Data Literacy – Archiv

Hier finden Sie vergangene Veranstaltungen rund um das ZAK-Zertifikat Data Literacy.

Data Literacy im Wintersemester 2022/23
LVNr. Titel Dozent Typ
6020231 Dr.-Ing. Sven Wursthorn Vorlesung / Übung (VÜ)
6232901 PD Dr.-Ing. Martin Kagerbauer Vorlesung / Übung (VÜ)
5011015 Dr. Andreas Haupt Vorlesung (V)
1130544 Seminar (S)
2511000 Prof. Dr.-Ing. Johann Marius Zöllner Vorlesung (V)
11300340 KIT-interne und externe Dozent*innen Vorlesung (V)
2151643 Prof. Dr.-Ing. Gisela Lanza Seminar (S)
1130414 Katja Dittrich Seminar (S)

Data Literacy

Daten sind die Ressource der Gegenwart. Und dies gilt nicht nur für die Forschung. Digitalisierung ist für Unternehmen aller Branchen und jeder Größe eine strategische Frage. Alle großen Unternehmen beschäftigen einen Chief Digital Officer, mittelständische Unternehmen tun sich dabei sehr viel schwerer und sind in der Regel auf Beratung von außen angewiesen. Das ZAK-Zertifikat Data Literacy besteht seit dem Wintersemester 2019/2020. In den zugeordneten Vorlesungen und Seminaren erhalten Studierende Kenntnisse zu wichtigen den wichtigsten Aspekten der Datennutzung und -analyse.

Das Hauptziel des Zertifikats ist es, für alle Studierende am KIT die Möglichkeit zu bieten, ein Grundverständnis dafür zu entwickeln, wie Daten gesammelt, bearbeitet, verwaltet, ausgewertet und angewendet werden. Auf diesem Wissen bauen Fähigkeiten auf, die es ermöglichen, evidenzbasiert Entscheidungen zu treffen, was zunehmend in allen wissensbasierten Branchen und Berufen benötigt wird. Um diese Fähigkeiten entwickeln zu können, sollen in Zukunft mehr projektorientierte Seminare angeboten werden, die praktische Übungen mit frei verfügbaren Daten beinhalten.

Das Zertifikat umfasst die Ringvorlesung Data Literacy im Wintersemester. Es wird empfohlen, diese Veranstaltung als Einführung zu besuchen.
Eine Übersicht über alle DaLi-Lehrveranstaltungen finden sich unten angefügt.

Ringvorlesung Data Literacy

 

Zeit: Mittwoch, 16 – 17.30 Uhr
Ort:  Onlinetermine über Zoom sowie Präsenztermine im Hertz-Hörsaal (Geb. 10.11, Kaiserstraße 12)

In der Ringvorlesung Data Literacy setzen sich KIT-interne und externe Expertinnen und Experten mit den wichtigsten Aspekten der Datenanalyse und -nutzung auseinander. Interdisziplinäres Wissen zur Digitalisierung und eine grundlegende Informationskompetenz für die digitale Arbeitswelt, für maschinelles Lernen und für Anwendungen von Künstlicher Intelligenz werden in Zukunft auf vielen Ebenen von großer Bedeutung sein. So wird Datenkompetenz und KI für die Wertschöpfung von Unternehmen und damit für die Forschung und die akademische Lehre weiter an Bedeutung gewinnen. Die Ringvorlesung bietet einen vertiefenden Einblick und behandelt grundlegende Fragestellungen des Themas, ausgehend von den Möglichkeiten, Datenkompetenz für Studierende und Absolventen zu fördern, über die notwendigen Voraussetzungen, mit Daten zu arbeiten, bis zu den Risiken und gesellschaftlichen Implikationen.

 

Mittwoch, 27. Oktober 2021, 16 Uhr

Data Science für mündige Bürgerinnen und Bürger: Digitale Kompetenzen und statistisches Denken als Voraussetzungen zur Teilhabe an demokratischen Entscheidungsprozessen

ONLINE

Prof. Dr. Joachim Engel

Professor für Mathematik und Mathematikdidaktik, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg

 

