Konfliktsensibler Journalismus

Inhalt

Anmeldung erforderlich über https://www.zak.kit.edu/anmeldung.php/event/44588#calendar_top

Mediale Sprache und Bild sind allgegenwärtig, werden aber selten reflektiert. Dabei beeinflusst die Wort- und Bildwahl der Medien in hohem Maße den Blick auf gesellschaftliche Zusammenhänge. Journalistischer Fokus, Wortwahl und  Informationsquellen können höchst unterschiedliche Meinungsbilder produzieren.
Gesellschaftliche Konflikte können durch die Art der journalistischen Berichterstattung bis hin zum Völkermord führen. Aber auch die Auswahl der journalistischen Themen und ihrer Protagonisten lenkt die Wahrnehmung und damit die Interpretation gesellschaftlicher Verhältnisse. Die digitale Kommunikation birgt neue Gefahren medialer Manipulation und Falschinformation. Totalitäre Staaten können auf digitalem Weg sämtliche Tätigkeiten ihrer BürgerInnen kontrollieren. Social Media bieten mittels Filterblasen nur jene Informationsquellen an, die die User bereits genutzt haben.  Unabhängige News sind nicht mehr auf den ersten Blick von Fake News zu unterscheiden.

Das Seminar schärft die Wahrnehmung gegenüber klassischen Medien und die Funktionsweise von Social Media und digitaler Kommunikation.

2-3 LP

Organisatorisches

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