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Ines Bott
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Ines Bott, M.A.
Koordination Lehre, Projektkoordination Frühlingstage der Nachhaltigkeit

ines bottOvl4∂kit edu 
Tel.: 0721 608‐46919

Lisa Brunkhorst
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Lisa Brunkhorst, M.A.
Projektassistenz Frühlingstage der Nachhaltigkeit

lisa brunkhorst9Yfb3∂kit edu

Workshops

In 16 parallelen Workshops werden unterschiedliche Methoden der Nachhaltigkeitsforschung angewendet, z.B. Life Cycle Assessment, Szenarien oder Stakeholderworkshops, um der Nachhaltigkeit von alltagsnahen Beispielen nachzugehen. Dabei sollen die verschiedenen Bereiche der Nachhaltigkeitsforschung sowohl durch die Theorie als auch durch interaktive Arbeiten philosophiert, ausprobiert und praktisch erschlossen werden.

Alle Teilnehmenden nehmen im Laufe der Veranstaltung insgesamt an drei Workshops teil, die zu folgenden Zeiten stattfinden:

Workshop-Slot 1: Dienstag, 26. März 2019, 10.30 - 12.30 Uhr + 13.30 - 15.30 Uhr

Workshop-Slot 2: Mittwoch, 27. März 2019, 9 - 13 Uhr

Workshop-Slot 3: Donnerstag, 28. März 2019, 9 - 13 Uhr

Die Workshops werden in thematisch ausgerichteten „Päckchen“ zusammengestellt, zu denen sich die angemeldeten Studierenden ab Mitte Januar 2019 online registrieren können. 

Workshops, die ausschließlich auf Englisch angeboten werden, sind mit (Englisch) gekennzeichnet.
Bei Workshops, die auf Deutsch oder Englisch stattfinden, heißt es (Deutsch + Englisch).
 

Liste der Themen-Workshops 2019  

Stadtentwicklung

Urban planning strategies for sustainable energy solutions
Markus Peter, Andreas Koch (Deutsch + Englisch)

Ort: Geb. 20.30 Raum 2.66 (Hinweis: Raumwurde geändert!)

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This workshop can be held in English or German – according to participants’ needs

The workshop is to give insights to important drivers of current smart and sustainable strategies for urban strategies developed in German and European and international cities and communities. Participants will be introduced to the fundamental indicators, and are able to identify the right application cases for them. Input lectures focus on analysis of existing urban concepts and identify main challenges and selected solutions with regard to technical, organizational or societal challenges. Main goal is to evaluate the relevance of urban planning strategies in the respective local context and to refer them in the international debate.

In addition, the workshop proposes reflections on the emerging role of energy and resource management for sustainable city concepts by introducing applied computer based decision support tools, which allow students to work in small groups on common analytical tasks.

Stadtverkehr

Nachhaltiger Stadtverkehr – lässt sich emissionsfreie Mobilität realisieren?
Erik Fillies

Ort: Geb. 20.30 Raum 0.019

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Eine Stadt ohne Verkehr ist unmöglich – auch in den kühnsten Zukunftsvisionen. Um trotz des notwendigen Verkehrs eine Entwicklung hin zu mehr Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit zu ermöglichen, gilt es in der Stadtentwicklung, den 3 „V“-Prinzipien des Verkehrsmanagements zu folgen: Vermeiden – Verlagern – Verträglich gestalten Nach einer Einführung in die Grundbedürfnisse der Mobilität erarbeiten wir in diesem Workshop gemeinsam, durch welche Maßnahmen die „3 Vs“ der nachhaltigen Mobilität umgesetzt werden können. „Active Mobility“, Herausforderungen der Logistik, Umweltzonen, Fahrverbote und Lärmschutz oder Autonomes Fahren und E-Mobility sind nur einige Themenfelder, die wir aus verschiedenen Perspektiven näher beleuchten werden. Doch was ist neben politischen und baulichen Maßnahmen nötig, um den Verkehr in unseren Städten nachhaltiger zu gestalten? Wie kann die emissionsfreie Mobilität zu Fuß und zu Rad gefördert werden? In diesem Workshop setzen sich die Teilnehmenden mit den Herausforderungen der „Verkehrswende“ auseinander und bearbeiten Aufgaben der Stadtplanung vor geographischen, ökologischen, bautechnischen und sozialen Hintergründen.

