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Prof. Dr. Robertson-von Trotha

Prof. Dr. Caroline Y. Robertson-von Trotha,
Direktorin des ZAK

 

 Swenja_Zaremba
Ansprechpartnerin
Swenja Zaremba M.A.
Interkulturelle Projekte, Koordination des deutschen Netzwerks der Anna Lindh Stiftung

swenja zarembaXra6∂kit edu
Tel.: 0721 608-44797

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Talkrunde: Migration + Integration = Heimat: Eine Rechnung, die aufgeht?

Die ehemalige Bundestagsabgeordnete Dr. Lale Akgün, der Chefredakteur der Online-Zeitschrift MiGAZIN Ekrem Şenol und die Ethnologin Shikiba Babori diskutieren mit Frau Prof. Dr. Caroline Y. Robertson-von Trotha über Rassismus, Integration und darüber, was Heimat eigentlich ausmacht.

Deutschland bewegt sich zwischen den Polen von Fremdenfeindlichkeit einerseits und verschärftem Fachkräftemangel andererseits. Es müssen neue Szenarien entworfen werden, die Migranten darin unterstützen, in Deutschland eine Heimat zu finden. Doch wie kann eine moderne Integrationsarbeit aussehen? Welche Erfahrungen aus der kommunalen Ebene können uns dabei helfen? Wo liegen Gründe für kulturelle Abschottung? Wie lässt sich Fremdenfeindlichkeit eindämmen und wie können wir aus vergangenen Fehlern lernen?

Die Diskussion zielt darauf, neue Impulse zu liefern und Ideen dafür zu entwerfen, wie sich unterschiedliche Kulturen ohne Identitätsverlust verbinden lassen. Die Talkrunde ist der Abschluss der bundesweiten Veranstaltungsreihe „Mittelmeer vor Ort. Gelebte Vielfalt – und ihre Grenzen“ des deutschen Anna Lindh Netzwerks.

Dienstag, 10. Dezember 2013, 18.30 Uhr,
Grashof-Hörsaal, KIT-Campus Süd, Engelbert-Arnold-Str. 4, Geb. 10.91

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Zum Video der Talkrunde

 

Wir haben die Referenten gefragt: Wenn Sie den Titel der Talkrunde „Migration + Integration = Heimat: eine Rechnung, die aufgeht?“ lesen – welche Gedanken kommen Ihnen dazu als erstes in den Sinn?

Lesen Sie hier die Antworten. (PDF ca. 120 KB)

 

Referenten:


Dr. Lale Akgün, geboren in Istanbul, kam mit 9 Jahren nach Deutschland. Sie studierte Medizin und Psychologie und promovierte an der Universität zu Köln im Forschungsbereich Ethnopsychologie. 1982 trat sie in die SPD ein und arbeitete schwerpunktmäßig in den Bereichen Europa-, Migrations- und Integrationspolitik. Sie war Initiatorin des Landeszentrums für Zuwanderung in NRW, welches sie bis 2002 leitete. Von 2002 bis 2009 war sie Mitglied des Deutschen Bundestages und u.a. als stellvertretende europapolitische Sprecherin sowie als Islambeauftragte der SPD–Bundestagsfraktion tätig. Im Anschluss daran war sie Leiterin der Gruppe „Internationale Angelegenheiten und Eine-Welt-Politik“ in der Staatskanzlei des Landes NRW und leitet dort seit März 2013 die Stabsstelle „Fairer Handel und nachhaltige Beschaffung“. Lale Akgün veröffentlichte zahlreiche Bücher und Artikel zu den Themenbereichen Einwanderung, Integration und Interkulturalität. Sie ist Trägerin des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
 


Ekrem Şenol wurde 1975 in Gummersbach geboren. An der Universität zu Köln studierte er Rechtswissenschaften mit dem Schwerpunkt Internationales Privatrecht. Er war als freier Autor und Freelancer tätig und publizierte insbesondere zu ausländerrechtlichen und integrationspolitischen Themen. Nebenher betrieb er den Blog ‚JurBlog.de‘. Seit 2008 ist er selbstständig und u.a. als Autor und Moderator tätig. 2009 gründete er das MiGAZIN, ein unabhängiges online Fachmagazin zu Themen rund um Integration und Migration. Seither ist er Chefredakteur und Herausgeber des MiGAZIN, das 2012 den Grimme Online Award in der Kategorie ‚Information‘ erhielt.

 


Shikiba Babori, in Kabul geboren, lebt und arbeitet als Ethnologin und freie Journalistin in Köln. Sie leitet das Journalisten-Netzwerk KALIMA, das sich die Förderung eines konstruktiven Dialogs zwischen den Kulturen zur Aufgabe gemacht hat, und ist des Weiteren für die Deutsche Welle als Trainerin in der Journalistenausbildung in Afghanistan tätig. In Vorträgen und Seminaren an Hochschulen und für Bildungsträger informiert Shikiba Babori über aktuelle gesellschaftliche und landesspezifische Entwicklungen in Afghanistan. Auf ihren zahlreichen Reisen in das Land entstanden neben diversen Reportagen eine Kurzdokumentation, sowie ein Hörspiel für den WDR. Zuletzt drehte sie im Auftrag des Fernsehsenders ARTE die Dokumentation „Tohebas Geheimnis – Afghanistans verratene Töchter“. 

 

 

Bild „Gartenzwerge“: Tim Toppik / photocase.de