Die Zukunft der europäischen Stadt

Inhalt

Städte sind nicht nur Zentrum des öffentlichen, sozialen, kulturellen und politischen Lebens, sondern repräsentieren vielmehr die Kultur eines Landes – sie sind Ausdruck kollektiver und individueller Lebenswelten. Ihre markanten Bauten, Straßen, Plätze führen uns eine gemeinsame Geschichte vor Augen und machen sie erfahrbar: Das Brandenburger Tor, der Potsdamer Platz in Berlin, die Alleen von Paris oder die City Londons sind einige Beispiele für die Gestaltung der urbanen Architektur als Erinnerungsraum und politischer Symbolik. Im Seminar werden wir anhand von Beispielen aus den europäischen Metropolen die Konstruktion des kulturellen Gedächtnisses als nationales und vor allem transnationales Identifikationsmuster untersuchen. Besonders interessant werden sich dabei jene Orte erweisen, die eine geteilte Erinnerung, d. h. unterschiedliche und kontrastierende Deutungen, aufweisen (z. B. Berlin, Rom). Als zweiten Aspekt werden wir die Stadt im aktuellen Transformationsprozess thematisieren: Wie gestaltet sich die Urbanität im digitalen Zeitalter? Welche Orientierung bietet die Stadt für unsere persönliche Lebensgestaltung? Entsteht im Urbanen ein neues Wir-Gefühl?
2–6 LP

Organisatorisches

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