Wasser

Technologien und Management-Strategien für nachhaltige Wasserressourcennutzung  
Technologies and management strategies for a sustainable use of water resources 

Matthias Raab (Deutsch + Englisch)

Ort: Geb. 20.30 Raum 4.46

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Das Seminar gibt einen Überblick über die gesellschaftlichen Herausforderungen im Bereich nachhaltiges Wassermanagement. Die Workshopteilnehmenden werden zunächst zu den Hintergründen gebrieft und politische Akteure, Vereinbarungen und Maßnahmen aufgezeigt. In interaktiver Teamarbeit werden anschließend neue technologische und handlungssteuernde Lösungsansätze auf internationaler, regionaler, kommunaler und individueller Ebene erörtert.

English 
The seminar gives an overview of the societal challenges in the area of sustainable water management. First, the workshop participants will be informed on the background of the topic and political actors, agreements and measures will be shown. After this introduction, small teams will discuss new technological and action-controlling solutions at international, regional, municipal and individual level.

Kaffee

Wieviel Energie braucht mein Kaffee? Kumulativer Energieaufwand und Lebenszyklusanalyse am Beispiel Kaffee‘
Dr. Jens Peters

Ort: Geb. 20.30 Raum 3.69

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Rund um die tägliche Tasse Kaffee wird die Problematik komplexer vernetzter Systeme und enthaltener Rückkopplungseffekte erarbeitet und auf dieser Basis der tatsächliche kumulative Energieaufwand für deren Zubereitung abgeschätzt. Der Workshop gibt einen Einblick in die Komplexität industrieller Systeme („industrieller Metabolismus“) sowie die Schwierigkeiten bei deren Modellierung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen so das Konzept des kumulativen Energieaufwandes kennen sowie die Prozesse, die für eine Tasse Kaffee hierbei den Hauptbeitrag leisten.

 

Landwirtschaft

Integrated (Urban) Farming: Alternative Landwirtschaftsmethoden Integrated (Urban) Farming: Alternative agriculture methods
Bastian Winkler (Deutsch + Englisch)

Ort: Geb. 20.30 Raum -1.013

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Integrierte Agrarsysteme verbinden einzelne Produktionsverfahren, um Lebensmittel mit verfügbaren Ressourcen möglichst effizient und ökologisch zu produzieren. Dies ist nicht nur auf dem Land sondern, dank moderner Anbaumethoden, auch in Städten möglich.
Im Workshop werden alternative Landwirtschaftsmethoden vorgestellt und damit verbundene Nachhaltigkeitsaspekte zur Bewertung der Zukunftsfähigkeit dieser Methoden beleuchtet.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer entwickeln eigene Agrarsysteme für selbstgewählte Anwendungsfälle mit möglichst geschlossenen Ressourcenkreisläufen. Dabei werden ökologische Produktionsmethoden und moderne (Anbau-)Technologien verknüpft, um den aktuellen sozialen und ökologischen Herausforderungen der Lebensmittelproduktion zu begegnen.

English
Integrated farming systems combine multiple production methods to produce food organically, based on the efficient utilisation of available resources. This is not only possible in rural regions, but – thanks to modern cultivation methods – also in urban areas.
In this workshop, alternative farming methods will be presented and their relevance for future scenarios will be assessed by analyzing relevant sustainability factors.
The participants will develop their own farming systems, based on closed resource cycles, for individually chosen application cases.
By doing this, organic production methods and modern (cultivation) technologies will be combined, in order to meet recent ecological and social challenges of food production.