Digitale Medien und die Verfügbarkeit von Daten von schier unbegrenztem Umfang verändern unseren Zugang zu Informationen radikal. Neue Datenquellen liefern neue Arten von Evidenz, provozieren neuartige Fragen, ermöglichen neuartige Antworten und prägen die Art und Weise, wie Evidenz genutzt wird, um die Entscheidungsfindung im privaten, beruflichen und öffentlichen Leben zu beeinflussen. Data Science als praktische Wissenschaft wurde konzipiert, um auf der Basis von Big Data konkrete Probleme in Wissenschaft, Technik und Gesellschaft zu lösen. Dies erfordert Fähigkeiten jenseits der technischen Beherrschung von Algorithmen und berührt Fragen der Datenethik und ein Bewusstsein für Implikationen für Politik und Gesellschaft. Der Vortrag diskutiert, welche Kenntnisse und Fähigkeiten der mündige Bürgerinnen und Bürger im Bereich Data Science haben sollte, um sich im Datendschungel zurechtzufinden, um sich informiert in demokratischen Entscheidungsprozessen engagieren zu können sowie sich hieraus ergebende Implikationen für Curricula an Schulen und Hochschulen.

 

Zoom-Meeting beitreten (Meeting-ID: 696 4268 7573, Kenncode: 298847)

Mittwoch, 03. November 2021, 16 Uhr

Gute Daten = Gute Entscheidungen? Datensouveränität und -mündigkeit im Spiegel der Ethik

ONLINE

PD Dr. Jessica Heesen

Leiterin des Forschungsschwerpunkts Medienethik und Informationstechnik, Eberhard Karls Universität Tübingen

 

In einer datafizierten Gesellschaft erzeugen Daten das Bild, das sich Politik, Wirtschaft und die einzelnen Bürgerinnen und Bürger von der Gesellschaft machen. Daten sind jedoch nicht neutral, sondern sind Medien, die wie andere Medien auch einen bestimmten Ausschnitt der Wirklichkeit zeigen. Datenerhebungen betonen bestimmte Aspekte, aber vernachlässigen andere oder sogar ganze Menschengruppen, die nicht repräsentiert werden. Der Vortrag zeigt, dass ein mündiger Umgang mit Daten ihre Aussagekraft reflektiert und den rhetorischen Zweck des Argumentierens mit Daten kritisch einordnen kann. Nur unter diesen Voraussetzungen sind Daten gut genug für gute Entscheidungen.

Quelle: Plattform Lernende Systeme/Thilo Schoch

 

Zoom-Meeting beitreten (Meeting-ID: 654 4652 9265, Kenncode: 934846)

Mittwoch, 10. November 2021, 16 Uhr

Künstliche Intelligenz und die Zukunft der Bildung / Artifical Intelligence and the Future of Education (Vortrag in englischer Sprache)

PRÄSENZ Hertz-Hörsaal (Geb. 10.11, Kaiserstraße 12)

Dr. Sandra Leaton Gray

Associate Professor of Education am University College London, Institute of Education, Großbritannien

 

The introduction of artificial intelligence to education has profound implications for the future of children and young people. Its adoption has been accelerated by the Covid-19 pandemic, particularly in relation to aspects of learning such as online assessments. Artificial intelligence is however a highly nuanced technology with potential for good as well as harm. This talk explores the different ways artificial intelligence is deployed within the education sector, including through the latest developments in behavioural biometrics, and also discusses the associated social and ethical implications of its adoption.  It asks questions about whether the data privacy rights of learners are respected or exploited, within what has become a highly marketized system that is frequently underpinned by public finance. The talk is suitable for technology specialists as well as the general public.

 

Die Einführung künstlicher Intelligenz in die Bildung hat tiefgreifende Auswirkungen auf die Zukunft von Kindern und Jugendlichen. Die Einführung wurde durch die Covid-19-Pandemie beschleunigt, insbesondere in Bezug auf Lernaspekte wie Online-Bewertungen. Künstliche Intelligenz ist jedoch eine hochgradig nuancierte Technologie mit Potenzial sowohl zum Nutzen als auch zum Schaden. In diesem Vortrag werden die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten künstlicher Intelligenz im Bildungssektor untersucht, unter anderem durch die neuesten Entwicklungen in der Verhaltensbiometrie, und die damit verbundenen sozialen und ethischen Auswirkungen ihrer Einführung erklärt. Es stellt die Frage, ob die Datenschutzrechte der Lernenden respektiert oder ausgenutzt werden, innerhalb eines inzwischen stark vermarkteten Systems, das häufig von der Allgemeinheit finanziert wird. Der Vortrag ist sowohl für Technikspezialisten als auch für die breite Öffentlichkeit geeignet.

