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Dipl.-Angl. Christine Melcher
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Terreur dans l’Hexagone (Terror in Frankreich)

Ein Vortrag von Prof. Dr. Gilles Kepel, in Anlehnung an sein neuestes Buch über den Terror in Frankreich (Veranstaltung auf Französisch)

Prof. Dr. Gilles Kepel, ein berühmter französischer Politologe und Spezialist der islamischen sowie der arabischen Welt, beschreibt in seinem neuesten Buch „Terror in Frankreich“ (2016) („Terreur dans l’Hexagone“ (2015)) den seit bereits zehn Jahren andauernden Umbruch in Frankreich: von den Unruhen im Jahr 2005 bis hin zu den Anschlägen letzten Jahres. Ein Teil der aus postkolonialen Orten stammenden französischen Jugend unterstützt den Dschihadismus, während auf der anderen Seite das Erstarken der äußeren Rechten zu einem gesellschaftlichen Unwohlsein führt. Gilles Kepel wird über die Akteure, gegenwärtige Fragen und die aktuellen Ereignisse sprechen, die sich heutzutage negativ auf die Stabilität und die Einheit der Gesellschaft auswirken.

Prof. Dr. Gilles Kepel, geboren 1955 in Paris, studierte Soziologie, Anglistik und Arabistik und erwarb zwei Doktorgrade in Sozial- und Politikwissenschaft. Er gilt als einer der bedeutendsten Politologen Frankreichs und renommierter Kenner der arabischen Welt sowie des politischen Islam und des radikalen Islamismus. 1994 war er Gastprofessor an der New York University, von 1995 bis 1996 Gastprofessor an der Columbia University. Gegenwärtig ist Kepel Professor am Institut d’études politique de Paris und hat dort den Lehrstuhl für den Vorderen Orient und den Mittelmeerraum inne. Zudem ist er Gastprofessor für Geschichte und internationale Beziehungen an der London School of Economics and Political Science. Seit über drei Jahrzehnten beobachtet und erforscht Gilles Kepel die Entwicklung der muslimischen Gesellschaften im Nahen Osten und in Europa. Er ist Autor zahlreicher Bücher, die sich mit den Themen Religion und Gesellschaft, Islam und Europa, Heiliger Krieg und Radikalisierung des Islam befassen. Sein auf einer Feldstudie beruhendes Buch „Banlieues de la République“ (2012) zeigt die ausweglose Situation der Jugendlichen in den Banlieues von Paris, wo 2005 die Massenkrawalle begonnen haben. Gilles Kepel lebt in Paris.

Bitte beachten Sie: Die Veranstaltung findet auf Französisch statt.

  • Datum: Donnerstag, 27. Oktober 2016, 18:00 Uhr 
  • Ort: Foyer des Präsidiumsgebäudes (Adolf-Würth-Gebäude, Geb. 11.30) - Lageplan
    KIT-Campus Süd, Engelbert-Arnold-Str.
    2
  • Der Eintritt ist frei.
  • Reservierung erbeten telefonisch unter 0721/160380 oder per Mail unter info∂ccfa-ka.de

 

Eine Veranstaltung der Stiftung Centre Culturel Franco-Allemand Karlsruhe in Kooperation mit dem ZAK.

 

 

27 years after the fall oft the Berlin Wall: Relevance and Reflections for contemporary South Africa

Der Dramatiker Mike van Graan spricht über die südafrikanische Sicht auf Deutschland und die gesellschaftliche Entwicklung in seiner Heimat. (Veranstaltung auf Englisch)

Mike van Graan zählt zu den führenden Bühnenautoren in Südafrika. Nach den ersten demokratischen Wahlen 1994 wurde van Graan Regierungsberater und spielte eine entscheidende Rolle bei der Neugestaltung der kulturellen Landschaft nach der Apartheid. 2011 wurde er zum UNESCO-Sachverständigen ernannt. Van Graan war in verschiedenen leitenden Positionen für Kunst und Kulturorganisationen tätig, zuletzt als Geschäftsführer des African Arts Institute (AFAI) in Kapstadt. Ziel dieser Nichtregierungsorganisation ist die Stärkung des afrikanischen Kreativsektors und die Erschließung regionaler und kontinentaler Märkte für afrikanische Künstler. Am Dienstag, 15. November 2016 wird der derzeitige Richard von Weizsäcker Fellow der Berliner Robert Bosch Academy um 18 Uhr im Redtenbacher-Hörsaal einen Vortrag auf Englisch zum Thema „27 years after the fall oft the Berlin Wall: Relevance and Reflections for contemporary South Africa“ halten.

Bitte beachten Sie: Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.

  • Datum: Dienstag, 15. November 2016, 18 Uhr 
  • Ort: Redtenbacher-Hörsaal (KIT Campus Süd, Geb. 10.91, Engelbert-Arnold-Str. 4, EG)
  • Der Eintritt ist frei.

 

 

 

Foto Gilles Kepel: Catherine Hélie © Editions Gallimard