Home | English | Impressum | Sitemap | KIT
ZAK Logo

Schlüsselqualifikationen an Technischen Universitäten

Projektbeschreibung

Das ZAK führte mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg ein Verbundprojekt „Schlüsselqualifikationen an Technischen Universitäten“ durch, bei dem es mit der Hochschuldidaktischen Arbeitstelle der Technischen Universität Darmstadt und mit der Carl von Linde-Akademie der Technischen Universität München kooperiert. Ziel des Projektes war die Identifikation und modellhafte Entwicklung curricularer und extracurricularer Lehrangebote im Bereich Schlüsselkompetenzen unter Einbeziehung der Wirtschaft und anderer relevanter außeruniversitärer Partner. Außerdem strebte das Projekt die Verbesserung der Strukturen für die Einbindung von Schlüsselkompetenz-Anteilen in die Studiengänge an Technischen Universitäten an.

Die Forderung, Schlüsselqualifikationen in der universitären Ausbildung zu fördern, steht in unmittelbaren Zusammenhang mit dem Bologna-Beschluss, der als ein primäres Ziel der universitären Ausbildung „employability“, die Berufsfähigkeit, benennt.

Im Hintergrund dieser Forderung steht die Analyse, dass die Anforderungen an hoch qualifizierte Arbeitnehmer sich in Folge von Globalisierung und der Ausprägung einer Wissensgesellschaft gewandelt haben.

Die Projektpartner verfolgten einen spezifischen Ansatz, der diesen Entwicklungen Rechnung trägt, in dem er den gängigen Begriff von Schlüsselqualifikationen (der häufig mit Soft Skill synonymisch verwendet wird) um Orientierungswissen erweitert. Somit ist das Leitbild „Schlüsselkompetenzen an Technischen Universitäten“, das die Projektpartner entwickelt haben, durch die Unterscheidung in drei SQ- Bereiche gekennzeichnet:

 

Basiskompetenzen:
  1. Sozialkompetenz:
    Team-, Konfliktfähigkeit, Moderationsfähigkeit, Führungsfähigkeit u.a.
     
  2. Methodenkompetenz: Lernstrategien, Medienfertigkeit, Informationsgewinnung, Präsentationtechnik u.a.
     
  3. Selbstkompetenz: Selbstmanagement, Leistungsbereitschaft, Kreativität u.a.
Enabling Skills: Handlungskompetenz im beruflichen Kontext z.B.
 

  • betriebswirtschaftliche Kenntnisse
     
  • Projektmanagement
     
  • Fremdsprachen
     
  • praktische Umsetzung und Anwendung von theoretischem Wissen
Orientierungskompetenz:
Institutionelles Wissen wie z.B. Wirtschafts- und Rechtssystem, internationale Organisationen, Medien; Interdisziplinäres Wissen und Integration von Wissensbeständen aus Kultur- und Sozialwissenschaften mit dem Ziel, Verantwortung, Nachhaltigkeit, Risikobereitschaft, Grenzüberschreitung, Ausprägung und Wahrnehmung des Menschen in seiner Eigenheit, Reflexions- und Entscheidungskompetenz zu fördern.

 


Projektmitarbeiter:
PD Dr. Caroline Y. Robertson-von Trotha (Projektleitung)
Iris Koban, M.A.
Dipl. Geogr. Jens Görisch

Projektlaufzeit:

Oktober 2005 bis Dezember 2006

Projektpartner:

Hochschuldidaktische Arbeitsstelle (HDA),
Technische Universität Darmstadt
Carl von Linde-Akademie,
Technische Universität München

 

 

Förderung:
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg

Dokumentation der Konferenz