 

Zoom-Meeting beitreten (Meeting-ID: 612 7620 9152, Kenncode: 221552)

Mittwoch, 17. November 2021, 16 Uhr

Forschungssoftware - Einführung, aktuelle Entwicklungen, FAIR-Prinzipien

ONLINE

Alexander Struck

Chief Information Officer des Exzellenzclusters „Matters of Activity. Image Space Material“, Humboldt-Universität zu Berlin

 

Obwohl Software seit Jahrzehnten in der Forschung und Wissenschaft eingesetzt wird, kommt ihr jetzt erst vermehrt Aufmerksamkeit zu. Es gibt Bemühungen, Forschungssoftware genauer zu definieren, auch um es für die FAIR-Prinzipien und im Kontext Open Science besser fassbar zu machen. Es existieren Parallelen zur Entwicklung von Forschungsdaten(-management). Code benötigt ebenfalls Metadaten, um publiziert, referenziert und (wieder)gefunden werden.  Die Standardisierung von Metadaten ist noch am Anfang. Publizierter Code oder kompilierte Applikationden tauchen auf verschiedenen Plattformen auf, sind jedoch teils schwer auffindbar. Aus verschiedenen Gründen wird Software auch oft neu geschrieben, statt existierende (nachhaltig) nachzunutzen. Seit Kurzem setzen sich Lobbyorganisationen für die Anerkennung des Research Software Engineering ein, insbesondere, dass Forschungssoftware neben anderen Publikationsformen ebenfalls ein gleichwertiges Forschungsergebnis sein kann. Hier wird die Zitierung von Software an Bedeutung gewinnen. Ähnlich zum Datenmanagementplan (DMP) macht es in der Forschung Sinn, auch zu Software derartige Überlegungen zu dokumentieren. Ähnlich zu Data Journals haben sich Software Journals entwickelt und parallel zum Data Steward(ship) entwickelt sich langsam das Berufsbild des Research Software Engineer(ing). Software Literacy und Sustainability werden vermehrt (inter)national in der Forschung gefördert.

 

Zoom-Meeting beitreten (Meeting-ID: 639 2207 9164, Kenncode: 561069)

Mittwoch, 24. November 2021, 16 Uhr

Data Literacy und die Rolle der wissenschaftlichen Bibliotheken

ONLINE

Diana M. Tangen

Stellv. Leitung Benutzung, Leitung Informationskompetenz, Fachreferat. Leitung der Fachbibliotheken der Hochschule Karlsruhe, Technik und Wirtschaft (FBH) sowie der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, Standort Karlsruhe (FBD)

 

Im Zuge der digitalen Transformation gewinnen Datenkompetenzen zunehmend für die globale Wissensgesellschaft in allen Bereichen und Disziplinen an Bedeutung. Bereits im Studium sollte die Fähigkeit, planvoll mit Daten umzugehen und sie im jeweiligen Kontext bewusst einzusetzen, vermittelt werden.Wissenschaftliche Bibliotheken übernehmen eine aktive Rolle bei der Förderung von überfachlichen Datenkompetenzen und bei der Entwicklung von Werkzeugen zum Forschungsdatenmanagement sowie dem dauerhaften Betrieb von Datenrepositorien.

 

Zoom-Meeting beitreten (Meeting-ID: 676 6699 9478, Kenncode: 684658)

Mittwoch, 01. Dezember 2021, 16 Uhr

Wie Data Stewards den Weg zu FAIR Data mitgestalten

ONLINE

Dr. Claudia Kramer

stellv. Leiterin Abteilung Forschungsdienste der KIT-Bibliothek, Koordinatorin von Projekten und Services für das Management von Forschungsdaten am KIT und Partnereinrichtungen im Rahmen des Serviceteams RDM@KIT

 

Forschungsdatenmanagement (FDM) ist die Voraussetzung, um Forschungsdaten nach den FAIR –Prinzipien auffindbar, zugänglich, interoperabel und nachnutzbar zu machen. Zentrale FDM- Kontaktstellen an deutschen Universitäten und Forschungseinrichtungen bieten Anlaufstellen, die meist fächerübergreifende Hard- und Softwarelösungen, Beratungsangebote sowie Schulungen zum Datenmanagement für die Forschenden bereitstellen. Ergänzend zu diesen generischen Angeboten benötigen die Fachbereiche eine direkte Unterstützung, um fachspezifische Lösungen zu erarbeiten, denn Forschungsdaten und Ihre Beschreibung unterscheiden sich von Fach zu Fach sehr stark. Für diese fachspezifische Unterstützung besteht schon seit längerem eine große Lücke. Aktuell entwickeln sich jedoch mit den Data Stewards, gemeinsam mit Research Software Engineers und Data Scientists, neue Berufsbilder, die das Potenzial haben, diese Lücke zu schließen. Der Vortrag stellt Aufgabenbereiche von Data Stewards vor und zeigt auf, an welchen Stellen in einer Universität Data Stewards aktiv eingebunden sind. Er zeigt Weiterbildungsmöglichkeiten sowie Chancen einer Vernetzung weit über die eigene Einrichtung auf.