 

 

Nachhaltigkeit als Mainstream

E-Autos, Wärmepumpen & Co. - wie wird Nachhaltigkeit Mainstream? Electric vehicles, heat pumps etc. - how do sustainability innovations become mainstream?
Julius P. Wesche (Deutsch + Englisch)

Ort: Geb. 20.30 Raum -1.012

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Die Verbreitung umweltfreundlicher Technologien ist kein einfaches Unterfangen. Zumeist erfordert ihre Verbreitung und Umsetzung die grundlegende Änderung komplexer und institutionalisierter soziotechnischer Systeme.
Der Workshop besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil wird den Studierenden ein Einblick in die neuste Forschung zu soziotechnischen Veränderungen und Innovationssystemen gegeben. Im zweiten Teil entwerfen die Teilnehmenden in kleinen Gruppen technologische und politische Strategien, welche die Verbreitung umweltfreundlicher Technologien unterstützen können. Der Workshop ist an Studierende gerichtet, die sich dafür interessieren, wie aus unterschiedlichen Perspektiven, wie die der Unternehmen, staatlicher Maßnahmen und Politik sowie der Verbraucher, umweltfreundliche Technologien verbreitet und als gängige Methoden etabliert werden können.

English
The diffusion of environmentally friendly technologies is not a trivial task. Such diffusions often require fundamental change of complex and institutionalized socio-technical systems.
The workshop features two parts. First, it will give students insights on recent research on socio-technical transitions and innovation-systems. In the second part, participants will obtain the opportunity to work in small groups to draft technological and policy related strategies to support the diffusion of environmentally friendly technologies. The workshop is designed for students that are interested in the diffusion and mainstreaming of environmentally friendly technologies from different viewpoints, such as companies, politics, policy and consumers.

Smartphone

Lebenszyklusanalyse eines Smartphones
Eva Wendeberg, Chiara Iurato

Ort: Geb. 20.30 Raum 3.68

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Im Workshop „Lebenszyklusanalyse eines Smartphones“ wird zunächst analysiert wie die Wertschöpfungskette und der Lebenszyklus eines Smartphones aussehen können und mit welchen Problemen die einzelnen Stationen verbunden sind. Anschließend gibt es eine Einführung in die Methodik der ökologischen Lebenszyklusanalyse (LCA). Auf Basis davon wird gemeinsam eine LCA am Beispiel Smartphone bilanziert und ausgewertet. Abgeschlossen wird der Workshop mit der Recherche, Diskussion und Analyse von Alternativen und Handlungsempfehlungen in Bezug auf Nachhaltigkeit von Smartphones.

 

Waste

Building from Waste
KIT, Fakultät Architektur
Fachgebiet Nachhaltiges Bauen
Professur Dirk E. Hebel

Ort: Geb. 20.30 Raum 3.68

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Zur nachhaltigen Nutzung von Ressourcen benötigen wir ganzheitliche Denkansätze, welche die ökologischen, ökonomischen und sozialen Prinzipien in einem ganzheitlichen System vereinen, in dem Materialien verschiedene Lebenszyklen durchlaufen ohne jemals als Abfall zu enden. Urban Mining ist solch ein Ansatz, basierend auf der Rückgewinnung von wertvollen Materialien aus weggeworfenen Produkten oder abgerissenen Gebäuden. Die Wiederverwertung und Wiederverwendung von Produkten nach Ablauf eines Nutzungszyklus und deren Überführung in einen weiteren Lebenszyklus durch eine physische oder chemische Verwandlung steht im Kontrast zur Produktion von Müll, die gleichbedeutend mit der Vernichtung von Rohstoffen ist und heute fälschlicherweise als thermisches Recyceln benannt wird.
Das Fachgebiet Nachhaltiges Bauen der Fakultät Architektur am KIT wird in die Thematik Urban Mining und Building from Waste einführen. Eine Diskussion mit den Studierenden über konkrete Projektbeispiele und ausgewählte Materialien wird sich an den Vortrag anschließen.

