Regional Studies - Arabischer Frühling

Inhalt

Mit dem Arabischen Frühling werden zahlreiche Proteste im Norden Afrikas und den Nahen/ Mittlere Osten verbunden. Syrien, Jemen, Libyen, Irak verfielen in einen blutigen Bürgerkrieg und Millionen Menschen sind seit Beginn der Auseinandersetzungen aus ihrer Heimat geflohen. Folgendermaßen haben die Frauen während und nach dem Aufstand immer wieder mit Rückschlägen zu kämpfen.

Die Unruhen und die wechselnde politische Situation haben große Auswirkungen auf den ganzen arabischen Raum, große Teile Europas und die Welt.

In diesem Seminar werden das Geschehen rund um den Arabischen Frühling von den Ursachen, Perspektiven und Missständen bis zu den jüngsten Entwicklungen (z.B. Im Jahr 2020 Umstürze in Algerien und Sudan) sowie die Wandlungsprozesse in ihrer Komplexität, Dynamik und die Rolle der Frau in den Blick genommen.

Da die Ereignisse des Arabischen Frühlings kein lokales Ereignis bleiben, erfordert ein besseres Verständnis dieser Prozesse den Einblick in die kulturell-religiös bedingte Gesellschaft des arabischen Raums und Kenntnisse über Geographie, Geschichte, Bevölkerungsgruppen, Wirtschaft und Politik der arabischen Länder. Daraus erwächst notwendigerweise auch die Reflexion und Analyse soziopolitischer und geopolitischer Fragen, z. B. Was kommt nach dem Sturz der Diktatoren? Welche Zukunft erwartet die Minderheiten in dieser explosiven Region? Welche Rolle kann die EU im Transformationsprozess der arabischen Länder spielen? Welche potentiellen Folgen haben die Ursachen und unterschiedlichen Facetten der Krisen und die spannenden Entwicklungen diese Weltregion im Rahmen der Globalisierung? Gibt es einen neuen Arabischen Frühling?

2-6 LP

VortragsspracheDeutsch
Organisatorisches

Anmeldung erforderlich über: https://www.zak.kit.edu/anmeldung.php/event/47663#calendar_top