 

Zoom-Meeting beitreten (Meeting-ID: 689 0317 2429, Kenncode: 745080)

Mittwoch, 08.Dezember 2021, 16 Uhr

Datenintensives Rechnen ermöglichen

ONLINE

Prof. Dr. Achim Streit

Direktor des Steinbuch Centre for Computing (SCC), KIT

 

Big Data, Data Analytics, Künstliche Intelligenz und Cloud Computing sind Schlagworte des heutigen Lebens in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Dieser Vortrag gibt einen Überblick über die Aktivitäten des Steinbuch Center for Computing (SCC) des KIT in diesen Themenbereichen und ermöglicht und unterstützt damit die Generierung von Wissen aus Daten.

 

Zoom-Meeting beitreten (Meeting-ID: 632 1315 0291, Kenncode: 239678)

Mittwoch, 15. Dezember 2021, 16 Uhr

Smart Citizens: Finden und Nutzen von "Open Data" aus Verwaltung und Politik

ONLINE

Dr. Andreas Kugel

OK Lab Karlsruhe / Institut für Technische Informatik (ZITI), Universität Heidelberg

 

Neben wissenschaftlichen Daten (z.B. Satellitenbilder oder Wetterdaten) versuchen sich seit einiger Zeit auch öffentliche Verwaltungen an der digitalen Datenbereitstellung. Mit der Nutzung solcher Daten durch die Zivilgesellschaft - also durch uns alle - kann mehr Transparenz und demokratische Teilhabe erreicht werden. Im Vortrag werden zunächst am Beispiel einiger Open-Data-Portale typische Quellen, Zugangsmöglichkeiten und -probleme sowie nützliche Fertigkeiten und Werkzeuge gezeigt. Eine Auswahl von nicht-kommerziellen Anwendungen aus dem Umfeld des "Code For Germany" Netzwerks dient anschließend als Einstieg in die Diskussion.

 

Zoom-Meeting beitreten (Meeting-ID: 646 1083 6665, Kenncode: 173604)

Mittwoch, 19. Januar 2022, 16 Uhr

Digitaler Wandel im Kunstmarkt - wie Blockchain und Tokenisierung Kunst erschwinglich und Künstler reich machen können

ONLINE

Prof. Dr. Karsten Wendland

Medieninformatik, Fakultät Optik und Mechatronik, Hochschule Aalen /Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS), KIT

 

In den weltweiten Kunstmarkt ist eine neue Lebendigkeit eingezogen, in der sich Kräfteverhältnisse neu sortieren und neue Beteiligungsformen entstehen. Mit Non-fungible Tokens, kurz NFTs, lassen sich analoge wie digitale Kunstwerke in Form geschützter kleiner Eigentumsanteile vertreiben. Abgesichert durch Blockchain-Technologie ist es möglich, Kunst zu erwerben, mit Kunst zu handeln oder eigene Werke in Position zu bringen und zu verkaufen. Attraktiv ist dies für Kenner und Liebhaber, die von seltenen Stücken wenigstens Anteile erwerben können, ebenso wie für Anleger und Banausen, denen es ausschließlich um Gewinnerwartungen geht. Künstlerinnen und Künstlern, die bislang kaum Gelegenheiten hatten, ihre Werke überhaupt vertreiben, steht über NFTs der Zugang zu einem weltweiten Markt offen. Auch erste Sammler und Museen überlegen, Anteile ihrer Bestände auf diese Weise ohne Besitzverlust zu kapitalisieren.
 
Im Vortrag werden Konzept und Funktionsweise von NFTs erläutert, einschlägige Fälle aus der jüngeren Vergangenheit vorgestellt und Grundideen neuer NFT-Kunst-basierter Geschäftsmodelle skizziert. In der anschließenden Diskussion soll Raum für die kritische Reflexion auch der „dunklen Seiten“ der neuen Technologie gegeben werden.