Copyright: Black Dapple Sheets, Photo Rene Müller

 

Nachhaltigkeitskommunikation

Zukunftsweisend oder Greenwashing? Nachhaltigkeitskommunikation von Unternehmen
Dr. Annett Baumast

Ort: Geb. 20.30 Raum 0.016

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„Nachhaltigkeit“ ist heute als Begriff in aller Munde; kaum ein Unternehmen kann es sich leisten, Kommunikation zu dieser Thematik zu unterlassen. Es werden Nachhaltigkeitsberichte veröffentlicht, auf der Homepage von Unternehmen finden wir Informationen zum Thema und mit „nachhaltig“, „grün“, „bio“ und „fair“ wird umfangreich geworben. Im Workshop werfen wir anhand praktischer Beispiele einen genauen Blick auf und hinter diese Nachhaltigkeitskommunikation von Unternehmen und wollen versuchen herauszufinden, wie man Greenwashing von gehaltvollen Informationen zu Nachhaltigkeit unterscheiden kann.

Energiewende

Energiewende in der Glaskugel: Einblicke ins Jahr 2040
Marius Albiez, Dr. Volker Stelzer

Ort: Geb. 20.30 Raum 0.014

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Egal ob Elektromobilität, Apps zur Steuerung der heimischen Energieversorgung oder die Nutzung von Sharing-Modellen für selbsterzeugten Strom: Viel wird über die Zukunft der Energieversorgung geschrieben, Zeit einmal genauer hinzuschauen! Hierzu möchten wir Interessierte auf eine Reise ins Jahr 2040 mitnehmen! Zunächst werfen wir einen Blick auf die Trends und möglichen Veränderungen unseres Energiesystems. Anschließend diskutieren wir die Frage, wie sich die prognostizierten Veränderungen auf unseren Alltag auswirken und welche Bedingungen geschaffen werden müssten, um 2040 Energie in Zukunft gerecht nutzen zu können.
Der Workshop ist Teil des Forschungsprojekts Energietransformation im Dialog (EDia), das am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) angesiedelt ist.

 

Plastik

Plastic Planet - Unser Leben mit Kunststoffen
Saskia Ziemann, Lou Rat-Fischer, Stefan Schweiger
(Hinweis! Änderung der Referent*innen und Inhaltsbeschreibung)

Ort: Geb. 20.30 Raum 3.61

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Plastik ist aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken, weil es sehr vielfältig zur Anwendung kommt: für Verpackungsmaterialien, Haushaltsgegenstände, Hygieneprodukte, in der Landwirtschaft und in der Industrie. Da Produktion und Verbrauch weltweit zunehmen und noch kein effizientes Recycling erfolgt, gelangen größere Mengen, oft nach (zu) kurzer Verwendungszeit, in die Umwelt und werden dort zu einem Problem, dessen (langfristige) Folgen noch nicht absehbar sind.

Dieser Workshop widmet sich verschiedenen Aspekten des Plastik‐Mensch‐Verhältnisses. Im ersten Teil wird die Entwicklung und Verbreitung von Kunststoffen aus kulturwissenschaftlicher Sicht betrachtet und mit den Teilnehmern über Lösungsansätze zur Verringerung von Plastikverbrauch und -emission in die Umwelt diskutiert. 

Der zweite Teil des Workshops beschäftigt sich aus künstlerischer Perspektive mit dem Spannungsfeld zwischen Ästhetik und Umweltverschmutzung. Gemeinsam soll erarbeitet werden, welche Möglichkeiten und Grenzen bei der Vermittlung von Plastikverschmutzung durch Kunst bestehen. Hierzu sind die Teilnehmer aufgerufen, einen Tag lang ihre verwendeten (Plastik)Verpackungen zu sammeln und zum Workshop mitzubringen. (Bitte vorher säubern!)

 

Entwicklungszusammenarbeit

Nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit
Kai Rickert

Ort: Geb. 20.30 Raum -1.025

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Was ist Entwicklungszusammenarbeit und worauf kommt es bei einer nachhaltigen Umsetzung von Projekten an? Diese und weitere Fragen werden von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gemeinsam mit Akteuren der Hochschulgruppe Engineers Without Borders erarbeitet. Anschließend soll in Teams in einem Planspiel eine Projektplanung durchgeführt werden. Ziel ist die Veranschaulichung des Projektplanungsprozesses in einer umfassend gestalteten Entwicklungszusammenarbeit am Beispiel der Trinkwasseraufbereitung in einem Land des globalen Südens.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen durch geschicktes und strategisches Abwägen und Arbeiten im Team zu einer Entscheidung kommen, die die geschilderte Situation im Zielland verbessert – und dabei Aspekte der Nachhaltigkeit berücksichtigt.

