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Prof. Dr. Robertson-von Trotha

Prof. Dr. Caroline Y. Robertson-von Trotha,
Direktorin des ZAK

 

 Swenja_Zaremba
Ansprechpartnerin
Swenja Zaremba M.A.
Interkulturelle Projekte, Koordination des deutschen Netzwerks der Anna Lindh Stiftung

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Tel.: 0721 608-44797

Über die Anna Lindh Stiftung

Die euro-mediterrane Stiftung für den Dialog der Kulturen ist die erste gemeinsame Institution des Barcelona-Prozesses, der „Euro-Mediterranen Partnerschaft“. Die Anna Lindh Stiftung versteht sich als ein Netzwerk der Netzwerke, in dem mittlerweile über 4.000 Mitgliedsorganisationen in 42 Mitgliedstaaten zusammengeschlossen sind, die an gemeinsamen Programmen und Fragestellungen arbeiten. Das deutsche Netzwerk umfasst zurzeit etwa 140 Mitglieder. Die thematische Strukturierung des deutschen Netzwerks mit den Arbeitsclustern „Migration“, „Kunst und Kultur“ und „Wissenschaft“ und die Konzeption der bundesweiten Network Activity wurde vom Generalsekretariat in Alexandria als best practice angesehen und konnte anderen großen Netzwerken innerhalb der ALF als Orientierung dienen.

"Dialog ist nicht genug, Begegnungen entscheiden" -- so das Motto der ehemaligen schwedischen Außenministerin Anna Lindh. Sehen Sie hier einen Einführungsfilm über die Anna Lindh Stiftung auf YouTube

Mehr über die Anna Lindh Stiftung auf den Seiten des Goethe-Instituts

 

 

 

 

Das ZAK als Mitglied und Koordinator der Anna Lindh Stiftung

Seit 2006 ist das ZAK Mitglied im deutschen Netzwerk der Anna Lindh Stiftung. Im März 2012 wurden Prof. Dr. Caroline Y. Robertson-von Trotha und Swenja Zaremba zu den neuen Koordinatorinnen des Netzwerks für den Dialog zwischen den Kulturen gewählt. In jedem Mitgliedstaat wird das Netzwerk von jeweils einem Partner koordiniert. In Deutschland wird das Netzwerk geleitet vom Goethe-Institut e.V. im Auftrag des Auswärtigen Amtes und derzeit koordiniert vom ZAK. Das Netzwerk umfasst etwa 140 Mitglieder, zu denen die Mittlerorganisationen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik, politische Stiftungen, Nichtregierungsorganisationen und Vereine, universitäre, kirchliche und kommunale Einrichtungen gehören. Gemeinsam arbeiten sie mit den Mitgliedsorganisationen an kulturpolitischen Themen des interkulturellen Dialogs zwischen EU-Staaten und südlichen Mittelmeeranrainern und an der verstärkten Sichtbarkeit von europäisch-arabischen Themen im öffentlichen Diskurs.

Eine aktuelle Liste der Mitglieder des Netzwerkes ist auf der Seite der Anna Lindh Stiftung zu finden: http://www.annalindhfoundation.org/networks/germany

 

 

Veranstaltungsreihe Mittelmeer vor Ort

Die Netzwerkaktivität der deutschen Anna Lindh Stiftung zeichnet sich besonders durch das gemeinsame Veranstaltungsformat „Mittelmeer vor Ort“ aus. Sie besteht aus einer Reihe von Veranstaltungen, die künstlerische und performative sowie reflektierende wissenschaftliche und pädagogische Ansätze kombiniert. Diese Kombination erlaubt das jährlich gewählte Thema in seiner Komplexität aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und in seinen verschiedenen Anwendungsbereichen ein großes öffentliches Interesse zu wecken. Die Besonderheit des Formats besteht darin, dass alle Mitglieder des Netzwerks die Möglichkeit haben sich in die Veranstaltungsreihe einzubringen und sie mitzugestalten, indem sie Vorschläge für Veranstaltungen einreichen, die zum Dachthema passen. Die Koordinatoren schaffen das Format, die konzeptuelle und grafische Form, übernehmen die Kommunikation und koordinieren die Veranstaltungsreihe als Ganzes. Die Veranstaltungen finden in verschiedenen Städten Deutschlands innerhalb von zwei bis drei Monaten statt. Eine „Kamera im Koffer“, als verbindendes Element, reist von einer Veranstaltung zur nächsten und sammelt kurze virtuelle Einblicke, die später auf dem begleitenden Blog zu sehen sind und so die Sichtbarkeit der Veranstaltungen erhöhen. Seit 2011 findet das Format jährlich unter Dachthemen wie „Migration und Flucht“, „Gelebte Vielfalt – und ihre Grenzen“, „Begegnungs(t)räume“, oder „Neue Nachbarschaften“ statt. Die thematische Strukturierung des deutschen Netzwerks mit dem Arbeitsclustern „Migration“, „Kunst und Kultur“ und „Wissenschaft“ und die Konzeption der bundesweiten Veranstaltungsreihe „Mittelmeer vor Ort“ wurde vom Generalsekretariat in Alexandria als Best Practice ausgezeichnet und kann nach dem Prinzip des Learning Network anderen großen Netzwerken innerhalb der ALF als Orientierung dienen.

Links zum Thema:

Blog der deutschen Anna Lindh Stiftung
Blog der Veranstaltungsreihe Mittelmeer vor Ort

 

 

Mitglied werden

Um die Mitgliedschaft im deutschen Netzwerk der Anna Lindh Stiftung können sich Organisationen bewerben, die ihren Sitz in Deutschland haben und sich mit den Zielen der Anna Lindh Stiftung identifizieren. Gewünscht ist eine aktive Teilnahme am Netzwerk: den gemeinsamen Aktivitäten, den Netzwerktreffen, den Ausschreibungen und Nominierungen. Mitgliedsorganisationen müssen demokratischen Werten verpflichtet und pluralistisch ausgerichtet sein. Sie sind in der Regel Vereine, Organisationen, Institute, Einrichtungen des öffentlichen oder privaten Rechts und handeln – im Hinblick auf die Fördermöglichkeiten der Stiftung – nicht aus kommerziellem, sondern im gemeinnützigen Interesse. Die Registrierung als Mitglied des Netzwerkes erfolgt elektronisch unmittelbar beim Sekretariat der Stiftung.

Weitere Informationen und das Antragsformular unter:
http://www.annalindhfoundation.org/join-national-network
Strukturelle Ordnung des deutschen Netzwerks der Anna-Lindh-Stiftung (PDF)