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IAK – Institut für Angewandte Kulturwissenschaft 1989 bis 2002

1989 wurde das Interfakultative Institut für Angewandte Kulturwissenschaften (IAK), unter Beteiligung der Fachbereiche Architektur, Soziologie, Philosophie/Technikphilosophie, Informatik, Literaturwissenschaft/Mediävistik/Interkultureller Germanistik, Wirtschaftswissenschaft und Kunstwissenschaft, gegründet. Es war interdisziplinär ausgerichtet und keiner speziellen Fakultät direkt zugeordnet, sondern aufgrund seiner interfakultativen Ausrichtung dem Rektorat unterstellt. Nach Einrichtung der Geschäftsstelle wurde Caroline Y. Robertson zur Geschäftsführerin des Instituts ernannt.

Gemäß der Zielsetzung des Instituts die interdisziplinäre Zusammenarbeit in Lehre und Forschung zu fördern, die Praxis verstärkt in die Lehre einzubinden und die berufsfeldorientierte Ausrichtung zu erweitern wurde 1990 am IAK der Begleitstudiengang Angewandte Kulturwissenschaft institutionalisiert, der im Wintersemester 1990/91 zum ersten Mal für die Studierenden der Universität Karlsruhe (TH) angeboten wurden.

Ebenso nachhaltig wurde an der Gestaltwerdung der dritten, mit der Gründung des Instituts formulierten Zielsetzung – dem Ausbau einer Öffentlichen Wissenschaft als Brücke zwischen Stadt/Raum Karlsruhe, Wissenschaft und Gesellschaft – gearbeitet. Die Öffentliche Wissenschaft möchte durch Symposien und Vorträge komplexe wissenschaftliche Themen einer interessierten Öffentlichkeit nahebringen.

So richtete das IAK bereits 1992 im Rahmen der Europäischen Kulturtage der Stadt Karlsruhe interdisziplinäre Symposien aus, die sich an ein inner- und außeruniversitäres Publikum wandten. Eine Ausweitung des Bereichs Öffentliche Wissenschaft stellte kurz darauf die Konzeption und Durchführung der ersten Karlsruher Gespräche dar, die seit 1997 jedes Jahr im Februar stattfinden. Damit gehörte das Institut zu den ersten, die neuartige Konzepte zur Öffentlichen Wissenschaft außerhalb der Universität entwickelten.

Der Bereich der Öffentlichen Wissenschaft wurde davon ausgehend durch verschiedene Veranstaltungsreihen, wie KIT im Rathaus (seit 2002), das Colloquium Fundamentale (seit WS 2002/03) und das Internationale Forum (seit WS 2004/05) kontinuierlich ausgebaut.

1996 wurde zur Würdigung der Leistungen des IAK eine Stiftungsgastprofessur durch die Landeskreditbank Baden-Württemberg eingerichtet. Erster Inhaber der Stiftungsgastprofessur wurde der Kulturwissenschaftler und Kulturpolitiker Prof. Dr. Hermann Glaser. Ihm folgten Prof. Dr. Olaf Schwencke und Prof. Dr. Matthias Karmasin.

Zur zehnjährigen Jubiläumsfeier des IAK 1999 wurde eine ausführliche Publikation erstellt, die in der KIT-Bibliothek zu finden ist und weitergehende Informationen zu den Jahren 1989-1999 enthält:
Interfakultatives Institut für Angewandte Kulturwissenschaft, Universität Karlsruhe (TH), 1989 - 1999; Zehn Jahre interdisziplinäre Institutsarbeit
[Hrsg.: Caroline Y. Robertson-Wensauer]

Der letzte große Schritt wurde im Juli 2002 getan: durch Zusammenlegung des Interfakultativen Instituts für Angewandte Kulturwissenschaft(IAK) und Studium Generale wurde das ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale als zentrale Einrichtung der Universität Karlsruhe (TH) in seiner heutigen Form geschaffen. Das ZAK, unter Leitung von Prof. Dr. Caroline Y. Robertson- von Trotha, führt die Zielsetzungen des IAK und des Studium Generale weiter und baut seine Position als Vermittler zwischen Wissenschaft und Gesellschaft sowie zwischen den Wissenschaften stetig aus.

siehe auch: Evaluation des ZAK 2005 (pdf)