 

Autonomes Fahren

Autonomes Fahren im Mobilitätssystem der Zukunft. Was sind mögliche und was sind wünschenswerte Entwicklungen?
Maike Puhe, Jens Schippl

Ort: Geb. 20.30 Raum 3.69

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Automatisiertes Fahren (AF) hat sich in den letzten Jahren zu einem viel diskutierten Thema entwickelt. Viele erwarten durch die Automatisierung von Fahraufgaben große Veränderungen des Mobilitätssystems. Manche Visionen sehen AF als Chance für ein nachhaltigeres Verkehrssystem, andere befürchten, dass die Dominanz des Autos noch erhöht wird.
In dem Workshop möchten wir anhand alltäglicher Erfahrungen diskutieren, wie veränderbar Mobilitätsverhalten ist. In einem zweiten Schritt werden Szenarien entwickelt und mögliche Pfade benannt, die zu einem wünschenswerten Mobilitätssystem führen könnten. Auf diese Weise bietet der Workshop theoretische Einblicke in die Mobilitätsforschung und vermittelt Konzepte und Methoden der Technikfolgenabschätzung.

 

Klimawandel

Von der globalen zur regionalen Skala: Wie uns der Klimawandel betrifft
Dr. Hans Schipper, Dr. Aiko Voigt, Jannik Wilhelm

Ort: Geb. 20.30 Raum 4.45

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Der Klimawandel findet statt. Aber was bedeutet das für mich? Können Computermodelle das komplexe System Klima mit all seinen Komponenten wirklich so gut wiedergeben? Welche Rolle spielt die Klimaforschung bei der Entwicklung nachhaltiger Handlungsstrategien in der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft? Messungen und Modellsimulationen zeigen eindeutige Veränderungen unserer Umwelt. Die Bemühungen der globalen Klimapolitik führen zum einen zu Maßnahmen zum Klimaschutz und zum anderen zu Anpassungsstrategien. Anhand verschiedener Zahlen und Indices im Klimasystem (z. B. 2°-Ziel) werden im Workshop aktuelle Fragestellungen bezüglich langfristiger Trends und Extremereignisse genauer unter die Lupe genommen. Diese und weitere einschlägige Begriffe sollen erläutert sowie die Auswirkungen des Klimawandels auf unser tägliches Leben diskutiert werden.

 

Gastronomie

Essen gehen neu gedacht. Studierende entwickeln eine klimafreundliche Gastronomie.
Sarah Meyer-Soylu, Colette Waitz

Ort: Geb. 20.30 Raum 2.66

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Klimaschutz im Alltag, das ist wünschenswert, doch manchmal verflixt schwer umzusetzen. Welche Alternative ist die klimafreundlichere und wie schaffe ich es, diese in meinen Alltag zu integrieren? Was tun, wenn mal wieder nur der Dönerladen mit der Alufolie in der Nähe ist, der Hunger aber groß?

Wir erdenken Ideen für eine klimafreundlichere Gastronomie in der Oststadt und schauen was die entwickelten Maßnahmen konkret an CO2 einsparen könnten.

Nach einem kurzen thematischen Input durch die Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) erdenken wir in Gruppenarbeit verschiedene Szenarien einer zukünftigen Gastronomie. Ziel ist es, Beiträge zum Klimaschutz zu entwerfen, die lokal in Karlsruhe realisiert werden können. Darauf aufbauend werden ausgewählte Maßnahmen näher beleuchtet und quantifiziert. Dazu sollen die Teilnehmer*innen CO2-Rechner kennenlernen und ein Gefühl dafür entwickeln, welche Maßnahmen welche Klimawirksamkeit besitzen.