 

Zoom-Meeting beitreten (Meeting-ID: 658 6219 6105, Kenncode: 961959)

Mittwoch, 26. Januar 2022, 16 Uhr


Datenkompetenzen für alle! Die Data-Literacy-Charta und ihre Umsetzung mit offenen Lernangeboten auf dem KI-Campus

ONLINE

Florian Rampelt

Stellv. Geschäftsstellenleiter des Hochschulforums Digitalisierung und Geschäftsstellenleiter des KI-Campus beim Stifterverband

 

Data Literacy umfasst die Datenkompetenzen, die für alle Menschen in einer durch Digitalisierung geprägten Welt wichtig sind. Data Literacy schließt dabei drei Kompetenzdimensionen ein, spezifisches Wissen (Dimension „Knowledge"), die Fähigkeiten und Fertigkeiten, dieses Wissen anzuwenden (Dimension „Skills") sowie die Bereitschaft, dies zu tun, d. h. die entsprechende Werthaltung (Dimension „Values").
Im Frühjahr 2021 haben zahlreiche Partner basierend auf diesem Verständnis gemeinsam eine Data-Literacy-Charta veröffentlicht (https://www.stifterverband.org/charta-data-literacy). Die Charta wird in dem Beitrag zur Ringvorlesung vorgestellt und zentrale Leitprinzipien und Kompetenzdimensionen diskutiert. Darauf aufbauend werden erste Ansätze für einen internationalen Standard für Data Literacy und Künstliche Intelligenz, den „Standard for Data and AI Literacy, Skills, and Readiness” dargestellt.
Um Datenkompetenzen in der Breite zu vermitteln und zugänglich zu machen, werden digitalen, offenen Lernangeboten eine besondere Rolle beigemessen. Basierend auf den konzeptionellen Überlegungen zu Data Literacy werden daher offene Lernangeboote zu „Data Literacy“ auf dem KI-Campus präsentiert: https://ki-campus.org/daten

 

Zoom-Meeting beitreten (Meeting-ID: 634 8547 2701, Kenncode: 968590)

Mittwoch, 02. Februar 2022, 16 Uhr

Bildung für das digitale Zeitalter - Data Science als Spezialdisziplin oder als Basiskompetenz für alle?

ONLINE

Dr. Maren Lübcke

Institut für Hochschulentwicklung, Geschäftsbereich Hochschulmanagement, Schwerpunkt Digitalisierung in Lehre und Forschung, Hannover

 

„Data Science“ bzw. Datenwissenschaft etabliert sich als rasch wachsende Wissenschaftsdisziplin mit hohem Innovationspotenzial an der Schnittstelle zwischen Angewandter Informatik, Mathematik, Statistik und weiteren Fachgebieten (z. B. Betriebswirtschaftslehre, Informationswissenschaften, Design und Kommunikation). Da die neuen Methoden der Aus- und Verwertung von großen Datenmengen international u. a. weitreichende Auswirkungen auf Geschäftsmodelle von Unternehmen und implizit auch auf die Ansprüche von Bürgern oder der Politik an die Akteure im öffentlichen Bereich haben, kommt der Wissenschaftsdisziplin Data Science gesamtgesellschaftlich wie makroökonomisch erhebliche Bedeutung zu. Angesichts eines vielfach diagnostizierten erheblichen Mangels an Expert(inn)en in diesem Bereich wird die Frage gestellt, welche Rolle Hochschulen bei der Deckung der Nachfrage nach Data ScienceExpert(inn)en am Arbeitsmarkt zukommt und ob Data Science darüber hinaus Potentiale auch für andere Wissenschaftsdisziplinen bietet.

 

Zoom-Meeting beitreten (Meeting-ID: 641 3756 4456, Kenncode: 095942)

Mittwoch, 09. Februar 2022, 16 Uhr

Digitalisierung und Datenschutz – Wie Datenschutz uns dazu befähigt, in einer neuen Welt heimisch zu werden

ONLINE

© Kristina Schäfer

Dr. Stefan Brink

Landesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg

 

 

Abstract

 

Zoom-Meeting beitreten (Meeting-ID: 665 7691 8609, Kenncode: 110614)

 

Leistungsnachweis:
Zum Erwerb der 3 LP ist es erforderlich, 2 Lernprotokolle zu ausgewählten Sitzungen der Ringvorlesung zu erstellen.
Leitfaden für Lernprotokolle
Leitfaden (PDF, ca 90KB)