, kann diese Unsicherheit für Medien, Politik und Privatpersonen herausfordernd sein. Dies wurde zuletzt in der COVID-19 Pandemie deutlich: Wie berichtet man über Erkenntnisse, die schon morgen überholt sein können? Wie trifft man Entscheidungen, wenn Wissen noch nicht gut gesichert ist?

Im Seminar erarbeiten wir gemeinsam, wie Wissenschaft, Politik und Medien mit wissenschaftlicher Unsicherheit umgehen und wie dies auf die Bürger*innen wirkt. In einem abschließenden Workshop entwickeln wir auf dieser Basis ein Konzept für die Kommunikation von wissenschaftlicher Unsicherheit, das dazu beitragen soll, dass wir als Gesellschaft besser mit wissenschaftlicher Unsicherheit umgehen.

2-6 LP

 

VortragsspracheDeutsch
Organisatorisches

Anmeldung erforderlich über: https://www.zak.kit.edu/anmeldung.php/event/47729#calendar_top