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Christine Mielke
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Tel: 0721 608-46920

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Der chinesische Partei-staat als Modell? Ziele und Limits des Systemexports

Ein Vortrag von Dr. Nis Grünberg (MERICS, Mercator Institute for China Studies, Berlin)

China ist seit der Machtübernahme Xi Jinpings in eine „neue Ära“ geschritten. Kennzeichnend ist die Konsolidierung der Parteiführung in allen politischen Prozessen und die Mobilisierung von Ideologie zum Aufbau politischer Legitimität und nationaler Einheit. Gleichzeitig kann China enorme Erfolge in wirtschaftlicher und technologischer Entwicklung verbuchen und treibt den Ausbau einer disziplinierten öffentlichen Verwaltung, sowie Umweltschutz und Armutsbekämpfung an. Mit der daraus wachsenden Überzeugung, dass der Parteistaat als System den liberal-demokratischen Systemen überlegen gegenübersteht, tritt China nun verstärkt international auf. Nicht zuletzt in der „Neuen Seidenstraße“ und einer wachsenden Einflussnahme in internationalen Institutionen zeichnet sich Chinas Internationalisierung ab. Ob die neue Großmacht dabei ihren Parteistaat als Modell mitexportiert, wird eine der entscheidenden Fragen für die Zukunft der globalen Ordnung.

Dr. Nis Grünberg forscht zu Staatsführung und Ideologie sowie zur Integration von Staat und Partei unter Xi Jinping. Weitere Forschungsschwerpunkte sind die Reform von Staatsunternehmen, mit Fokus auf den Energiesektor.

Bevor Grünberg zu MERICS kam, forschte er an der Copenhagen Business School (CBS) und dem Sino-Danish Center in Peking. Grünberg promovierte an der CBS und hat einen BA- und MA-Abschluss in Chinastudien von der Copenhagen University. Er studierte zudem an der Shanghai International Studies University, der National University of Singapore und an der Freien Universität Berlin.


Veranstaltung im Rahmen des vom BMBF geförderten Projektes CuLTURE China – The KIT Competence Network for Innovation in Cultural Learning and Training in a University and Research Environment.

Datum: Dienstag, 26. November 2019, 18 Uhr

Ort: NTI-Hörsaal, Geb. 30.10, Engesserstr. 5, KIT Campus Süd (Lageplan

Der Eintritt ist frei.

 

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Frieden durch Kulturarbeit.

Die Rolle der UNESCO im System der Vereinten Nationen.

Ein Vortrag von Prof. Dr. Hartwig Lüdtke, Vizepräsident der Deutschen UNESCO-Kommission sowie Stiftungsvorstand und Direktor des Technoseums in Mannheim. Die UNESCO ist die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation. Sie wurde am 16. November 1945 gegründet. „Da Kriege im Geist der Menschen entstehen, muss auch der Frieden im Geist der Menschen verankert werden“ lautet die in der UNESCO-Verfassung verankerte Leitidee. Die Gründe, die zur Gründung der UNESCO und ihrer Welterbeprogramme nach den Erfahrungen im 2. Weltkrieg geführt haben, sind heute so aktuell und notwendig wie damals. In seinem Vortrag erläutert Hartwig Lüdtke Struktur und Aufgabenspektrum der UNESCO hinsichtlich der Kulturarbeit und wird speziell auf das historische Erbe gerichtete Programme anhand historischer und aktueller Beispiele vorstellen.

Prof. Dr. Hartwig Lüdtke promovierte in Hamburg mit einer Arbeit zur Mittelalterarchäologie. 1982 bis 1990 war er Referent am Archäologischen Landesmuseum Schleswig. Er war Mitarbeit bei der Planung des Wikinger-Museums Haithabu, das 1985 eröffnet wurde und dessen Leiter er später wurde. 1986 war er Gastforscher am Bryggens-Museum in Bergen, Norwegen und von 1991 bis 1995 Direktor des Rheinischen Landesmuseums in Bonn. 1995 bis 2005 Kurator der Museumsstiftung Post- und Telekommunikation mit den vier Museen für Kommunikation in Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg und Nürnberg. Seit 2006 ist er Stiftungsvorstand und Direktor des TECHNOSEUM - Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim und seit 2009 im Kuratorium des ZAK. Er arbeitet in verschiedenen Fachorganisationen und Gremien, so ist er Mitglied der Deutschen UNESCO-Kommission und seit 2014 Vizepräsident der Deutschen UNESCO-Kommission. Er veröffentlichte auf dem Gebiet der Mittelalterarchäologie und zur Museologie.

 

Datum:
Mittwoch, 12.02.2020, 18 Uhr

Ort:
Foyer des Präsidiumsgebäudes, Geb. 11.30, KIT Campus Süd, Engelbert-Arnold-Str. 2, 76131 Karlsruhe

Der Eintritt ist frei.

 

Banner: Kraków Miastem Literatury UNESCO / https://commons.wikimedia.org/wiki/