Wie man sich Feinde macht. Eine kulturwissenschaftliche Perspektive auf das Feindbild.

  • Typ: Seminar (S)
  • Lehrstuhl: Zentrale Einrichtungen - Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale
  • Semester: WS 21/22
  • Zeit: 10.12.2021
    17:00 - 20:00 einmalig


    08.01.2022
    10:00 - 17:00 einmalig
    01.87 SR B 5.26
    01.87 Rüppurrer Straße 1a (PSD)

    09.01.2022
    10:00 - 17:00 einmalig
    01.87 SR B 5.26
    01.87 Rüppurrer Straße 1a (PSD)

    22.01.2022
    10:00 - 17:00 einmalig
    01.87 SR B 5.26
    01.87 Rüppurrer Straße 1a (PSD)


  • Dozent: Eva Späthe
  • SWS: 2
  • LVNr.: 1130506
  • Hinweis: Präsenz/Online gemischt
Inhalt

Feindbilder haben als mediale Konstruktionen einen Anteil an Wahrnehmung und Wirklichkeit. Sie (re)produzieren Stereotype und Vorurteile und bleiben oft über einen großen Zeitraum bestehen, sodass die Thematik nie an Aktualität verloren hat. So führt der Weg der Feindbilder vom antiken Barbaren zu Narrativen der neuen Rechten, vom mittelalterlichen Menschenbild zur politischen Ideologie Trumps. Dabei werden Strategien der Abgrenzung wie die Entmenschlichung eingesetzt, die sich über Jahrhunderte durchgesetzt haben.

Das Seminar nähert sich der Frage, was Feindbilder überhaupt sind und beleuchtet in einem gesellschaftstheoretischen und kulturhistorischen Kontext ihre Funktion anhand von unterschiedlichen Beispielen. Dabei werden verschiedene Epochen und Medienformen betrachtet und im jeweilig vorherrschenden Weltbild eingeordnet. Es werden nicht nur Feindbilder im Kontext von Krieg und Gewalt thematisiert, sondern auch im Zusammenhang mit Religion oder Weltanschauungen, einschließlich verwandter Phänomene wie Rassismus, Antisemitismus oder Ableismus.

2-6 LP

VortragsspracheDeutsch
Organisatorisches

Anmeldung erforderlich über: https://www.zak.kit.edu/anmeldung.php/event/44618#calendar_top