Der Workshop ist Teil des BMU Projektes „Klimaschutz gemeinsam wagen!“, das am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) durchgeführt wird. (Link zur Projekthomepage)

 

Ethik

...und nach uns die Sintflut?! Lebst Du gut, böse oder nachhaltig? Ethische Aspekte der Nachhaltigkeit.
Dr. Sabine Pohl

Ort: Geb. 20.30 Raum 2.67

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In diesem Workshop werden wir, eng an Beispielen des täglichen Lebens, diskutieren, was Nachhaltigkeit bedeutet, welcher Voraussetzungen sie bedarf, wie und inwieweit sie realisierbar ist und vor allem: Wir werden erörtern, ob wir nachhaltig leben sollten oder nicht.
Hierzu werden wir nicht nur Literatur zum Thema Nachhaltigkeit aus der Philosophie kennenlernen, sondern auch den Blick über den Tellerrand der akademischen Debatten wagen und ganz pragmatisch erforschen, warum Nachhaltigkeit ein Thema ist, das nicht allein innerhalb der Wände von Universitäten und Schulen behandelt werden kann.

 

Selbstexperiment

Nachhaltigkeit im Selbstexperiment (Deutsch + Englisch) 
Sustainability as a self-experiment  
Helena Trenks, Volkmar Bäumgärtner

Ort: Geb. 20.30 Raum 2.59

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„Nachhaltigkeit“ und „nachhaltige Entwicklung“ gehören inzwischen zum gängigen Vokabular in Wissenschaft, Politik, Wirtschaft aber auch bei der interessierten Öffentlichkeit. Welche Strategien für eine nachhaltige Entwicklung nötig sind, darüber wird aber noch lebhaft diskutiert. Effizienz, Suffizienz und Resilienz werden gerne als Begriffe in den Raum geworfen, aber was verbirgt sich dahinter? Auch die Verantwortlichkeiten bieten genügend Diskussionsstoff. 
Lässt sich eine nachhaltige Entwicklung am effektivsten „top down“ steuern oder ist es an jeder/jedem Einzelnen, einen gewissen Beitrag zu leisten? Und wie könnte der aussehen? 
Vor diesem Hintergrund sind die Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer eingeladen, ihr Handeln und Wirken im Blick auf „Nachhaltigkeit“ einmal auf den Prüfstand zu stellen. Alle, die dies nicht nur in der Theorie, sondern auch praktisch umgesetzt beobachten und erleben möchten – und damit bei den Frühlingstagen 4 LP erzielen wollen – können nach diesem Workshop 14 Tage eine nachhaltigere Lebensweise ausprobieren. Für dieses Selbstexperiment werden zunächst relevante Handlungsfelder und Strategien identifiziert und entsprechende Kriterien dazu erörtert. Daraus wählt jede/r ein Aktionsfeld für das Experiment aus. Die Ergebnisse und Erfahrungen sollen am Ende präsentiert und mit den anderen Teilnehmenden diskutiert werden.

Der Auswertungstermin findet am 29. April um 16 Uhr im Zukunftsraum statt.

English 
“Sustainability” and “sustainable development” are by now part of the common vocabulary in science, politics, business but also among the interested public. However, there are still lively discussions about which strategies are needed for sustainable development. Efficiency, sufficiency and resilience are often mentioned as suggestions, but what do they stand for? The responsibilities also provide plenty of issues for discussion.

Can sustainable development be controlled most effectively “top down” or does each individual have to make a certain contribution? And how could that look like?

Against this background, the seminar participants are invited to question their own actions in terms of “sustainability”. Additionally, anyone who wants to observe and experience not only in theory, but also in practice - and thus wants to achieve 4 credits on the spring days - can try a more sustainable way of life for 2 weeks after this workshop. For this self-experiment, first relevant fields of action and strategies will be identified and corresponding criteria will be discussed. Thereafter, each person chooses a field of action for the experiment. In the end the results and experiences should be presented and discussed with the other participants.

The evaluation session will take place on April 29 at 4 pm in the Zukunftsraum.

