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Dr. Gabriele Finger-Hoffmann

freie Publizistin
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Fax: 0711 684-991
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Lehrveranstaltungen am ZAK

Wintersemester 2017/18 Everyday Storytelling – vom Flirten bis zum Verhandlungsgeschick
Wintersemester 2015/16 Storytelling und Storywriting – für größere soziale Kompetenz und intensivere Social-Media-Kommunikation
Sommersemester 2014 Kommunikation im Alltag – mündlich und schriftlich
Wintersemester 2012/13 Journalistische Sprachkraft – auch geeignet für Selbstpräsentationen
Wintersemester 2010/11 Ringseminar Radioarbeit 2010/2020 – direkt aus den Redaktionen – mit Profis von SWR2

Curriculum Vitae

2007/08/09 Seminare „Innovationsmanagement“ an der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Sprachkunst und Hörfunkkultur am Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaften und Studium Generale (ZAK), Universität Karlsruhe.
2006/07 Organisation und Moderation öffentlicher Veranstaltungen zum „Mozartjahr“ in Oberstenfeld, Weissach, Stuttgart, zur „Biblischen Ruth“ in Reutlingen.
2000ff. Dozentin für Hörfunkkultur und Sprachkunst an der Universität Karlsruhe, Ausbildung von Journalisten mit dem Abschluss Bachelor und Master, Schwerpunkte Hörfunkkultur und „creative writing“.
1998 durch Fusion von SDR- Stuttgart und SWF- Baden-Baden zum Südwestrundfunk (SWR) Umsiedlung von S2 Kultur nach Baden-Baden.
1997 Lehrbeauftragte für Kulturmanagement an der PH Ludwigsburg.
1990 Federführung des „SDR-Kulturforums Villa Berg“, Stuttgart. Leitung der Abteilung Bildung in S2 Kultur, Ausbildung von Volontären, Praktikanten, HF-Pfarrern. Entwicklung der täglich gesendeten Reihe „S2 Eckpunkt“ mit Konfliktfeldern des Alltags, angeschlossen der SWF und SR.
1989 Federführung des „SDR-Kulturforums Villa Berg“, Stuttgart. Leitung der Abteilung Bildung in S2 Kultur, Ausbildung von Volontären, Praktikanten, HF-Pfarrern. Entwicklung der täglich gesendeten Reihe „S2 Eckpunkt“ mit Konfliktfeldern des Alltags, angeschlossen der SWF und SR.
1980 sechs Monate Feldstudien in Kindergärten, Schulen, Heimen, Ministerien in Westdeutschland zur Qualifizierung der redaktionellen Arbeit, finanziert vom SDR. Zugleich stellvertretende Wellenchefin HF- S2 Kultur
1976 Kurt-Magnus-Preis der ARD für innovative Hörfunkprojekte.
1975ff. Auslandsstipendien, Beurlaubung vom SDR, finanziert durch die „Stiftung Volkswagenwerk“, für Studien im Medien- und Vorschulbereich in New York, (Sesame Street), London, Tel Aviv.
1973 Leitung des täglich gesendeten Familienprogramms „Der Grüne Punkt“ für Vorschulkinder und Erwachsene, angeschlossen der Südwestrundfunk (SWF) und Saarländische Rundfunk (SR).
1971 Hörfunk (HF)- Redakteurin im Süddeutschen Rundfunk (SDR) Stuttgart für das „Funkkolleg Linguistik“. Entwicklung des Bildungsmagazins HF „Neues über Kinder, Schule, Erziehung“.
1970 Angestellt im Projekt „Fernstudium im Medienverbund“ an der Universität Tübingen.
  Freie Hörfunk- Autorin beim Sender Freies Berlin (SFB), Mitarbeit bei der Tageszeitung „Der Abend“, Theaterkritikerin für die „Schwäbische Zeitung“/Leutkirch.
1969 Promotion an der FU- Berlin, DAAD-Stipendium für Recherchen in Amsterdam, Dissertation zum Thema „NS- Propaganda in den besetzten niederländischen Gebieten“.

Dozentin stellt sich vor - als kreativ Schreibende und als Lehrende

Mit acht stand sie auf einem Mäuerchen in West-Berlin und erzählte ihren Schulfreundinnen Geschichten. Wenn sie aufhören wollte, riefen sie: „Weiter, weiter...“
Mit vierzehn ging sie allein ins Theater und schrieb Episoden über den Alltag, dramatisch-sentimentale und lustige mit einer Pointe. Die las sie den Müttern ihrer Freundinnen vor.
Die freuten sich. Und wenn ihre eigene Mutter dabei weinte, war sie zufrieden.
Mit achtzehn schrieb sie existentialistische Gedichte über Leben und Tod.
Die zeigte sie keinem.
Mit zwanzig schrieb sie Referate und Hausarbeiten im Fach Literaturwissenschaft. Da stand drunter: „Zu journalistisch, zu poetisch.“ Da kapierte sie was und schrieb akademisch.
Wenig Text oben, viel Text unten. Das war der Apparat. Da purzelten die Einsen.
Daneben schrieb sie Sendungen für den SFB und Theaterkritiken für die „Schwäbische Zeitung“ in Leutkirch.
Dann schrieb sie ihre Dissertation in Amsterdam über „NS-Propaganda in den besetzten niederländischen Gebieten“. Die wurde sogar gedruckt. Alle Poesie perdu.
Sie wurde Redakteurin beim Süddeutschen Rundfunk, später stellvertretende Wellenchefin Kultur, und lernte - welch Wunder - wieder schreiben, journalistisch und poetisch. Meist für 30.000 bis 70.000 Hörer, leider fast alle ganz anonym.
Daneben bildete sie Volontäre aus und förderte Autoren. Sechs von ihnen erhielten den höchsten Preis der ARD, den Civis-Preis. Darauf ist sie noch heute stolz.
Vor zehn Jahren wechselte sie zur Uni. Seitdem lehrt sie in Karlruhe und Ludwigsburg: Sprachkunst und Medienpraxis. Es ist wie auf dem Mäuerchen.
Das Publikum sitzt vor ihr, und wenn alles gut geht, ruft es: „Weiter, weiter...“