 

UN-Politik

Big players – big goals? SDGs and UN policies  
Nicole Schmidt, Martina Vetrovcova, Maximilian Jungmann

Ort: Geb. 20.30 Raum -1.011

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Ziel des Workshops ist es, erstens, den Teilnehmerinnen und Teilnehmer tiefere Einblicke in den institutionellen Rahmen und die Kernakteure auf dem Gebiet Nachhaltige Entwicklung zu vermitteln und, zweitens, ihnen mittels Simulationstechniken zu ermöglichen, das Gelernte direkt in die Praxis umzusetzen. Der erste Teil des Workshops bietet eine theoretische Einführung in die Entwicklung der Nachhaltigkeitsagenda der Vereinten Nationen. Der zweite Teil widmet sich den grundsätzlichen Regeln und Abläufen von UN-Verhandlungen sowie einer kurzen Simulation der Conference of the Parties der UN-Klimarahmenkonvention. Durch die Simulation erlernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wesentliche Kenntnisse zu den Arbeitsabläufen wichtiger Akteure des UN-Systems. Der Kurs schließt mit einer Abschlussdiskussion, bei der zukünftige Szenarien in den Klimaverhandlungen und Herausforderungen für das Thema der Nachhaltigkeit diskutiert werden.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nehmen bei der COP-Simulation die Rolle eines Diplomaten eines der Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen ein. Die Länderzuteilung erfolgt ungefähr 3-5 Tage vor dem Beginn des Workshops, damit die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die jeweiligen Positionen des Landes recherchieren und entsprechend glaubhaft vertreten können. Vorkenntnisse zu Simulationstechniken sind nicht erforderlich; der Workshop bietet auch eine kurze Einführung in die vereinfachten Regeln einer UN-Simulation.

English 
This interactive workshop aims to, first, provide the participants with deeper insights into the international institutional framework and the key players in the field of sustainable development and, second, to enable them to put what they have learned into practice. The first part of the workshop will provide a theoretical introduction to the development of the United Nations 2030 Agenda for Sustainable Development and its 17 Sustainable Development Goals (SDGs). The second part deals with the basic rules and procedures of UN negotiations as well as a short simulation of the Conference of the Parties (COP) to the United Nations Framework Convention on Climate Change. Through the simulation, the participants will acquire essential practical knowledge of the work processes of the UN system. Lastly, attendees will discuss future directions of UN climate talks and sustainability more broadly.

In the COP simulation, every participant will play the role of a diplomat and represent one of the United Nations Member States. The country assignment will take place approximately 3-5 days before the beginning of the workshop, so that the participants can research and credibly represent the respective positions of the country assigned to them. Previous knowledge of simulation techniques is not required; the workshop will include a brief introduction to the simplified rules of a UN simulation.

 

Communication Projects

Motivating Actions on Climate Change:
Communication Projects and their Impacts

Dr. Lilia Raileanu (Englisch)

Ort: Geb. 20.30 Raum 2.58

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Can a person’s one-year of trash fit into … a glass jar?! You might disbelieve this, you might have questions, or perhaps you want to find out more information in order to understand how and why that is possible. Projects like this exist and have triggered engaging reactions and debates among the online communities. They represent an example of how individual actions can create a shared engagement and have larger impacts on protecting our environment.
In this workshop, we want to examine how various projects to mitigate climate change can motivate actions through initiating debates, reaching a wide audience, and creating new forms of activism. We will critically examine several communication case studies and their elements, which maximize the motivation of action at personal, community, and policy levels. Areas like blog- and vlog-ging, media visuals, and arts will be intertwined with the themes of climate change and public science communication. You will also co-create your own project prototypes in fields related to climate change.

 

Personale Nachhaltigkeit

Vom Wissen zum Handeln und Unterlassen:
Yoga als Zugang zu personaler Nachhaltigkeit

Dr. Marc Dusseldorp

Ort: Geb. 20.30 Raum 4.47

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Nachhaltige Entwicklung braucht Forschung. Doch der verbreitete Ruf nach mehr Forschung verstellt leicht den Blick dafür, wie viel wir längst wissen – aber nicht umsetzen. Es fällt uns schwer, vom Wissen zum Handeln zu kommen und zum Unterlassen gewohnter Handlungsweisen, die unserer Mitwelt und uns selbst zu Schaden sind. Was aber sind die persönlichen Voraussetzungen für nachhaltigkeitsorientiertes Handeln? Einen fruchtbaren Zugang zu dieser Frage bieten Theorie und Praxis des Yoga. Diese jahrtausendealte Lehre weist zahlreiche Bezüge zu personaler Nachhaltigkeit auf, u. a. indem sie helfen kann, ein besseres Selbstverständnis zu erlangen, den durch (Denk-) Gewohnheiten verstellten Blick zu weiten und Raum für Veränderung im eigenen Leben zu schaffen. Der Workshop beginnt mit einem fundierten Input zum Konzept einer nachhaltigen Entwicklung und widmet sich anschließend praktischen Yoga-Übungen mit Bezug zu personaler Nachhaltigkeit sowie deren Reflexion. Es sind keine Vorkenntnisse und -erfahrungen erforderlich. Bitte bequeme Hosen sowie eine Matte bzw. ein Badetuch mitbringen!

Personale Nachhaltigkeit

Personale Nachhaltigkeit:
Mensch, Du musst dein Leben ändern! Aber wie?

Dr. Oliver Parodi, Sabin Wendhack

Ort: Geb. 20.30 Raum 4.47

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Der ernsthafte Ruf nach einer Nachhaltigen Entwicklung impliziert sowohl eine fundamentale Kulturkritik an den (global) herrschenden Verhältnissen als auch den Aufruf an uns selbst: „Du muss Dein Leben ändern!“  In diesem ‚Workshop‘ werden wir den Bezügen zwischen den globalen Problemlagen und unseren individuellen Lebensweisen nachgehen, und uns dann fragen, was wir denn an unserem Leben ändern müssten – und was uns daran hindert. Dabei geht es nicht um praktische Tipps zu Konsumverhalten oder Politikfragen, sondern tiefergehend um unsere Wertvorstellungen, Weltbilder, unser Selbstverständnis und unsere Beziehungen zur Mitwelt und Umwelt. Im Zentrum des Workshops stehen die Beteiligten als Menschen und Individuen. In Gruppengesprächen sowie einfachen Kommunikations- und Wahrnehmungsübungen arbeiten wir mit und an uns selbst.

Karlsruhe-Szenario

Nachhaltiges Karlsruhe: Szenarioworkshop mit dem Planspiel  
Scenario workshop “Climate protection in Karlsruhe” 

Dr. Kaidi Tamm (Deutsch + Englisch)

Ort: Geb. 20.30 Raum 0.016

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Nachhaltigkeitswandel kann nicht am Reißbrett gelingen. Er ist Teil des täglichen, dynamischen Zusammenlebens und erfordert eine übergreifende Zusammenarbeit aller gesellschaftlichen Gruppen. Die Potenziale und Herausforderungen des Nachhaltigkeitswandels in Karlsruhe werden im Workshop auf spielerische Weise angesprochen.
Im Szenarioworkshop „Nachhaltiges  Karlsruhe“ können wir Schritt für Schritt Ideen für Maßnahmen zu einem nachhaltigeren Karlsruhe entwickeln und ihre mögliche Umsetzung diskutieren. 
Das methodische Vorgehen erfolgt in Form eines Planspiels. Das Planspiel ermöglicht ein zielorientiertes, kreatives Vorgehen, das auf den Potenzialen und Zielen Karlsruhes aufbaut und globale Herausforderungen und größere Zusammenhänge im Blick behält.

English
The implementation of climate protection measures and energy transition will not succeed on its own. It requires innovative ideas and good cooperation between different social groups. In the scenario workshop we will explore the associated challenges and options in Karlsruhe in a playful way. In the scenario workshop we will develop ideas for measures to support climate protection in Karlsruhe and discuss their possible implementation and resilience. The workshop enables a goal-oriented, creative approach to strengthening urban cooperation and linking the local developments in Karlsruhe to the global sustainable development goals and challenges.